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Gemeindebrief Nr. 86, Juli 2002
Geh aus mein Herz und suche
Freud
Der Liedvers geht uns in diesen Wochen besonders
leicht über die Lippen. Die Tage sind warm geworden, die Abende lang
und die Sommerferien stehen vor der Tür. Da zieht es viele von uns
hinaus, in die Felder zum Spaziergang, auf die Alb oder auch weiter weg.
Urlaubspläne werden geschmiedet und Koffer gepackt. Und das ist auch
gut so, Gott hat es ja in seiner Schöpfungsordnung auch schon betont,
dass regelmäßiges Ausruhen und Abstandnehmen zum menschlichen
Leben dazugehören. Das kann der wöchentliche Ruhetag sein, der
den Arbeitsalltag unterbricht, das können aber auch die Ferien sein,
die gewissermaßen als Jahres-Sabbat eine erholsame Unterbrechung
und einen Einschnitt darstellen. Es tut gut, Abstand zu gewinnen und einmal
raus zu kommen aus dem alltäglichen Umfeld und der alltäglichen
Mühe.
Vergessen wir über der Freude an dem wohlverdienten
Urlaub aber nicht, dass für viele Menschen diese Sommerzeit gar keine
Urlaubszeit ist. Denken wir auch an all die Vielen, die an den Urlaubsorten
ihrem Beruf nachgehen, denken wir an die Landwirte, die in diesen Wochen
zwischen Heuen und Getreideernte eine Zeit intensivster Arbeit haben oder
auch an die Fernfahrer, für die die von Urlaubern überfüllten
Autobahnen eine besondere Mühe und Anspannung mit sich bringen.
Und vergessen wir auch nicht, dass die Mitte unseres
Lebens unser Alltag bleibt. Es lohnt sich darum, auch das Gewicht auf diesen
Alltag zu legen, ihn nicht nur zu ertragen und zu erleiden mit sehnsüchtigem
Blick auf die Ferien, sondern ihn zu gestalten und bewusst zu leben. Nur
so können Ferien zu dem werden , was sie sein sollen, ein Abstand
vom Alltag und ein Aufatmen, um dann mit frischer Energie und frohem Sinn
wieder zurückzukehren in die Schule, an den Arbeitsplatz, zu all den
Aufgaben in Familie und Gemeinde die uns gestellt sind.
Und das wünsch ich Ihnen jetzt auch, ob die
Sommermonate für Sie von Urlaub unterbrochen werden oder nicht, frohen
Sinn und frischen Mut für Ihren Alltag. Behüt Sie Gott!
Ihr Pfarrer Gerd Häußler
Doch gleichwohl will ich, weil ich noch
hier trage dieses Leibes Joch,
auch nicht gar stille schweigen;
mein Herze soll sich fort und fort
an diesem und an allem Ort
zu deinem Lobe neigen,
zu deinem Lobe neigen.
(Paul Gerhardt, EG 503, 12)
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Liabe Hattahöfer!
Hend Sia au selbigsmol beim Oberlehrer Walter des
Gedicht vom Schwobaland lerne missa, was mir fr a scheena Hoimat hand ?
I kos no guat!
"Ond mitta en dr Herrlichkeit,
als hätt dr Herrgott Bloma gschtrait,
leit do a Dörfle, dort a Haus,
ond driber guckt dr Kirchturm naus."
Mitta en dr Herrlichkeit von onserm Flecka, mitta
em Höfle, grad neba dem scheena Rothaus guckt dr Kirchturm naus. Gell,
Sia hättet au ed gwisst, dass dr Kirchturm viel höher isch wia
dr ganz Kirchagmoinderat, wenn mr den aufananderbeuga tät! Des tät
a Kuddelmuddel gäba! Aber älles Recka ond Schtrecka von denne
tät nex brenga, dr Kirchturm guckt oifach driber naus!
