Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser,
übereinstimmend berichten
alle vier Evangelien davon, dass Jesus vor seinem Leiden und Sterben feierlich
in Jerusalem eingezogen ist. Und wenn er sich für diesen Einzug einen
Esel ausgesucht hat, so weist er selber durch diese symbolische Tat auf
die Verheißung des Propheten Sacharja hin: "Du, Tochter Zion, freue
dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt
zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf
einem Füllen der Eselin." (Sach. 9,9).
Jesus gibt sich damit als
der König des Friedens und der Gerechtigkeit zu erkennen und vereint
in dieser Geste beides, seinen königlichen Anspruch und den Verzicht
auf herrscherliche Macht und Gewalt.
Wie nahe sich in diesem Moment
doch Triumph und Niederlage, Begeisterung und Verrat kommen. Es hat sicher
damit zu tun, dass viele derer, die ihm damals zugejubelt haben, gerade
das nicht verstanden haben. Dass es eben der ganz besondere Weg Gottes
ist, aufzutreten mit dem Anspruch, König über alle Reiche der
Erde zu sein, und dabei doch auf irdische Gewalt und Macht zu verzichten.
Das haben die meisten damals
nicht verstanden, und ihr Unverständnis schlug um in Enttäuschung
und dann in Ablehnung, als er sich den Henkern nicht entgegenstellte, sondern
willig mitging.
Dieses Ärgernis bleibt
bis heute und bis heute ist es so, dass nur der auf Dauer im Glauben besteht,
der daran nicht irre wird. Der auch im Leiden noch den Gekreuzigten erkennt,
auch in der Niederlage Gott begegnet, auch in der Enttäuschung ihn
nicht verliert.
Viele wollen davon nichts
wissen. Sie predigen einen Gott der Sieger und Gewinner. Sie machen uns
weis, dass der Glaube ein Weg sei, um im Leben und Geschäft erfolgreich
zu sein. Was für eine Irreführung und was für ein Verrat
an Jesus.
Er hat Macht und Erfolg fahren lassen und hat sich auf die Seite der Geplagten gestellt. Und hat gerade dadurch seinen Anspruch auf die ganze Welt unterstrichen, die ungeteilte eine Welt, von Europa bis Afrika, von Amerika bis Indonesien. Diese Welt, zu der jede und jeder von uns gehört, egal wo er oder sie steht auf der Skala des Erfolgs.
Ich wünsche Ihnen für die Karwoche und die Osterzeit mutmachende Begegnungen mit diesem König.
Ihr Pfarrer
Liabe Hattahöfer!
Bald isch Palmsonntag. Kennet
Sia no dr Palmesel? Oder send Sia selber scho amol dr Palmesel g’wäsa?
Koi Angscht, i be nr au scho g’wäsa! Weil i am Palmsonntag als letschter
aufg’schtanda be!
Bloß- wieso isch mr
a Palmesel, wenn mr verschloft? „Hätten Sie es gewusst?“ froget se
em Fernseh. I sag’s Ihne: Am Palmsonntag isch ja dr Jesus auf em Esel noch
Jerusalem neig’ritta, ond d’Leit hend Palmwedel ronterg’schnitta ond hend
ihm zug’wedelt. Des hot mr sich so schee denkt, dass mr vom 4. Johrhondert
ab den Eizug vom Jesus em Morgneds ganz bald g’schpielt hot - mit rechte
Esel ond echte Menscha. Ond wer do ned früh gnug aufg’schtanda isch,
der hot halt domm guckt - wia dr Palmesel!
„Hätten Sie es gewusst?“
– wieso des „Gründonnerschtag“ hoißt? Wenn Sia jetzt saga tätet:
Weil do älles grün wird, em Frühling, no hend se verlora.
Des hoißt fei: „Grein-Donnerschtag“. Ond greina hoißt heula.
Vom Aschermittwoch ab hot mr nämlich seine Sünd büßa
müssa. Drom hend dia Büßer, dia Greiner, nemme zom Abendmahl
ganga dürfa. Erscht am Grein-Donnerschtag hend se wieder komma dürfa,
weil do doch dr Jesus des Abendmahl mit älle seine Jünger, au
mit dem Judas, g’feiert hot.
