Gemeindebrief Nr.94 März 2005

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser,

übereinstimmend berichten alle vier Evangelien davon, dass Jesus vor seinem Leiden und Sterben feierlich in Jerusalem eingezogen ist. Und wenn er sich für diesen Einzug einen Esel ausgesucht hat, so weist er selber durch diese symbolische Tat auf die Verheißung des Propheten Sacharja hin: "Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin." (Sach. 9,9).
Jesus gibt sich damit als der König des Friedens und der Gerechtigkeit zu erkennen und vereint in dieser Geste beides, seinen königlichen Anspruch und den Verzicht auf herrscherliche Macht und Gewalt.

Wie nahe sich in diesem Moment doch Triumph und Niederlage, Begeisterung und Verrat kommen. Es hat sicher damit zu tun, dass viele derer, die ihm damals zugejubelt haben, gerade das nicht verstanden haben. Dass es eben der ganz besondere Weg Gottes ist, aufzutreten mit dem Anspruch, König über alle Reiche der Erde zu sein, und dabei doch auf irdische Gewalt und Macht zu verzichten.
Das haben die meisten damals nicht verstanden, und ihr Unverständnis schlug um in Enttäuschung und dann in Ablehnung, als er sich den Henkern nicht entgegenstellte, sondern willig mitging.

Dieses Ärgernis bleibt bis heute und bis heute ist es so, dass nur der auf Dauer im Glauben besteht, der daran nicht irre wird. Der auch im Leiden noch den Gekreuzigten erkennt, auch in der Niederlage Gott begegnet, auch in der Enttäuschung ihn nicht verliert.
Viele wollen davon nichts wissen. Sie predigen einen Gott der Sieger und Gewinner. Sie machen uns weis, dass der Glaube ein Weg sei, um im Leben und Geschäft erfolgreich zu sein. Was für eine Irreführung und was für ein Verrat an Jesus.

Er hat Macht und Erfolg fahren lassen und hat sich auf die Seite der Geplagten gestellt. Und hat gerade dadurch seinen Anspruch auf die ganze Welt unterstrichen, die ungeteilte eine Welt, von Europa bis Afrika, von Amerika bis Indonesien. Diese Welt, zu der jede und jeder von uns gehört, egal wo er oder sie steht auf der Skala des Erfolgs.

Ich wünsche Ihnen für die Karwoche und die Osterzeit mutmachende Begegnungen mit diesem König.

Ihr Pfarrer
 

Liabe Hattahöfer!