Bloß, wenn mr an dem Kirchturm nonderguckt,
tät mr scho gern dr Putzlompa ond an Oimer nemma . Wia der aussieht!
Scho arg wiascht! Drom soll der jetzt frisch gschtricha werda. Geld hot
mr scho afanga sammla. No braucht sich onser Kirchturm neba dem scheena
Rathaus nemme scheniera!
"A reachter Friede isch drom her,
wia wenns do äll Tag Sonntig wär!"
Drom rom om d'Kirch ischs scho friedlich ond sauber,
wia wenn do äll Dag Kehrwoch gmacht wird. Koi Wonder! Do isch koi
Bläamle ond koi Baum, wo an Dreck macht, bloß Schtoiner ond
des scheena Brünnele. Aber jetzt hot mr Bäum en Kiebel nagschloift.
Des gibt scho a weng an Dreck, aber i moin, mit dene Bluma siehts om d'Kirch
ond oms Rothaus ällamol so friedlich ond schee aus, wia wenns do äll
Tag Sonntig wär. Drom rom om d'Kirch wird's schee!
On en dr Kirch drenna?
Gucket Se doch amol nei! Was glaubet Sia, wia schee
di Kirch enna drenna isch, wenn se voll isch mit Leit! Do gibt's ned bloß
an Frieda drom rom, do gibt's au an Frieda enna drenna. So isch's no au
wieder!
Ihr Butzbächer
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"Fünf Finger - eine Hand"
Gemeindefest am 16. Juni 2002
Wie geschaffen für diesen sonnigen und heißen
Tag waren besonders zwei der schönen Lieder, die der Kirchenchor unter
der Leitung von Frau Rau vortrug: "An hellen Tagen" und "Geh' aus mein
Herz und suche Freud in dieser schönen Sommerzeit".
In der gleichen frohen Stimmung ging es mit den
Kindern der Kinder- kirche und ihren Leiterinnen und Helferinnen weiter.
"Große Leut', kleine Leut'", das hatten - um stellvertretend für
alle nur drei Namen zu nennen - Frau Sauner, Frau Schmidt und Frau Trapp-Kleine
bestimmt mit viel Geduld eingeübt.
Die dritte musikalische Darbietung "Fingerspiele
mit Liedern" brachte uns die Krabbelgruppe unter der Einstudierung von
Frau Reyher und Frau Reder zu Gehör und zu Gesicht.
Ein gänzlich anderes Unterhaltungselement kam
im Anschluß an die Musik auf die weit über 100 Besucher zu,
nämlich Schätzen und Raten:
-
Was ist höher: Der Kirchturm vom Boden bis zur
Kirchturmspitze oder alle 10 Kirchengemeinderäte und Herrn Pfarrer
Häussler als der Vorsitzende des Kirchengemeinderates...aufeinandergestellt?
Jetzt wurde es laut in der Schulaula, an jedem Tisch
wurde heftig diskutiert, geraten, geschätzt. Nach kurzem wurde zur
Abstimmung aufgerufen. Gewonnen hat die Gruppe, die den Kirchturm höher
eingeschätzt hatte als den "Menschenturm". Als nächstes wurde
die Frage gestellt: Wie groß ist der Unterschied zwischen den beiden
"Türmen"? Gewinner war, wer am nächsten an die Differenz von
5,46 m herankam. Der Kirchturm hat eine Höhe von 24,45 m, die 11 Kirchengemeinderäte
erreichen zusammen nur 18,99 m.
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So richtig in Stimmung kam die ganze Schulaula mit dem
nächsten Höhepunkt:
Eine Super-Band trat auf - 1 Klarinette und 2 Gitarren
nebst Gesang -dargeboten von Herrn Fruth, Herrn Wagner und Herrn Häussler.
Schon der erste Song "Flinke Hände, flinke Füße....."kam
gut an, aber dann erst "The battle of Jericho"! Der ganze Saal klatschte
im Rhythmus mit. Eine Hochstimmung war im Raum! Leider gab es trotz der
Forderung "Zugabe!" nichts mehr in diesem Stil.