Ond was hend dia Oschteroier
mit Gründonnerschtag zom do? Des isch wäga de Baura ond ihre
Herra. De Baura hend Schteura zahla missa, Zensa zahla, aber ned ans Finanzamt
ond ned en Euro, sondern en Sach, halt en Oier. Drom hend se dr Gründonnerschtag
au „Antlass-Tag“ g’hoißa, wäga dem Ablass von de Schulda. No
hend se wieder frei schnaufa könna! Wia mr frei schnaufa kann, wenn
mr vom Abendmahl kommt!
„Hätten Sie es gewusst?“
Jetzt wisset Se an ganza Haufa. Bloß dia vom Fernseha, dia tätet
scho bei ganz andre Froga dr Löffel schmeißa. Wer woiß
denn au no, wieso mr Oschtern feiert? Weil do dr Oschterhas kommt ond Oier
verschteckt? Irgend äbbas mit dem Jesus muaß doch au do g’wäsa
sei! Gell, Sia hättet’s g’wisst! An Oschtern isch dr Jesus auferschtanda,
ond am Karfreitag isch er am Kreuz g’schtorba. Ganz näbabei, „Kar“
kommt von „chara“ ond hoißt „Klage“ oder „Trauer“.
„Hätten Sie es gewusst?“
Jetzt wissat Sia schier älles! Jetzt könnet Se zom Fernseh ganga!
Oder Se könnet oifach des älles weiterverzähle! Sonscht
g’hört bald Weihnachta em Niklaus ond Oschtern de Oschterhäsla.
No guat Nacht mit onsrer Kultur!
So isch’s no au wieder!
Ihr Butzbächer
Der Platz ist frei ...
...es könnte mit dem
Bau also losgehen. Trotzdem ist noch einiges zu tun. Nach der Vereinbarung
mit der bürgerlichen Gemeinde die Siller-stiftung aufzulösen
liegen die Anfragen bezüglich der steuerlichen Folgen dieses Vorhabens
leider immer noch beim Finanzamt.
Ohne verbindliche Auskünfte
vom Finanzamt können wir hier aber nicht weitergehen. Dennoch hoffen
wir, dass wir solche Aussagen in den nächsten Wochen erhalten.
Daneben hat der Kirchengemeinderat
begonnen, sich Gemeindehäuser in unserer Umgebung anzusehen und ein
Raumprogramm für das neue Haus aufzustellen. Außerdem soll dieses
Jahr im Besonderen der Gewinnung von Spenden und Sponsoren gewidmet sein.
Einige Aktionen sind dazu schon in Vorbereitung (s.u.). Hinweisen möchte
ich vor allem auf die Gründung eines Förderkreises für das
neue Gemeindehaus.
Mit diesem Gemeindebrief
erhalten alle evangelischen Haushalte in unserer Gemeinde eine Einladung
dazu. Dem Brief könne Sie entnehmen, dass nach den jetzigen Schätzungen
allein durch Opfer und Spenden die Summe von 270.000 Euro aufzubringen
ist. Das ist in der Tat eine ungeheure Summe (immerhin mehr als eine halbe
Million Mark). Wenn man dann aber bedenkt, dass unsere 1.600 Gemeindeglieder
in ca. 800 Haushalten leben, so wäre das Gemeindehaus von heute auf
morgen finanziert, wenn jeder Haushalt einmalig ca. 350 Euro dafür
spenden würde. 350 Euro sind sicher kein Klacks und für manche
von uns viel Geld. Aber für viele dann auch doch wieder eine Summe,
die für so ein großes und wichtiges Projekt aufzubringen wäre.
Die Idee des Förderkreises
geht nun in die Richtung, dass wir denken, dass es für alle leichter
ist eine Zusage über drei bis vier Jahre zu machen, mit der wir zwar
verbindlich planen können, die den Aufwand für den einzelnen
aber doch auf mehrere Jahre verteilt.
