Gemeindebrief Nr. 86, Juli 2002

Geh aus mein Herz und suche Freud Diakonie?
Was heißt das und was versteht man darunter? 
Liabe Hattahöfer! Die unbekannte Dame hat im Kirchturm ein Haus gefunden
"Fünf Finger - eine Hand" 
Gemeindefest am 16. Juni 2002
Rückblick und Ausblick der Kinderkirche Hattenhofen
Thema Kirchenaustritt  kurz & bündig 
Information zur Altenpflegeausbildung

Geh aus mein Herz und suche Freud
Der Liedvers geht uns in diesen Wochen besonders leicht über die Lippen. Die Tage sind warm geworden, die Abende lang und die Sommerferien stehen vor der Tür. Da zieht es viele von uns hinaus, in die Felder zum Spaziergang, auf die Alb oder auch weiter weg. Urlaubspläne werden geschmiedet und Koffer gepackt. Und das ist auch gut so, Gott hat es ja in seiner Schöpfungsordnung auch schon betont, dass regelmäßiges Ausruhen und Abstandnehmen zum menschlichen Leben dazugehören. Das kann der wöchentliche Ruhetag sein, der den Arbeitsalltag unterbricht, das können aber auch die Ferien sein, die gewissermaßen als Jahres-Sabbat eine erholsame Unterbrechung und einen Einschnitt darstellen. Es tut gut, Abstand zu gewinnen und einmal raus zu kommen aus dem alltäglichen Umfeld und der alltäglichen Mühe.
Vergessen wir über der Freude an dem wohlverdienten Urlaub aber nicht, dass für viele Menschen diese Sommerzeit gar keine Urlaubszeit ist. Denken wir auch an all die Vielen, die an den Urlaubsorten ihrem Beruf nachgehen, denken wir an die Landwirte, die in diesen Wochen zwischen Heuen und Getreideernte eine Zeit intensivster Arbeit haben oder auch an die Fernfahrer, für die die von Urlaubern überfüllten Autobahnen eine besondere Mühe und Anspannung mit sich bringen. 
Und vergessen wir auch nicht, dass die Mitte unseres Lebens unser Alltag bleibt. Es lohnt sich darum, auch das Gewicht auf diesen Alltag zu legen, ihn nicht nur zu ertragen und zu erleiden mit sehnsüchtigem Blick auf die Ferien, sondern ihn zu gestalten und bewusst zu leben. Nur so können Ferien zu dem werden , was sie sein sollen, ein Abstand vom Alltag und ein Aufatmen, um dann mit frischer Energie und frohem Sinn wieder zurückzukehren in die Schule, an den Arbeitsplatz, zu all den Aufgaben in Familie und Gemeinde die uns gestellt sind. 
Und das wünsch ich Ihnen jetzt auch, ob die Sommermonate für Sie von Urlaub unterbrochen werden oder nicht, frohen Sinn und frischen Mut für Ihren Alltag. Behüt Sie Gott! 
Ihr Pfarrer Gerd Häußler

Doch gleichwohl will ich, weil ich noch
hier trage dieses Leibes Joch,
auch nicht gar stille schweigen; 
mein Herze soll sich fort und fort 
an diesem und an allem Ort 
zu deinem Lobe neigen, 
zu deinem Lobe neigen. 
(Paul Gerhardt, EG 503, 12) 
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Liabe Hattahöfer!
Hend Sia au selbigsmol beim Oberlehrer Walter des Gedicht vom Schwobaland lerne missa, was mir fr a scheena Hoimat hand ?
I kos no guat! 

"Ond mitta en dr Herrlichkeit, 
als hätt dr Herrgott Bloma gschtrait, 
leit do a Dörfle, dort a Haus, 
ond driber guckt dr Kirchturm naus." 

Mitta en dr Herrlichkeit von onserm Flecka, mitta em Höfle, grad neba dem scheena Rothaus guckt dr Kirchturm naus. Gell, Sia hättet au ed gwisst, dass dr Kirchturm viel höher isch wia dr ganz Kirchagmoinderat, wenn mr den aufananderbeuga tät! Des tät a Kuddelmuddel gäba! Aber älles Recka ond Schtrecka von denne tät nex brenga, dr Kirchturm guckt oifach driber naus!
Bloß, wenn mr an dem Kirchturm nonderguckt, tät mr scho gern dr Putzlompa ond an Oimer nemma . Wia der aussieht! Scho arg wiascht! Drom soll der jetzt frisch gschtricha werda. Geld hot mr scho afanga sammla. No braucht sich onser Kirchturm neba dem scheena Rathaus nemme scheniera!