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In der Zwischenzeit sind im ganzen Saal kleine Holztäfelchen
zum Bemalen verteilt worden. Jetzt konnte Fantasie walten, wo immer sie
vorhanden war. -
Die Täfelchen wurden eingesammelt und an der
"Hand - Fünf Finger" befestigt. Ein wirklich sehr schönes Kunstwerk
war entstanden!!
-
Die Jongliergruppe des TSGV zeigte im Anschluß
daran noch ihre inzwischen schon sehr bekannt gewordenen Geschicklichkeiten
und führte Herrn Pfarrer Häussler ganz nebenbei in dieses Metier
ein.
-
Ein Quod-libet mit allen Anwesenden und einige Lieder,
vorgetragen vom Kirchenchor, rundeten das Programm zum Spätnachmittag
hin ab.
-
Bis jetzt wurde nur über das dargebotene Programm
berichtet. Was unbedingt noch erwähnt werden muß, ist die gute
Bewirtung; angefangen bei Kaffee und Superkuchen bis zu appetitlich angerichteten
Vesperbroten mit den dazu passenden Getränken.
Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die zum
Gelingen dieses schönen Gemeindenachmittags beigetragen haben!! Ich
bin sicher, beim nächsten Fest werden es noch mehr Besucher sein.
(Gisela Bleher)
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Thema Kirchenaustritt
Die Zahlen sind zwar bei weitem nicht so dramatisch,
wie es in manchen Presseberichten erscheint, aber doch ist es eine stetige
Zahl von 10 bis 15 Personen im Jahr, die im Bereich unserer Gemeinde aus
der evang. Kirche austreten. Seit November vergangenen Jahres haben wir
uns darum im Kirchengemeinderat Gedanken gemacht, wie wir darauf reagieren
sollen. Ergebnis der Überlegungen war ein "Brief an Ausgetretene",
der nun an die Betreffenden verschickt wird. Wichtig war es uns dabei,
nicht Vorwürfe zu machen oder zum Wiedereintritt zu nötigen,
sondern möglichst nüchtern und klar zu informieren und gerade
auch auf die Folgen des Kirchenaustrittes hinzuweisen. Da all diejenigen,
die in zurückliegender Zeit aus der Kirche ausgetreten sind, den Brief
nicht mehr erhalten, veröffentlichen wir ihn an dieser Stelle und
hoffen, dass er so weitere Beachtung findet. Wenn in Ihrem Bekannten- oder
Verwandtenkreis Menschen aus der Kirche ausgetreten sind, geben Sie ihnen
bitte diesen Brief zum Lesen.
(Pfr. G. Häußler)
"Brief an Ausgetretene"
Sehr geehrte/r ...
vom Rathaus haben wir die Benachrichtigung erhalten,
dass Sie aus der Evangelischen Landeskirche ausgetreten sind.
Es tut uns leid, dass Sie sich zu diesem Schritt
entschlossen haben. Wir fragen uns, was wohl Ihre Beweggründe dafür
waren? War es das Geld, sind es inhaltliche Differenzen mit Aussagen oder
Formen unserer Landeskirche oder ist Ihr Austritt Zeichen eines langen
Prozesses der Entfernung von unserer Kirche? Über Ihre Rückmeldung
wären wir dankbar.
Mit diesem Schreiben möchten wir Sie darauf
hinweisen, dass Ihr Schritt Konsequenzen hat. Für uns heißt
das, dass Sie als Ansprechpartner fehlen werden. Selbstverständlich
fehlt damit auch Ihr "Solidarbeitrag Kirchensteuer", den wir brauchen,
um unsere Arbeit als Kirche unabhängig ausführen zu können.