Wenn Sie also unser Vorhaben
unterstützen, wenn Sie dazu beitragen wollen, dass unsere Kirchengemeinde
mit zeitgemäßen, modernen Räumen in die Zukunft geht, dann
füllen Sie bitte das Antwortschreiben des Förderkreises aus und
verpflichten sich dazu, einen großzügigen Betrag für die
nächsten vier Jahre für das Gemeindehaus bereit zu stellen.
Pfr. Gerd Häußler
Wer schenkt uns seine Schätze ???
Zu Gunsten unseres neuen Gemeindehauses suchen wir schöne Gegenstände, die wir auf einem Flohmarkt beim Dorffest am 12. Juni 2005 verkaufen können.
Rufen Sie uns an:
I. Ammann Tel. 4485
W. Hattenhauer Tel. 4343
C. Hiller Tel. 5953
J. Wöhrle Tel. 3871
Spendenstand zum 1. März 2005:
26.600 Euro
Evang. Kirchengemeinde Hattenhofen
Bankverbindungen:
Volksbank Göppingen, BLZ 610 605 00, KontoNr. 460 033 000
Kreissparkasse Göppingen,
BLZ 610 500 00, KontoNr. 8466
Feier des Weltgebetstags der Frauen am 4. März
Von Panama nach Polen. Seit über 100 Jahren rollt der Weltgebetstag um die Welt. 2005 kam er ganz nah aus unserem Nachbar-land Polen.
Von christlichen Traditi-onen sehr stark religiös geprägt, hat sich seit Jahren eine tragfähige Ökumene „in des Papstes eigenem Land“ entwickelt. Frauen aus neun verschiedenen Konfessionen fanden eine gemeinsame Basis und konnten die Liturgie schreiben. Eine wechselvolle Geschichte machte die Menschen von Polen besonders sensibel. Zwischen 1772 und 1795 wird ihre Heimat dreimal zwischen Russland, Preußen und Österreich zerteilt. Bis 1918 verschwand das Land für gut 120 Jahre von der Landkarte. Freiheitswille, Nationalstolz und Glaube hielten die Kräfte wach, um 1918 einen unabhängigen polnischen Staat ausrufen zu können. Für Polen wie Deutsche begann ab 1933 eine neue Schreckensgeschichte.
Vor diesem Hintergrund trafen sich Frauen aus Hattenhofen am 4. März in der Dreifaltigkeitskirche im Bewusstsein, verbunden mit Frauen aus 170 Ländern nach der gemeinsamen Liturgie zu beten, die weltweit für Christinnen aller Konfessionen gilt. Die Hattenhofer Frauen hatten sich in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt, das speziell für unser deutsch-polnisches Verhältnis eine besondere Brisanz in sich birgt. Lasst uns einander Licht sein! Fallt nach der kurzen Europa-Euphorie vom Mai 2004 nicht wieder zurück in alte Vorurteile, Misstrauen oder Gleichgültigkeit!
Am Heilungsweg des Naaman wurde verdeutlicht, dass es durch Veränderung von Denkmustern und Annehmen der veränderten Situation gelingen kann, mit Gottes Hilfe an Leib und Seele „heil“ zu werden. Das Nachdenken über Jesu Zuspruch aus der Bergpredigt und die vielen Lichter, die angezündet wurden, mögen deutschen und polnischen Christen und Christinnen Mut und Kraft geben, einander die schlimmen Geschichten einzugestehen, erzählen und vergeben zu können – im Licht der Botschaft Jesu.
Nach der Feier in der Kirche traf man sich noch im liebevoll geschmückten Saal des Katholischen Gemeindezentrums. Die Farben Polens – weiß und rot – waren an vielen Stellen gegenwärtig. Leckere Kuchen (original polnische Rezepte) konnten probiert werden. In froher Stimmung klang der Abend nach intensiven Gesprächen in der gastlichen Atmosphäre aus.
Allen, die zum Gelingen beigetragen haben, sei herzlich Dank gesagt.