Bald isch Palmsonntag. Kennet Sia no dr Palmesel? Oder send Sia selber scho amol dr Palmesel g’wäsa? Koi Angscht, i be nr au scho g’wäsa! Weil i am Palmsonntag als letschter aufg’schtanda be!
Bloß- wieso isch mr a Palmesel, wenn mr verschloft? „Hätten Sie es gewusst?“ froget se em Fernseh. I sag’s Ihne: Am Palmsonntag isch ja dr Jesus auf em Esel noch Jerusalem neig’ritta, ond d’Leit hend Palmwedel ronterg’schnitta ond hend ihm zug’wedelt. Des hot mr sich so schee denkt, dass mr vom 4. Johrhondert ab den Eizug vom Jesus em Morgneds ganz bald g’schpielt hot - mit rechte Esel ond echte Menscha. Ond wer do ned früh gnug aufg’schtanda isch, der hot halt domm guckt - wia dr Palmesel!
„Hätten Sie es gewusst?“ – wieso des „Gründonnerschtag“ hoißt? Wenn Sia jetzt saga tätet: Weil do älles grün wird, em Frühling, no hend se verlora. Des hoißt fei: „Grein-Donnerschtag“. Ond greina hoißt heula. Vom Aschermittwoch ab hot mr nämlich seine Sünd büßa müssa. Drom hend dia Büßer, dia Greiner, nemme zom Abendmahl ganga dürfa. Erscht am Grein-Donnerschtag hend se wieder komma dürfa, weil do doch dr Jesus des Abendmahl mit älle seine Jünger, au mit dem Judas, g’feiert hot.
Ond was hend dia Oschteroier mit Gründonnerschtag zom do? Des isch wäga de Baura ond ihre Herra. De Baura hend Schteura zahla missa, Zensa zahla, aber ned ans Finanzamt ond ned en Euro, sondern en Sach, halt en Oier. Drom hend se dr Gründonnerschtag au „Antlass-Tag“ g’hoißa, wäga dem Ablass von de Schulda. No hend se wieder frei schnaufa könna! Wia mr frei schnaufa kann, wenn mr vom Abendmahl kommt!
„Hätten Sie es gewusst?“ Jetzt wisset Se an ganza Haufa. Bloß dia vom Fernseha, dia tätet scho bei ganz andre Froga dr Löffel schmeißa. Wer woiß denn au no, wieso mr Oschtern feiert? Weil do dr Oschterhas kommt ond Oier verschteckt? Irgend äbbas mit dem Jesus muaß doch au do g’wäsa sei! Gell, Sia hättet’s g’wisst! An Oschtern isch dr Jesus auferschtanda, ond am Karfreitag isch er am Kreuz g’schtorba. Ganz näbabei, „Kar“ kommt von „chara“ ond hoißt „Klage“ oder „Trauer“.
„Hätten Sie es gewusst?“ Jetzt wissat Sia schier älles! Jetzt könnet Se zom Fernseh ganga! Oder Se könnet oifach des älles weiterverzähle! Sonscht g’hört bald Weihnachta em Niklaus ond Oschtern de Oschterhäsla. No guat Nacht mit onsrer Kultur!
So isch’s no au wieder!
Ihr Butzbächer
 

Der Platz ist frei ...

...es könnte mit dem Bau also losgehen. Trotzdem ist noch einiges zu tun. Nach der Vereinbarung mit der bürgerlichen Gemeinde die Siller-stiftung aufzulösen liegen die Anfragen bezüglich der steuerlichen Folgen dieses Vorhabens leider immer noch beim Finanzamt.
Ohne verbindliche Auskünfte vom Finanzamt können wir hier aber nicht weitergehen. Dennoch hoffen wir, dass wir solche Aussagen in den nächsten Wochen erhalten.
Daneben hat der Kirchengemeinderat begonnen, sich Gemeindehäuser in unserer Umgebung anzusehen und ein Raumprogramm für das neue Haus aufzustellen. Außerdem soll dieses Jahr im Besonderen der Gewinnung von Spenden und Sponsoren gewidmet sein. Einige Aktionen sind dazu schon in Vorbereitung (s.u.). Hinweisen möchte ich vor allem auf die Gründung eines Förderkreises für das neue Gemeindehaus.
Mit diesem Gemeindebrief erhalten alle evangelischen Haushalte in unserer Gemeinde eine Einladung dazu. Dem Brief könne Sie entnehmen, dass nach den jetzigen Schätzungen allein durch Opfer und Spenden die Summe von 270.000 Euro aufzubringen ist. Das ist in der Tat eine ungeheure Summe (immerhin mehr als eine halbe Million Mark). Wenn man dann aber bedenkt, dass unsere 1.600 Gemeindeglieder in ca. 800 Haushalten leben, so wäre das Gemeindehaus von heute auf morgen finanziert, wenn jeder Haushalt einmalig ca. 350 Euro dafür spenden würde. 350 Euro sind sicher kein Klacks und für manche von uns viel Geld. Aber für viele dann auch doch wieder eine Summe, die für so ein großes und wichtiges Projekt aufzubringen wäre.
Die Idee des Förderkreises geht nun in die Richtung, dass wir denken, dass es für alle leichter ist eine Zusage über drei bis vier Jahre zu machen, mit der wir zwar verbindlich planen können, die den Aufwand für den einzelnen aber doch auf mehrere Jahre verteilt.
Wenn Sie also unser Vorhaben unterstützen, wenn Sie dazu beitragen wollen, dass unsere Kirchengemeinde mit zeitgemäßen, modernen Räumen in die Zukunft geht, dann füllen Sie bitte das Antwortschreiben des Förderkreises aus und verpflichten sich dazu, einen großzügigen Betrag für die nächsten vier Jahre für das Gemeindehaus bereit zu stellen.
Pfr. Gerd Häußler
 

Wer schenkt uns seine Schätze ???