"A reachter Friede isch drom her,
wia wenns do äll Tag Sonntig wär!" 

Drom rom om d'Kirch ischs scho friedlich ond sauber, wia wenn do äll Dag Kehrwoch gmacht wird. Koi Wonder! Do isch koi Bläamle ond koi Baum, wo an Dreck macht, bloß Schtoiner ond des scheena Brünnele. Aber jetzt hot mr Bäum en Kiebel nagschloift. Des gibt scho a weng an Dreck, aber i moin, mit dene Bluma siehts om d'Kirch ond oms Rothaus ällamol so friedlich ond schee aus, wia wenns do äll Tag Sonntig wär. Drom rom om d'Kirch wird's schee! 
On en dr Kirch drenna? 
Gucket Se doch amol nei! Was glaubet Sia, wia schee di Kirch enna drenna isch, wenn se voll isch mit Leit! Do gibt's ned bloß an Frieda drom rom, do gibt's au an Frieda enna drenna. So isch's no au wieder! 
Ihr Butzbächer 
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"Fünf Finger - eine Hand" 
Gemeindefest am 16. Juni 2002
Wie geschaffen für diesen sonnigen und heißen Tag waren besonders zwei der schönen Lieder, die der Kirchenchor unter der Leitung von Frau Rau vortrug: "An hellen Tagen" und "Geh' aus mein Herz und suche Freud in dieser schönen Sommerzeit". 
In der gleichen frohen Stimmung ging es mit den Kindern der Kinder- kirche und ihren Leiterinnen und Helferinnen weiter. "Große Leut', kleine Leut'", das hatten - um stellvertretend für alle nur drei Namen zu nennen - Frau Sauner, Frau Schmidt und Frau Trapp-Kleine bestimmt mit viel Geduld eingeübt. 
Die dritte musikalische Darbietung "Fingerspiele mit Liedern" brachte uns die Krabbelgruppe unter der Einstudierung von Frau Reyher und Frau Reder zu Gehör und zu Gesicht. 

Ein gänzlich anderes Unterhaltungselement kam im Anschluß an die Musik auf die weit über 100 Besucher zu, nämlich Schätzen und Raten: 

  • Was ist höher: Der Kirchturm vom Boden bis zur Kirchturmspitze oder alle 10 Kirchengemeinderäte und Herrn Pfarrer Häussler als der Vorsitzende des Kirchengemeinderates...aufeinandergestellt?

  • Jetzt wurde es laut in der Schulaula, an jedem Tisch wurde heftig diskutiert, geraten, geschätzt. Nach kurzem wurde zur Abstimmung aufgerufen. Gewonnen hat die Gruppe, die den Kirchturm höher eingeschätzt hatte als den "Menschenturm". Als nächstes wurde die Frage gestellt: Wie groß ist der Unterschied zwischen den beiden "Türmen"? Gewinner war, wer am nächsten an die Differenz von 5,46 m herankam. Der Kirchturm hat eine Höhe von 24,45 m, die 11 Kirchengemeinderäte erreichen zusammen nur 18,99 m.
  • So richtig in Stimmung kam die ganze Schulaula mit dem nächsten Höhepunkt: 

  • Eine Super-Band trat auf - 1 Klarinette und 2 Gitarren nebst Gesang -dargeboten von Herrn Fruth, Herrn Wagner und Herrn Häussler. Schon der erste Song "Flinke Hände, flinke Füße....."kam gut an, aber dann erst "The battle of Jericho"! Der ganze Saal klatschte im Rhythmus mit. Eine Hochstimmung war im Raum! Leider gab es trotz der Forderung "Zugabe!" nichts mehr in diesem Stil. 
  • In der Zwischenzeit sind im ganzen Saal kleine Holztäfelchen zum Bemalen verteilt worden. Jetzt konnte Fantasie walten, wo immer sie vorhanden war. - 