Für das Team der Frauen der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinde:Eleonore Frank-Gaul
Danke - Danke - Danke
Für die vielen schönen,
liebevoll vorbereiteten und interessanten Abende im Frauenkreis bedanken
wir uns bei Eleonore Frank-Gaul und Martha Unterweger sehr herzlich!
Immer wieder im Leben gibt
es Zeiten, wo man Prioritäten setzen muss, und so haben sich Elo und
Martha neuen Aufgaben zugewandt und die Leitung im Frauenkreis abgegeben.
Es wäre doch aber schade,
wenn es in Hattenhofen keinen Treffpunkt für uns Frauen mehr gäbe,
wo wir als im Glauben miteinander verbundene Christinnen einmal im Monat
einen Abend gemeinsam gestalten. Darum die Einladung an alle Frauen, ob
jung oder alt: Kommt! Einmal im Monat gibt es im Gemeindehaus Nachdenkliches,
Geselliges, Aktuelles, Informatives für Frauen, die mitten im Leben
stehen.
Wibke Hattenhauer
Mitten im Leben - Treffpunkt für Frauen
Programm 2005
07. April 2005
Franziskanische Spiritualität
12. Mai 2005 "Der
Mai ist gekommen"
09. Juni 2005
Führung durch das Jüd. Museum, Jebenhausen
07. Juli 2005
Wir grillen gemeinsam auf dem Freizeitgelände
22. September 2005
Wir binden Tücher und Schals
20. Oktober 2005
Albert Schweitzer, Ein Lebensbild
10. November 2005
Albert Schweitzer im Gespräch, Filmabend
08. Dezember 2005
Ein Abend im Advent
Mutter-Kind-Gruppe „Flohkiste“
Für die Leute, die unsere
Krabbelgruppe noch nicht kennen, möchten wir uns vorstellen und ein
wenig Mut machen, doch mal vorbei zu kommen.
Wenn Sie Kinder im Alter
zwischen 6 Monaten und 3 Jahren haben, sind Sie bei uns genau richtig!
Wir treffen uns jeden Dienstag von 9.30 – 11.00 Uhr im ev. Gemeinde-haus. In dieser Zeit singen und spielen wir zusammen, und während des Freispiels der Kinder haben wir Mütter die Möglichkeit, uns zu unterhalten. Hat ein Kind Geburtstag, feiern wir diesen natürlich. Je nach Wetterlage gehen wir spazieren, auf den Spielplatz, Laterne laufen oder unternehmen andere Dinge zusammen.
In der Vorweihnachtszeit
basteln die Mütter für den kirchlichen Adventsbasar. Außerdem
gestalten wir einmal im Jahr einen Kaffeenachmittag im ev. Gemeindehaus.
Drei- bis viermal im Jahr
treffen wir uns – ohne Kinder – abends zum Essen. Zweimal im Jahr gestalten
wir den Gottesdienst für „Kleine Leute“ mit. Wir freuen uns immer
über „Zuwachs“.
Schauen Sie doch mal
bei uns rein!
Sonja Döppert Tel. 14240,
Lilly Fratepietro Tel. 903907
"Zwischen Himmel und Erde"
- so lautete der 6-teilige
Theologiekurs der ökumenischen Erwachsenenbildung. Ob sich die Teilnehmer
auf sechs Abende einlassen? Das Vorbereitungsteam war optimistisch
und angenehm überrascht als am ersten Kursabend 26 Personen anwesend
waren.
Jeder der sechs Abende wurde
von einem Referenten geleitet und stand unter einem bestimmten Thema. Der
Abend setzte sich aus vier Elementen zusammen: Gebet und einleitende Information
intensive Gespräche
in Kleingruppen
Ergänzung und Vertiefung
im Plenum
abschließend ein Impuls
und das Segenslied
Das Eigentliche und Wesentliche
des Projektes den "Glauben erleben und bedenken" geschah für mich
in den Kleingruppen. Durch die Auseinandersetzung mit Texten des alten
und neuen Testamentes, Gedichten und Liedtexten haben wir einander Anteil
gegeben, an dem, was unser Leben trägt. Die eigenen bescheidenen und
bruchstückhaften Erfahrungen des Glaubens anderen zu vermitteln, hat
mich gestärkt und weitergeführt. Eine Fortsetzung der ökumenischen
Erwachsenenbildung in dieser Form? Ich wäre wieder dabei.