Zu Gunsten unseres neuen Gemeindehauses suchen wir schöne Gegenstände, die wir auf einem Flohmarkt beim Dorffest am 12. Juni 2005 verkaufen können.

Rufen Sie uns an:     I. Ammann    Tel. 4485
                                W. Hattenhauer  Tel. 4343
                                 C. Hiller    Tel. 5953
                                  J. Wöhrle    Tel. 3871

Spendenstand zum 1. März 2005:

26.600 Euro

Evang. Kirchengemeinde Hattenhofen

Bankverbindungen:

Volksbank Göppingen, BLZ 610 605 00, KontoNr. 460 033 000

Kreissparkasse Göppingen, BLZ 610 500 00, KontoNr. 8466
 

Feier des Weltgebetstags der Frauen am 4. März

Von Panama nach Polen. Seit über 100 Jahren rollt der Weltgebetstag um die Welt. 2005 kam er ganz nah aus unserem Nachbar-land Polen.

Von christlichen Traditi-onen sehr stark religiös geprägt, hat sich seit Jahren eine tragfähige Ökumene „in des Papstes eigenem Land“ entwickelt. Frauen aus neun verschiedenen Konfessionen fanden eine gemeinsame Basis und konnten die Liturgie schreiben. Eine wechselvolle Geschichte machte die Menschen von Polen besonders sensibel. Zwischen 1772 und 1795 wird ihre Heimat dreimal zwischen Russland, Preußen und Österreich zerteilt. Bis 1918 verschwand das Land für gut 120 Jahre von der Landkarte. Freiheitswille, Nationalstolz und Glaube hielten die Kräfte wach, um 1918 einen unabhängigen polnischen Staat ausrufen zu können. Für Polen wie Deutsche begann ab 1933 eine neue Schreckensgeschichte.

Vor diesem Hintergrund trafen sich Frauen aus Hattenhofen am 4. März in der Dreifaltigkeitskirche im Bewusstsein, verbunden mit Frauen aus 170 Ländern nach der gemeinsamen Liturgie zu beten, die weltweit für Christinnen aller Konfessionen gilt. Die Hattenhofer Frauen hatten sich in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt, das speziell für unser deutsch-polnisches Verhältnis eine besondere Brisanz in sich birgt. Lasst uns einander Licht sein! Fallt nach der kurzen Europa-Euphorie vom Mai 2004 nicht wieder zurück in alte Vorurteile, Misstrauen oder Gleichgültigkeit!

Am Heilungsweg des Naaman wurde verdeutlicht, dass es durch Veränderung von Denkmustern und Annehmen der veränderten Situation gelingen kann, mit Gottes Hilfe an Leib und Seele „heil“ zu werden. Das Nachdenken über Jesu Zuspruch aus der Bergpredigt und die vielen Lichter, die angezündet wurden, mögen deutschen und polnischen Christen und Christinnen Mut und Kraft geben, einander die schlimmen Geschichten einzugestehen, erzählen und vergeben zu können – im Licht der Botschaft Jesu.

Nach der Feier in der Kirche traf man sich noch im liebevoll geschmückten Saal des Katholischen Gemeindezentrums. Die Farben Polens – weiß und rot – waren an vielen Stellen gegenwärtig. Leckere Kuchen (original polnische Rezepte) konnten probiert werden. In froher Stimmung klang der Abend nach intensiven Gesprächen  in der gastlichen Atmosphäre aus.

Allen, die zum Gelingen beigetragen  haben, sei herzlich Dank gesagt.