(Ca. 80 % dieses Geldes verwendet die Kirche für Personalkosten in
den Kirchengemeinden, den Hilfswerken und Beratungseinrichtungen und den
verschiedenen kirchlichen Dienststellen. Daneben verwenden wir die Gelder
um historische Kirchengebäude zu erhalten und zu unterhalten und um
Räume für ein lebendiges Gemeindeleben zur Verfügung zu
stellen.)
Aber auch für Sie hat das Ende Ihrer Kirchenmitgliedschaft
Konsequenzen. Sie verzichten damit auf die Wahrnehmung und Inanspruchnahme
kirchlicher Rechte und Dienste. Aus unseren kirchlichen Verzeichnissen
werden Sie gestrichen und haben damit nicht mehr das Recht, an Kirchenwahlen
aktiv oder passiv teilzunehmen. Sie können auch keine kirchlichen
Ämter mehr übernehmen. Weil dies immer wieder zu Missverständnissen
führt, weisen wir vor allem darauf hin, dass Sie in unserer Kirche
nicht mehr Taufpate sein können (es sei denn, Sie sind inzwischen
Mitglied in einer anderen, zur "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen"
gehörenden Kirche geworden). Sollten Sie bereits ein Patenamt übernommen
haben, informieren Sie bitte die Familie Ihres Patenkindes und den zuständigen
Pfarrer. Auch eine kirchliche Heirat oder Bestattung werden nun in der
Regel nicht mehr möglich sein.
Selbstverständlich ist ein Kirchenaustritt
nicht unumkehrbar. Sollten Sie ihre Meinung diesbezüglich ändern,
können Sie sich mit dem zuständigen Pfarramt in Verbindung setzen.
Ausdrücklich möchten wir betonen, dass Sie zu unseren sonntäglichen
Gottesdiensten nach wir vor herzlich eingeladen sind. Der Kirchengemeinderat
unserer Gemeinde wird über Ihren Austritt informiert. Gern würden
wir Sie zu einem Gespräch einladen.
Mit freundlichen Grüßen
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Information zur Altenpflegeausbildung
Die ev. Fachschule für Altenpflege der Wilhelmshilfe
e.V. wird zukünftig einmal jährlich zum 1. Oktober mit einem
Kurs zur staatlich anerkannten Altenpflegerin beginnen. Bisher begann die
Ausbildung im Turnus von 1 1/2 Jahren. Die 3-jährige Ausbildung wendet
sich an Realschulabsolventen, Abiturienten und Wiedereinsteiger nach der
Familienphase und Umschüler. Der große Bedarf an ausgebildeten
AltenpflegerInnen in den Heimen und in den Diakonien und Sozialstationen
macht den Beruf sehr attraktiv. Viele Weiterbildungsmöglichkeiten
ermöglichen das persönliche Fortkommen. Für weitere Informationen
steht die Fachschule für Altenpflege der Wilhelmshilfe e.V., Marbachstr.
11, 73035 Göppingen-Bartenbach, Tel. 07161/9112340, Fax 07161/9112341
und gern zur Verfügung.
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Diakonie?
Was heißt das und was versteht man darunter?
Diakonie kommt aus dem Griechischen und heißt
wörtlich "Dienst, Be-dienung", gemeint ist dann die christliche Liebesarbeit
an Armen und Kranken.
Und was man ganz praktisch darunter versteht, zeigt
das folgende Beispiel: Angelika T. schiebt Frau M. mit dem Rollstuhl durch
die Parkanlage des Pflegeheims in N. Frau M. freut sich sehr über
die regelmäßigen Spaziergänge an der frischen Luft. Sie
spricht nicht viel, das weiß Angelika T., aber sie weiß auch,
daß diese Spaziergänge Frau M. glücklich machen. Angelika
T. gehört nicht zum Pflegepersonal. Sie erfüllt diese Aufgabe
ehrenamtlich. Als ihre Kinder flügge wurden, suchte Angelika T. nach
einer neuen Aufgabe, die sinnvoll ist und sie befriedigen würde. Nun
geht sie dreimal die Woche ins Pflegeheim. Ab und zu gibt es einen sog.