Brigitte Dursch
Jugendgottesdienst am 27.02.2005
Der erste Jugendgottesdienst,
der in Hattenhofen stattfand, stand unter dem Thema „You never walk alone“.
Viele Jugendliche, auch
von unseren Nachbar-gemeinden, fanden den Weg nach Hattenhofen, so dass
unsere Kirche voll besetzt war.
Die Mitarbeiter ließen
sich zum Gottesdienst-thema „Freundschaft“ einiges einfallen, so verteilten
sie Zettel und Bleistifte. Jeder Besucher durfte notieren, was ihm zum
Thema einfiel.
Per Papierflieger ging die
Nachricht zu einem anderen Gottesdienst-besucher, der wiederum eine Antwort
darauf schrieb und die Schwalbe weiter schickte. Zusammengefasst vorgetragen
wurde dies in einem Gebet von den Bezirksjugendreferenten.
Musikalisch umrahmt wurde
der Abend von der Konfiband, die viel Beifall erntete.
Beate Gölz-Kälberer
Konfirmationen am 17. April und am 24. April
Wenige Wochen ist es erst
her, dass wir als eine große Gruppe das Freizeitheim in Rötenbach
bevölkert haben. Neben den 23 Konfirmandinnen und Konfirmanden und
den Mitarbeitern waren diesmal auch einige der letztjährigen Konfirmanden
mit dabei.
Das Konfirmandenjahr und
vor allem das Wochenende in Rötenbach wird ja von den allermeisten
als eine sehr positive Zeit erlebt, leider bricht dieser positive Kontakt
zur Kirche nach der Konfirmation vielfach ab. Es muss aber unsere Aufgabe
als Gemeinde bleiben, weiterhin für diese jungen Menschen da zu sein
und ihnen Angebote zu machen, in der Gemeinde auf eine ihnen entsprechende
Art mitzuwirken. Eine Motivation dazu soll das Konfiwochenende sein, zu
dem nun auch diejenigen eingeladen sind, die im Jahr nach ihrer Konfirmation
noch in der Gemeinde aktiv sind. So hoffe ich, dass es auch bei den diesjährigen
Konfirmanden welche gibt, die übers Jahr hinaus dem Konfitreff, der
Konfiband oder einer noch zu gründenden Freizeitgruppe treu bleiben
oder sich sogar als Mitarbeiter bei der Kinderkirche oder der Kinderbibelwoche
ins aktive Gemeindegeschehen einmischen.
Die Gottesdienste zur Konfirmation finden in diesem Jahr statt am Sonntag Jubilate (17. April) (Tatjana Tursi, Stefan Heidle, Alexander Fleischer, Marcel Traub, Marina Schweikardt, Martina Sagman, Kristina Schweizer, Tina Bohner, Marcel Ufken, Vanessa Ufken , Katja Vybiralik, Jennifer Czommer, Bianca Buchberger)
und am Sonntag Kantate (24. April) (Philipp Wagner, Timo Tremml, Heinrich Bruzki, Tobias Fischer, Yvonne Bäzner, Kristin Brunnenkant, Lea Reyher, Viktoria Ringhofer, Michael Holdenried, Patrick Müller).
Am Vorabend der ersten Konfirmation,
also am 16.4.2005 um 17.00 Uhr, feiern wir miteinander das Heilige Abendmahl
in unserer Kirche. Auch dazu ist die ganze Gemeinde recht herzlich eingeladen.
Mit dem Opfer des Abendmahlsgottesdienstes
und der Konfirmandengabe unterstützen wir das Gustav-Adolph-Werk,
also das evangelische Hilfswerk, das die Arbeit von evangelischen Gemeinden
auf der ganzen Welt mitträgt. Das Opfer des Konfirmationsgottesdienstes
ist unserem diesjährigen Missionsprojekt gewidmet. Über die CBM
(Christoffel-Blindenmission) unterstützen wir die mobile Augenarbeit
des Krankenhauses von Kikiyu / Kenia.