Für das Team der Frauen der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinde:Eleonore Frank-Gaul

Danke - Danke - Danke

Für die vielen schönen, liebevoll vorbereiteten und interessanten Abende im Frauenkreis bedanken wir uns bei Eleonore Frank-Gaul und Martha Unterweger sehr herzlich!
Immer wieder im Leben gibt es Zeiten, wo man Prioritäten setzen muss, und so haben sich Elo und Martha neuen Aufgaben zugewandt und die Leitung im Frauenkreis abgegeben.
Es wäre doch aber schade, wenn es in Hattenhofen keinen Treffpunkt für uns Frauen mehr gäbe, wo wir als im Glauben miteinander verbundene Christinnen einmal im Monat einen Abend gemeinsam gestalten. Darum die Einladung an alle Frauen, ob jung oder alt: Kommt! Einmal im Monat gibt es im Gemeindehaus Nachdenkliches, Geselliges, Aktuelles, Informatives für Frauen, die mitten im Leben stehen.
Wibke Hattenhauer

Mitten im Leben - Treffpunkt für Frauen

Programm 2005

07. April 2005   Franziskanische Spiritualität
12. Mai 2005  "Der Mai ist gekommen"
09. Juni 2005   Führung durch das Jüd. Museum, Jebenhausen
07. Juli 2005    Wir grillen gemeinsam auf dem Freizeitgelände
22. September 2005  Wir binden Tücher und Schals
20. Oktober 2005   Albert Schweitzer, Ein Lebensbild
10. November 2005   Albert Schweitzer im Gespräch, Filmabend
08. Dezember 2005    Ein Abend im Advent
 

Mutter-Kind-Gruppe „Flohkiste“

Für die Leute, die unsere Krabbelgruppe noch nicht kennen, möchten wir uns vorstellen und ein wenig Mut machen, doch mal vorbei zu kommen.
Wenn Sie Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 3 Jahren haben, sind Sie bei uns genau richtig!

Wir treffen uns jeden Dienstag von 9.30 – 11.00 Uhr im ev. Gemeinde-haus. In dieser Zeit singen und spielen wir zusammen, und während des Freispiels der Kinder haben wir Mütter die Möglichkeit, uns zu unterhalten. Hat ein Kind Geburtstag, feiern wir diesen natürlich. Je nach Wetterlage gehen wir spazieren, auf den Spielplatz, Laterne laufen oder unternehmen andere Dinge zusammen.

In der Vorweihnachtszeit basteln die Mütter für den kirchlichen Adventsbasar. Außerdem gestalten wir einmal im Jahr einen Kaffeenachmittag im ev. Gemeindehaus.
Drei- bis viermal im Jahr treffen wir uns – ohne Kinder – abends zum Essen. Zweimal im Jahr gestalten wir den Gottesdienst für „Kleine Leute“ mit. Wir freuen uns immer über „Zuwachs“.
Schauen Sie doch mal bei uns rein!

Sonja Döppert Tel. 14240, Lilly Fratepietro Tel. 903907
 

"Zwischen Himmel und Erde"

- so lautete der 6-teilige Theologiekurs der ökumenischen Erwachsenenbildung. Ob sich die Teilnehmer auf sechs Abende einlassen? Das  Vorbereitungsteam war optimistisch und angenehm überrascht als am ersten Kursabend 26 Personen anwesend waren.
Jeder der sechs Abende wurde von einem Referenten geleitet und stand unter einem bestimmten Thema. Der Abend setzte sich aus vier Elementen zusammen: Gebet und einleitende Information
intensive Gespräche in Kleingruppen
Ergänzung und Vertiefung im Plenum
abschließend ein Impuls und das Segenslied