"Schlemmertag"; da kocht Angelika mit einigen anderen Frauen "Gerichte
wie früher". Die Bewohnerinnen und Bewohner sind begeistert. " 's
isch halt wie früher", meint eine 80-Jährige, die anderen stimmen
ihr zu, und Angelika hat selbst den meisten Spaß dabei. Diese Aktivitäten
hier im Heim geben ihr ein Gefühl der Befriedigung und sind ein großer
Gewinn für sie wie auch für alle Bewohner des Pflegeheims.
Mehr als 30.000 Menschen arbeiten ehrenamtlich in
der württembergischen Diakonie. Auch die Arbeit von und mit Ehrenamtlichen
kostet Geld. Auslagen werden ersetzt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
werden auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Damit sie aktiv werden können,
ist ebenfalls Geld notwendig. So müssen für die Arbeit mit Kindern
Räumlichkeiten ausgestattet werden, Sachkosten zur Betreuung von Menschen
mit Behinderung sind notwendig und vieles mehr. Mit Ihrer Spende unterstützen
Sie die Arbeit der Diakonie in unserem Land.
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Die unbekannte Dame hat im
Kirchturm ein Haus gefunden
Große, dunkle Augen, die ihre Umgebung scharf
beobachten, blicken durch die herzförmige Federmaske. Hier ist nicht
die Rede von einer italienischen Schönheit auf einem venezianischen
Maskenball, sondern der Schleiereule. Unter den 13 Eulenarten, die in Europa
vorkommen, ist sie in mancherlei Hinsicht eine herausragende Erscheinung.
Aufgrund ihrer besonderen Maskenform ist sie mit den übrigen, bei
uns lebenden Arten nicht zu verwechseln. Außerdem wählt sie
ihre Brutplätze ausschließlich innerhalb menschlicher Siedlungen.
Gerade Scheunen, Kirchtürme, Taubenschläge und Ruinen sind unverzichtbare
Tagesunterstände und Nistplätze für den Vogel.
Durch immer weniger geeignete Brutplätze und
ruhige Tagesschlafplätze ist der Bestand des taubengroßen Vogels
in vielen Teilen Deutschlands so stark zurückgegangen, dass er in
manchen Bundesländern in die "Rote Liste" der gefährdeten Vogelarten
aufgenommen werden musste. Besonders gefährdet sind die Eulen durch
Ausbau- und Reinigungsarbeiten auf Dachböden, Scheunen und Kirchtürmen.
Umso mehr freuen wir uns, dass ein Eulenpaar, das
schon seit Längerem in der Nähe unseres Kirchturms beobachtet
wurde, im Turm Wohnung gefunden und dabei ist, vier Junge großzuziehen.
Wir hoffen und wünschen den Vogeleltern, dass ihnen das auch gelingt!
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Rückblick und Ausblick
der Kinderkirche Hattenhofen.
Man könnte meinen das Jahr 2002 hätte
erst begonnen, doch wenn man es genauer betrachtet, liegen schon viele
Sonntage, an denen wir gemeinsam Kinderkirche gefeiert haben, hinter uns.
Zwei dieser Gottesdienste waren für die Kinder der Kinderkirche ganz
besonders wichtig. Im Februar fand ein Taufgottesdienst statt und im Mai
wurde ein Gottesdienst zum Muttertag abgehalten. An beiden Gottesdiensten
war die Kinderkirche sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung
aktiv beteiligt. Mit vielen Liedern, Freude und Bewegung wurde in diesen
Gottesdiensten speziell auf die Bedürfnisse der jüngeren Gemeindemitglieder
eingegangen, und wir hoffen, daß wir in Zukunft noch viele solcher
Familiengottesdienste miteinander feiern können.