Gerd Häußler
Die Opfer- und Spendenergebnisse 2004
Unsere Kirchengemeinde wurde auch 2004 durch Opfer von 4.620,- € kräftig unterstützt.
Durch zahlreiche Spenden, Kirchgeld und die Durchführung von Veranstaltungen wie Kaffeenachmittagen, Adventsverkauf, Grillen nach dem Gottesdienst im Grünen und andere Aktivitäten zugunsten des Neubaus unseres Gemeindehauses erhielten wir 25.658,- €.
An überregionale, soziale und karitative Einrichtungen wie z.B. die Weltmission, unseren Partnerbezirk in Kamerun, das Gustav-Adolf-Werk, die Diakonie, das Haus Linde, den Drogenkontaktladen, das Mütter-genesungswerk sowie für spezielle aktuelle Notstände konnten wir 6.530,- € überweisen.
Die Spendenaktion Brot für die Welt unterstützte 2004 das Projekt zur landwirtschaftlichen Beratung von Kleinbauern in Guatemala sowie seelsorgerliche und soziale Arbeit der landlosen Kleinbauern. Für dieses Projekt wurden 3.331,- € gespendet und an Brot für die Welt weitergeleitet.
Für alle Spenden und
Opfer und Ihre tatkräftige Unterstützung danken wir Ihnen auf
diesem Wege recht herzlich.
Helga Jauernig, Kirchenpflegerin
Kirchliches Leben in
Zahlen
| 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | |
| Gemeindeglieder-HWS
Stand
25.10.- (Einw. Hattenhofen |
1709
(3013) |
1715
(3011) |
1666
(3005) |
1636
(2970) |
| Taufen | 12 | 10 | 18 | 10 |
| Konfirmanden | 20 | 17 | 27 | 25 |
| Trauungen | 4 | 5 | 8 | 5 |
| Bestattungen | 20 | 14 | 19 | 14 |
| Kirchenaustritte | 11 | 12 | 15 | 17 |
| Wiederaufnahmen/
Kircheneintritte |
2 | 3 | 7 | 1 |
| Gottesdienst-Opferertrag
"eigene Gemeinde" |
4.150 € | 4.300 € | 5.300 € | 4.620 € |
| Gottesdienstbesucher - Inokavit/
Karfreitag/ 1.Advent/ Hl. Abend |
35/62/137/530 | 70/63/104/600 | ||
| Anzahl der
Abendmahlgottesdienste |
11 | 14 | 11 | 12 |
| Durchschnittliche Zahl
der Teiln. am AM |
40 | 46 | 43 | 42 |
| Anzahl der Sondergottes-
dienste (im Grünen,Abend,Familien) |
1G,2F | 2G,3F | 2G,2A,3F | 3G,2A,3F |
| Kinderkirche (durchschnittliche Zahl der Teiln.) | 14 | 17 | 14 | 10 |
Wie im vergangenen Jahr veröffentlichen
wir hier wieder einige Zahlen aus unserem Gemeindealltag. Vieles hat sich
im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert, es fällt allerdings
auf, dass die Zahl unserer Gemeindeglieder zwar nicht dramatisch, so doch
kontinuierlich abnimmt. Das geschieht durch Wegzüge, durch die Tatsache,
dass die Zahl der Bestattungen höher ist, als die Zahl der Taufen
und nicht zuletzt auch durch Kirchenaustritte. Gerade die Kirchenaustritte
schmerzen, da sie in der Mehrzahl der Fälle allein des Geldes wegen
geschehen. Ein gleichbleibender oder gar wachsender Umfang von Aufgaben
muss so von immer weniger zahlenden Mitgliedern getragen werden. Da aber
ca. 80% der kirchlichen Ausgaben reine Personalkosten sind ist so auch
die Kirche gezwungen immer mehr Personal abzubauen. Nach einer ersten Sparrunde
beginnt jetzt zum Beispiel auch der zweite Prozess zum Abbau von Pfarrstellen,
der bis zum Jahr 2011 abgeschlossen sein wird. Es ist zu befürchten,
dass auch unser Kirchenbezirk diesmal spürbar reduzieren muss. Ich
kann Sie darum nur dazu ermutigen überall da, wo sie im Freundes-
oder Verwandtenkreis auf das Thema zu sprechen kommen, für unsere
Kirche zu werben und Ausgetretene auch zum Wiedereintritt zu ermutigen.