Das Eigentliche und Wesentliche des Projektes den "Glauben erleben und bedenken" geschah für mich in den Kleingruppen. Durch die Auseinandersetzung mit Texten des alten und neuen Testamentes, Gedichten und Liedtexten haben wir einander Anteil gegeben, an dem, was unser Leben trägt. Die eigenen bescheidenen und bruchstückhaften Erfahrungen des Glaubens anderen zu vermitteln, hat mich gestärkt und weitergeführt.  Eine Fortsetzung der ökumenischen Erwachsenenbildung in dieser Form? Ich  wäre wieder dabei.
Brigitte Dursch
 

Jugendgottesdienst am 27.02.2005

Der erste Jugendgottesdienst, der in Hattenhofen stattfand, stand unter dem Thema „You never walk alone“.
Viele Jugendliche, auch von unseren Nachbar-gemeinden, fanden den Weg nach Hattenhofen, so dass unsere Kirche voll besetzt war.
Die Mitarbeiter ließen sich zum Gottesdienst-thema „Freundschaft“ einiges einfallen, so verteilten sie Zettel und Bleistifte. Jeder Besucher durfte notieren, was ihm zum Thema einfiel.
Per Papierflieger ging die Nachricht zu einem anderen Gottesdienst-besucher, der wiederum eine Antwort darauf schrieb und die Schwalbe weiter schickte. Zusammengefasst vorgetragen wurde dies in einem Gebet von den Bezirksjugendreferenten.


Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Konfiband, die viel Beifall erntete.
Beate Gölz-Kälberer
 

Konfirmationen am 17. April und am 24. April

Wenige Wochen ist es erst her, dass wir als eine große Gruppe das Freizeitheim in Rötenbach bevölkert haben. Neben den 23 Konfirmandinnen und Konfirmanden und den Mitarbeitern waren diesmal auch einige der letztjährigen Konfirmanden mit dabei.
Das Konfirmandenjahr und vor allem das Wochenende in Rötenbach wird ja von den allermeisten als eine sehr positive Zeit erlebt, leider bricht dieser positive Kontakt zur Kirche nach der Konfirmation vielfach ab. Es muss aber unsere Aufgabe als Gemeinde bleiben, weiterhin für diese jungen Menschen da zu sein und ihnen Angebote zu machen, in der Gemeinde auf eine ihnen entsprechende Art mitzuwirken. Eine Motivation dazu soll das Konfiwochenende sein, zu dem nun auch diejenigen eingeladen sind, die im Jahr nach ihrer Konfirmation noch in der Gemeinde aktiv sind. So hoffe ich, dass es auch bei den diesjährigen Konfirmanden welche gibt, die übers Jahr hinaus dem Konfitreff, der Konfiband oder einer noch zu gründenden Freizeitgruppe treu bleiben oder sich sogar als Mitarbeiter bei der Kinderkirche oder der Kinderbibelwoche ins aktive Gemeindegeschehen einmischen.

Die Gottesdienste zur Konfirmation finden in diesem Jahr statt am Sonntag Jubilate (17. April) (Tatjana Tursi, Stefan Heidle, Alexander Fleischer, Marcel Traub, Marina Schweikardt, Martina Sagman, Kristina Schweizer, Tina Bohner, Marcel Ufken, Vanessa Ufken , Katja Vybiralik, Jennifer Czommer, Bianca Buchberger)

und am Sonntag Kantate (24. April) (Philipp Wagner, Timo Tremml, Heinrich Bruzki,  Tobias Fischer, Yvonne Bäzner, Kristin Brunnenkant, Lea Reyher, Viktoria Ringhofer, Michael Holdenried, Patrick Müller).

Am Vorabend der ersten Konfirmation, also am 16.4.2005 um 17.00 Uhr, feiern wir miteinander das Heilige Abendmahl in unserer Kirche. Auch dazu ist die ganze Gemeinde recht herzlich eingeladen.
Mit dem Opfer des Abendmahlsgottesdienstes und der Konfirmandengabe unterstützen wir das Gustav-Adolph-Werk, also das evangelische Hilfswerk, das die Arbeit von evangelischen Gemeinden auf der ganzen Welt mitträgt. Das Opfer des Konfirmationsgottesdienstes ist unserem diesjährigen Missionsprojekt gewidmet. Über die CBM (Christoffel-Blindenmission) unterstützen wir die mobile Augenarbeit des Krankenhauses von Kikiyu / Kenia.
 Gerd Häußler
 

Die Opfer- und Spendenergebnisse 2004

Unsere Kirchengemeinde wurde auch 2004 durch Opfer von 4.620,- € kräftig unterstützt.