Nachdem viele schöne Ereignisse in diesem Jahr
bereits hinter uns liegen, richten wir unseren Blick nach vorne und stellen
fest, dass wir mit großen Schritten den Sommerferien entgegengehen.
In den Ferien selbst wird zwar keine Kinderkirche stattfinden, aber wir
beteiligen uns mit einem Programmpunkt am Schülerferienprogramm, dem
wir bereits mit Spannung und Vorfreude entgegensehen.
Wie man unschwer erkennen kann, ist bei uns in der
Kinderkirche immer etwas los, umso wichtiger ist es, dass immer genügend
helfende Hände dabei sind. Aus diesem Grund freut es uns sehr, dass
wir Christiane Sauner nach der Babypause wieder in unserer Mitte begrüssen
dürfen. Ausserdem haben sich einige der Neukonfirmierten bereit erklärt,
uns in Zukunft bei unserer Arbeit zu unterstützen, worüber wir
uns ebenfalls sehr freuen.
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kurz & bündig
Mit 367 Euro unterstützten in diesem
Jahr die Konfirmanden das Gustav-Adolph-Werk. Beim Abendmahlsgottesdienst
am Vorabend ihrer Konfirmation waren das Opfer und die Konfirmandengabe
diesem Hilfswerk gewidmet. Unterstützt werden damit evangelische Kirchen
in der Diaspora, also in Ländern, in denen sie eine Minderheit darstellen.
So können mit unserer Hilfe auch diese Kirchen diakonische Verwantwortung
wahrnehmen, Treffpunkte und Freizeiten für ihre Jugendlichen organisieren
und Gemeinderäume erstellen.
Das Opfer am Konfirmationssonntag war für
unser Missionsprojekt bestimmt. Über das Evangelische Missionswerk
in Südwestdeutschland unterstützen wir ein Projekt in Südindien:
"Theologische Ausbildung in Solidarität mit den Armen". 340 Euro wurden
dafür gespendet. Für dieses Projekt erbitten wir ein weiteres
Gottesdienstopfer beim Gottesdienst im Grünen am 21. Juli.
Inzwischen hat auch der neue Konfirmandenunterricht
begonnen und 27 Jungen und Mädchen haben sich dazu angemeldet. Die
große Zahl macht es nötig, wieder zwei Konfirmationsfeiern anzubieten.
Es wird der erste Teil der Gruppe am 4. Mai 2003 feiern, der zweite am
11. Mai. Der gemeinsame Abendmahlsgottesdienst für beide Gruppen wird
am 3. Mai stattfinden.
Es tut sich was in der Jugendarbeit. Seit
16. April gibt es wieder eine Jungschar in unserer Gemeinde. Ca. zehn Mädchen
treffen sich unter der Leitung von Claudia Wagner und Christina Schwarz
jeden Dienstag ab 15.30 Uhr im Gemeindehaus.
Auch ein Teil der Neukonfirmierten trifft sich als
"Konfitreff" jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr unter der Leitung von Stefanie
Jäckel und Steffi Mickan im Gemeindehaus. Das Programm reicht von
hitzigen Diskussionen über Themen wie Sexualität oder Drogen
bis zum gemeinsamen Spaghettikochen und natürlich -essen.
Einen Schritt weiter sind wir auch mit unserer Kirchenrenovierung.
Der Oberkirchenrat hat nun den Architekten Heinz Bauer aus Ebersbach mit
der Baumaßnahme beauftragt. Mit Herrn Bauer, der auch die Renovierung
der Zeller Kirche geleitet hat, haben wir einen ausgewiesenen Fachmann
für die Arbeit an historischen Gebäuden an die Seite bekommen.
In nächster Zeit wird er einen Katalog der tatsächlich erforderlichen
Maßnahmen vorstellen, so dass hoffentlich bald mit den Arbeiten an
der Kirche begonnen werden kann.
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