Seien Sie gewiss, dass Ihr Geld für die Kirche eine Investition in
die Zukunft unserer ganzen Gesellschaft ist.
Übrigens: Eine Übersicht
über die Finanzen der Landeskirche erhalten Sie auf der Homepage www.elk-wue.de
.
Pfarrer G. Häußler
Wenn dein Kind dich
morgen fragt ... (5. Mose 6,20)
Willkommen zum 30. Deutschen
Evange-lischen Kirchentag vom 25. bis 29. Mai 2005. Wir laden Sie herzlich
ein, sich mit uns und vielen Zehntausenden auf den Weg nach Hannover zu
begeben.
Wir kommen in der Expo-Stadt
an der Leine in protestantischer Freiheit und in ökumenischer Weite
zusammen. Das gilt nach dem Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin
um so mehr. Der Kirchentag soll ein Ort der Begegnung und des Dialogs sein:
mit Menschen aus anderen christlichen Kirchen und anderen Religionen, mit
Gästen aus aller Welt. Und auch mit jenen, die fern von Kirche und
Glauben nach Sinn und Orientierung suchen.
In der Mitte des ersten
Jahrzehnts im dritten Jahrtausend breitet sich Unsicherheit aus. Es scheint
an Orientierung und klaren Zielen für die Zukunft zu fehlen: in einer
globalisierten Welt, im sich erweiternden Europa, im eigenen Land wie im
eigenen Leben. Mehr denn je wandeln sich Gesellschaft und persönliche
Existenz. Viele spüren beunruhigt: Es muss sich auch bei uns etwas
ändern, nachhaltiger und tiefgreifender, als es bislang geschieht.
Aber was? Aber wie? An welchen
Maßstab können wir uns halten? In dieser Situation drängender
Fragen hat der Kirchentag ein Wort aus dem 5. Buch Mose im Alten Testament
zum Leitwort gewählt: "Wenn dein Kind dich morgen fragt..." Damit
wird die Richtung angezeigt, in die sich der Blick richten muss. Was kann
uns Zukunft und Hoffnung geben? Welche Welt hinterlassen wir denen, die
nach uns kommen? Wie können wir heute vom Glauben sprechen und die
Geschichten unseres christlichen Erbes neu erzählen? Was müssen
wir tun, um unserer Verantwortung gerecht zu werden? Bei allem Nachdenken
über unsere Taten, Traditionen und Träume werden wir in Hannover
auch miteinander singen, beten und feiern. Wir hoffen, Sie sind dabei.
Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel
Kirchentagspräsident Friederike
von Kirchbach Generalsekretärin
Evangelische Kirchengemeinde Hattenhofen - im Überblick
Gottesdienst sonntags, 9.30 Uhr in der Ägidiuskirche.
Kindergottesdienst sonntags, 9.30 Uhr im Gemeinde- haus (Kontakt: Nicole Schmidt, Tel.: 2140).
Kirchenchor montags, 20.00
Uhr im Gemeindehaus
(Kontakt: Wibke Hattenhauer,
Tel.: 4343).
Bläsergruppe freitags,
19.30 Uhr im Gemeindehaus
(Kontakt: Beate Gölz-Kälberer,
Tel.: 12342).
Mutter-Kind-Gruppe "Flohkiste"
dienstags, 9.30 Uhr im
Gemeindehaus (Kontakt: Sonja
Döppert,
Tel. 14240).
Mutter-Kind-Gruppe "Krabbelkäfer"
donnerstags,
9.30 Uhr im Gemeindehaus
(Kontakt: Sandra Froncz, Tel. 146806).