Durch zahlreiche Spenden, Kirchgeld und die Durchführung von Veranstaltungen wie Kaffeenachmittagen, Adventsverkauf, Grillen nach dem Gottesdienst im Grünen und andere Aktivitäten zugunsten des Neubaus unseres Gemeindehauses erhielten wir 25.658,- €.

An überregionale, soziale und karitative Einrichtungen wie z.B. die Weltmission, unseren Partnerbezirk in Kamerun, das Gustav-Adolf-Werk, die Diakonie, das Haus Linde, den Drogenkontaktladen, das Mütter-genesungswerk sowie für spezielle aktuelle Notstände konnten wir 6.530,- € überweisen.

Die Spendenaktion Brot für die Welt unterstützte 2004 das Projekt zur landwirtschaftlichen Beratung von Kleinbauern in Guatemala sowie seelsorgerliche und soziale Arbeit der landlosen Kleinbauern. Für dieses Projekt wurden 3.331,- € gespendet und an Brot für die Welt weitergeleitet.

Für alle Spenden und Opfer und Ihre tatkräftige Unterstützung danken wir Ihnen auf diesem Wege recht herzlich.
Helga Jauernig, Kirchenpflegerin
 

Kirchliches Leben in Zahlen
 
 
2001 2002 2003 2004
Gemeindeglieder-HWS Stand
25.10.- (Einw. Hattenhofen
1709
(3013)
1715
(3011)
1666
(3005)
1636
(2970)
Taufen 12 10 18 10
Konfirmanden 20 17 27 25
Trauungen 4 5 8 5
Bestattungen 20 14 19 14
Kirchenaustritte 11 12 15 17
Wiederaufnahmen/
Kircheneintritte
2 3 7 1
Gottesdienst-Opferertrag 
"eigene Gemeinde"
4.150 € 4.300 € 5.300 € 4.620 €
Gottesdienstbesucher - Inokavit/
Karfreitag/ 1.Advent/ Hl. Abend
35/62/137/530 70/63/104/600
Anzahl der 
Abendmahlgottesdienste
11 14 11 12
Durchschnittliche Zahl 
der Teiln. am AM
40 46 43 42
Anzahl der Sondergottes-
dienste (im Grünen,Abend,Familien)
1G,2F 2G,3F 2G,2A,3F 3G,2A,3F
Kinderkirche (durchschnittliche Zahl der Teiln.) 14 17 14 10

Wie im vergangenen Jahr veröffentlichen wir hier wieder einige Zahlen aus unserem Gemeindealltag. Vieles hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert, es fällt allerdings auf, dass die Zahl unserer Gemeindeglieder zwar nicht dramatisch, so doch kontinuierlich abnimmt. Das geschieht durch Wegzüge, durch die Tatsache, dass die Zahl der Bestattungen höher ist, als die Zahl der Taufen und nicht zuletzt auch durch Kirchenaustritte. Gerade die Kirchenaustritte schmerzen, da sie in der Mehrzahl der Fälle allein des Geldes wegen geschehen. Ein gleichbleibender oder gar wachsender Umfang von Aufgaben muss so von immer weniger zahlenden Mitgliedern getragen werden. Da aber ca. 80% der kirchlichen Ausgaben reine Personalkosten sind ist so auch die Kirche gezwungen immer mehr Personal abzubauen. Nach einer ersten Sparrunde beginnt jetzt zum Beispiel auch der zweite Prozess zum Abbau von Pfarrstellen, der bis zum Jahr 2011 abgeschlossen sein wird. Es ist zu befürchten, dass auch unser Kirchenbezirk diesmal spürbar reduzieren muss. Ich kann Sie darum nur dazu ermutigen überall da, wo sie im Freundes- oder Verwandtenkreis auf das Thema zu sprechen kommen, für unsere Kirche zu werben und Ausgetretene auch zum Wiedereintritt zu ermutigen. Seien Sie gewiss, dass Ihr Geld für die Kirche eine Investition in die Zukunft unserer ganzen Gesellschaft ist.
Übrigens: Eine Übersicht über die Finanzen der Landeskirche erhalten Sie auf der Homepage www.elk-wue.de .
Pfarrer G. Häußler


