Informationen zur Ägidius-Kirche
 in Hattenhofen
Kirche
 Gebaut worden ist die Kirche um
 ca. 1100 -1150.

 Ein größerer Umbau erfolgte um 1400.

 Zwischen 1700-1800  wurden
 Holzfelderdecken und barocke Fenster an  den  Längsseiten  eingebaut.

 1830 wurde eine Reparatur des Turmes  nach  einem Blitzeinschlag notwendig,  dabei wurde eine  Verkürzung der  Turmspitze vorgenommen. (vgl. andere  Turmform auf der Abbildung  des Dorfes im  Kieser'schen  Forstlagerbuch von 1683)

1930 Erweiterung um eine Empore an der Westseite und Abriss des  Aussenaufgangs zur  Empore.
1920 und 1964 erfolgten weitere Innenrenovierungen.

Die Kirche hat ca 320 Sitzplätze.

Innenraum


Orgel Fenster  Die Innenausstattung ist eher schlicht.
 An  der Nord- und Chorseite hinter
 der Orgel wurden bei den  Renovierungen  Fresken aus der Zeit um  1400 entdeckt  (Passionszyklus; Christus als  Weltenrichter) die  stark  beschädigt  sind  und aus Kostengründen bisher nicht  freigelegt wurden.

 Im Chor befindet sich eine  denkmalgeschützte und nach der  Renovierung  1994 durch  Christian  Reichel, Hochdorf,  klanglich rückgeführte  Orgel von  Karl Schäfer, Göppingen  (1896/97)       
                                                                                         

kruzifixAn  der Nordseite ein Kruzifix,
es wurde 1682 gestiftet von Daniel Hackh, Anwalt zu Hattenhofen. 


Über der Kanzel hängt eine Gedenktafel an M. Georgius Hauschius,
Prälat zu Königsbronn, gest. 1678 (erster nachweislicher Student des Dorfes)


Ferner: ein Christuskopf, gemalt wohl vom in Hattenhofen geborenen Kunstmaler Georg Jauss (1867 - 1922, u.a. in der Neuen Pinakothek
München vertreten )


Im Chor an der Südseite: ein näherhin nicht datierbares Bildbrett mit einer Pfarrergestalt, die auf eine aufgeschlagene Stelle aus dem Buch Sprüche (Kapitel 8, Vers 6) zeigt. Herkunft und frühere Verwendung ist unklar.