Jungschar montags, 16.00
Uhr im Gemeindehaus
(Kontakt: Claudia
und Jan Lübbermann, Tel.: 801214).
Konfitreff donnerstags, 18.30
Uhr im Gemeindehaus
(Kontakt: Katrin Läpple,
Tel.: 6394).
Treffpunkt für Frauen
einmal monatlich donnerstags, 20.00 Uhr im Gemeindehaus
(Kontakt: Wiebke Gerst,
Tel.: 800170).
Adressen und Telefonnummern, die nützlich sein können:
Ev. Pfarramt (Pfarrer Häußler)
- Höfle 10, Tel.: 2251, Fax: 902268,
Mail: pfarramt@ev-kirche.hattenhofen.de.
Das Pfarrbüro (Frau Schwarzmayr)
ist Mittwoch- und Donnerstagvormittag
besetzt.
Kirchenpflegerin Helga Jauernig, Im Lauch 3, Tel.: 6754.
Mesnerinnen: Wiebke Gerst,
Hirtengässle 3, Tel.: 800170 und
Elli Ortwein, Dobelstr.
4, Tel.: 3273.
Diakoniestation Raum Bad
Boll
73087 Boll, Blumhardtweg
30, Tel.: 2041.
Diakonisches Werk Göppingen
mit Sozial-, Ehe-,
Familien- und Lebensberatung.
73033 Göppingen,
Pfarrstr. 45, Tel.: 07161/9636750.
Passion und Ostern in unserer Gemeinde
Sonntag, 20. März
(Palmsonntag)
09.30 Uhr Gottesdienst
(Häußler und Kirchenchor)
11.00 Uhr Gottesdienst
für Kleine Leute (Häußler und Team)
Dienstag, 22. März
19.30 Uhr Passionsandacht
(Häußler)
Mittwoch, 23. März
19.30 Uhr Passionsandacht
(Häußler)
Donnerstag, 24. März
(Gründonnerstag)
19.30 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl/Gemeinschaftskelch (Häußler)
Freitag, 25. März (Karfreitag)
09.30 Uhr Gottesdienst:mit
Abendmahl/Einzelkelch(Häußler)
Samstag, 26. März
09.30 Uhr Osterfrühstück
der Kinderkirche im Gemeindehaus
Sonntag, 27. März (Ostersonntag)
06.00 Uhr Osternachtsfeier
mit Abendmahl
09.30 Uhr Gottesdienst
(Häußler)
Montag, 28. März (Ostermontag)
09.30 Uhr Gottesdienst
(Pfarrer Kuppler)
Sonntag, 03. April
09.30 Uhr Familiengottesdienst
mit Taufe (Häußler und Team der
Kinderkirche)
Sonntag, 10. April
09.30 Uhr Gottesdienst
zur Goldenen Konfirmation unter Mitwirkung
des Kirchenchores
19.00 Uhr Konzert für
Orgel, Saxophon und Schlagzeug
Samstag,16. April
17.00 Uhr Abendmahlsfeier
am Vorabend der Konfirmation
Sonntag, 17. April
09.30 Uhr Konfirmation
I
Sonntag, 24. April
09.30 Uhr Konfirmation
II
Ein Konzerttermin zum Vormerken:
Sonntag, 10. April, 19.00
Uhr in der Ägidiuskirche
Festliche und fetzige Musik
für Saxophon, Schlagzeug und Orgel.
Bearbeitungen von Chick
Corea, Dave Brubeck, Klaus Doldinger u.a.,
traditionelle Gospels und
mehr.
Jürgen Häußler
- Saxophon
Hans Fickelscher - Schlagzeug
Georg Ammon - Orgel
Der Eintritt ist frei, um
einen Spende zur Deckung der Unkosten wird
gebeten.
Herausgeber des Gemeindebriefes:
Ev. Kirchengemeinde Hattenhofen
Auflage: 950 Exemplare
Verantwortlich: Pfr.
Gerd Häußler, Beate Gölz-Kälberer, Gisela Bleher,
Ilse Schempp, Marianne
Fuchs