Wenn dein Kind dich morgen fragt ... (5. Mose 6,20)

Willkommen zum 30. Deutschen Evange-lischen Kirchentag vom 25. bis 29. Mai 2005. Wir laden Sie herzlich ein, sich mit uns und vielen Zehntausenden auf den Weg nach Hannover zu begeben.
Wir kommen in der Expo-Stadt an der Leine in protestantischer Freiheit und in ökumenischer Weite zusammen. Das gilt nach dem Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin um so mehr. Der Kirchentag soll ein Ort der Begegnung und des Dialogs sein: mit Menschen aus anderen christlichen Kirchen und anderen Religionen, mit Gästen aus aller Welt. Und auch mit jenen, die fern von Kirche und Glauben nach Sinn und Orientierung suchen.
In der Mitte des ersten Jahrzehnts im dritten Jahrtausend breitet sich Unsicherheit aus. Es scheint an Orientierung und klaren Zielen für die Zukunft zu fehlen: in einer globalisierten Welt, im sich erweiternden Europa, im eigenen Land wie im eigenen Leben. Mehr denn je wandeln sich Gesellschaft und persönliche Existenz. Viele spüren beunruhigt: Es muss sich auch bei uns etwas ändern, nachhaltiger und tiefgreifender, als es bislang geschieht.
Aber was? Aber wie? An welchen Maßstab können wir uns halten? In dieser Situation drängender Fragen hat der Kirchentag ein Wort aus dem 5. Buch Mose im Alten Testament zum Leitwort gewählt: "Wenn dein Kind dich morgen fragt..." Damit wird die Richtung angezeigt, in die sich der Blick richten muss. Was kann uns Zukunft und Hoffnung geben? Welche Welt hinterlassen wir denen, die nach uns kommen? Wie können wir heute vom Glauben sprechen und die Geschichten unseres christlichen Erbes neu erzählen? Was müssen wir tun, um unserer Verantwortung gerecht zu werden? Bei allem Nachdenken über unsere Taten, Traditionen und Träume werden wir in Hannover auch miteinander singen, beten und feiern. Wir hoffen, Sie sind dabei.

Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel   Kirchentagspräsident       Friederike von Kirchbach    Generalsekretärin
 

Evangelische Kirchengemeinde Hattenhofen - im Überblick

Gottesdienst sonntags, 9.30 Uhr in der Ägidiuskirche.

Kindergottesdienst sonntags, 9.30 Uhr im Gemeinde- haus (Kontakt: Nicole Schmidt, Tel.: 2140).

Kirchenchor montags, 20.00 Uhr im Gemeindehaus
(Kontakt: Wibke Hattenhauer, Tel.: 4343).

Bläsergruppe freitags, 19.30 Uhr im Gemeindehaus
(Kontakt: Beate Gölz-Kälberer, Tel.: 12342).

Mutter-Kind-Gruppe "Flohkiste" dienstags, 9.30 Uhr im
Gemeindehaus (Kontakt: Sonja Döppert,
Tel. 14240).

Mutter-Kind-Gruppe "Krabbelkäfer" donnerstags,
9.30 Uhr im Gemeindehaus (Kontakt: Sandra Froncz, Tel. 146806).

Jungschar montags, 16.00 Uhr im Gemeindehaus
 (Kontakt: Claudia und Jan Lübbermann, Tel.: 801214).

Konfitreff donnerstags, 18.30 Uhr im Gemeindehaus
 (Kontakt: Katrin Läpple, Tel.: 6394).

Treffpunkt für Frauen einmal monatlich donnerstags, 20.00 Uhr im Gemeindehaus
(Kontakt: Wiebke Gerst, Tel.: 800170).

Adressen und Telefonnummern, die nützlich sein können:

Ev. Pfarramt (Pfarrer Häußler) - Höfle 10, Tel.: 2251, Fax: 902268,
 Mail: pfarramt@ev-kirche.hattenhofen.de. Das Pfarrbüro (Frau Schwarzmayr)
ist Mittwoch- und Donnerstagvormittag besetzt.

Kirchenpflegerin Helga Jauernig, Im Lauch 3, Tel.: 6754.

Mesnerinnen: Wiebke Gerst, Hirtengässle 3, Tel.: 800170 und
Elli Ortwein, Dobelstr. 4, Tel.: 3273.

Diakoniestation Raum Bad Boll
 73087 Boll, Blumhardtweg 30, Tel.: 2041.

Diakonisches Werk Göppingen
 mit Sozial-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung.
 73033 Göppingen, Pfarrstr. 45, Tel.: 07161/9636750.
 

Passion und Ostern in unserer Gemeinde

Sonntag, 20. März  (Palmsonntag)
 09.30 Uhr  Gottesdienst (Häußler und Kirchenchor)
 11.00 Uhr Gottesdienst für Kleine Leute (Häußler und Team)

Dienstag, 22. März
 19.30 Uhr Passionsandacht (Häußler)

Mittwoch, 23. März
 19.30  Uhr Passionsandacht (Häußler)

Donnerstag, 24. März (Gründonnerstag)
 19.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl/Gemeinschaftskelch (Häußler)

Freitag, 25. März (Karfreitag)
 09.30 Uhr Gottesdienst:mit Abendmahl/Einzelkelch(Häußler)

Samstag, 26. März
 09.30 Uhr Osterfrühstück der Kinderkirche im Gemeindehaus

Sonntag, 27. März (Ostersonntag)
 06.00 Uhr Osternachtsfeier mit Abendmahl
 09.30 Uhr Gottesdienst (Häußler)

Montag, 28. März (Ostermontag)
 09.30 Uhr Gottesdienst (Pfarrer Kuppler)

Sonntag, 03. April
 09.30 Uhr Familiengottesdienst mit Taufe (Häußler und Team der
Kinderkirche)

Sonntag, 10. April
09.30 Uhr  Gottesdienst zur Goldenen Konfirmation unter Mitwirkung
                  des Kirchenchores
19.00 Uhr Konzert für Orgel, Saxophon und Schlagzeug

Samstag,16. April
 17.00  Uhr Abendmahlsfeier am Vorabend der Konfirmation

Sonntag, 17. April
 09.30 Uhr Konfirmation I

Sonntag, 24. April
 09.30 Uhr Konfirmation II

Ein Konzerttermin zum Vormerken:

Sonntag, 10. April, 19.00 Uhr in der Ägidiuskirche
Festliche und fetzige Musik für Saxophon, Schlagzeug und Orgel.
Bearbeitungen von Chick Corea, Dave Brubeck, Klaus Doldinger u.a.,
traditionelle Gospels und mehr.
Jürgen Häußler  - Saxophon
Hans Fickelscher - Schlagzeug
Georg Ammon  - Orgel
Der Eintritt ist frei, um einen Spende zur Deckung der Unkosten wird
gebeten.
 
 


Herausgeber des Gemeindebriefes: Ev. Kirchengemeinde Hattenhofen
Auflage:  950 Exemplare
Verantwortlich: Pfr. Gerd Häußler, Beate Gölz-Kälberer, Gisela Bleher,
 Ilse Schempp, Marianne Fuchs