  • Die Täfelchen wurden eingesammelt und an der "Hand - Fünf Finger" befestigt. Ein wirklich sehr schönes Kunstwerk war entstanden!! 
  • Die Jongliergruppe des TSGV zeigte im Anschluß daran noch ihre inzwischen schon sehr bekannt gewordenen Geschicklichkeiten und führte Herrn Pfarrer Häussler ganz nebenbei in dieses Metier ein.
  • Ein Quod-libet mit allen Anwesenden und einige Lieder, vorgetragen vom Kirchenchor, rundeten das Programm zum Spätnachmittag hin ab. 
  • Bis jetzt wurde nur über das dargebotene Programm berichtet. Was unbedingt noch erwähnt werden muß, ist die gute Bewirtung; angefangen bei Kaffee und Superkuchen bis zu appetitlich angerichteten Vesperbroten mit den dazu passenden Getränken. 
Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen dieses schönen Gemeindenachmittags beigetragen haben!! Ich bin sicher, beim nächsten Fest werden es noch mehr Besucher sein. 
(Gisela Bleher)
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Thema Kirchenaustritt 
Die Zahlen sind zwar bei weitem nicht so dramatisch, wie es in manchen Presseberichten erscheint, aber doch ist es eine stetige Zahl von 10 bis 15 Personen im Jahr, die im Bereich unserer Gemeinde aus der evang. Kirche austreten. Seit November vergangenen Jahres haben wir uns darum im Kirchengemeinderat Gedanken gemacht, wie wir darauf reagieren sollen. Ergebnis der Überlegungen war ein "Brief an Ausgetretene", der nun an die Betreffenden verschickt wird. Wichtig war es uns dabei, nicht Vorwürfe zu machen oder zum Wiedereintritt zu nötigen, sondern möglichst nüchtern und klar zu informieren und gerade auch auf die Folgen des Kirchenaustrittes hinzuweisen. Da all diejenigen, die in zurückliegender Zeit aus der Kirche ausgetreten sind, den Brief nicht mehr erhalten, veröffentlichen wir ihn an dieser Stelle und hoffen, dass er so weitere Beachtung findet. Wenn in Ihrem Bekannten- oder Verwandtenkreis Menschen aus der Kirche ausgetreten sind, geben Sie ihnen bitte diesen Brief zum Lesen.
(Pfr. G. Häußler)

"Brief an Ausgetretene"
Sehr geehrte/r ... 
vom Rathaus haben wir die Benachrichtigung erhalten, dass Sie aus der Evangelischen Landeskirche ausgetreten sind. 
Es tut uns leid, dass Sie sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Wir fragen uns, was wohl Ihre Beweggründe dafür waren? War es das Geld, sind es inhaltliche Differenzen mit Aussagen oder Formen unserer Landeskirche oder ist Ihr Austritt Zeichen eines langen Prozesses der Entfernung von unserer Kirche? Über Ihre Rückmeldung wären wir dankbar.
Mit diesem Schreiben möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Ihr Schritt Konsequenzen hat. Für uns heißt das, dass Sie als Ansprechpartner fehlen werden. Selbstverständlich fehlt damit auch Ihr "Solidarbeitrag Kirchensteuer", den wir brauchen, um unsere Arbeit als Kirche unabhängig ausführen zu können. (Ca. 80 % dieses Geldes verwendet die Kirche für Personalkosten in den Kirchengemeinden, den Hilfswerken und Beratungseinrichtungen und den verschiedenen kirchlichen Dienststellen. Daneben verwenden wir die Gelder um historische Kirchengebäude zu erhalten und zu unterhalten und um Räume für ein lebendiges Gemeindeleben zur Verfügung zu stellen.)
Aber auch für Sie hat das Ende Ihrer Kirchenmitgliedschaft Konsequenzen. Sie verzichten damit auf die Wahrnehmung und Inanspruchnahme kirchlicher Rechte und Dienste. Aus unseren kirchlichen Verzeichnissen werden Sie gestrichen und haben damit nicht mehr das Recht, an Kirchenwahlen aktiv oder passiv teilzunehmen. Sie können auch keine kirchlichen Ämter mehr übernehmen. Weil dies immer wieder zu Missverständnissen führt, weisen wir vor allem darauf hin, dass Sie in unserer Kirche nicht mehr Taufpate sein können (es sei denn, Sie sind inzwischen Mitglied in einer anderen, zur "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen" gehörenden Kirche geworden). Sollten Sie bereits ein Patenamt übernommen haben, informieren Sie bitte die Familie Ihres Patenkindes und den zuständigen Pfarrer. Auch eine kirchliche Heirat oder Bestattung werden nun in der Regel nicht mehr möglich sein. 
Selbstverständlich ist ein Kirchenaustritt nicht unumkehrbar. Sollten Sie ihre Meinung diesbezüglich ändern, können Sie sich mit dem zuständigen Pfarramt in Verbindung setzen. Ausdrücklich möchten wir betonen, dass Sie zu unseren sonntäglichen Gottesdiensten nach wir vor herzlich eingeladen sind. Der Kirchengemeinderat unserer Gemeinde wird über Ihren Austritt informiert. Gern würden wir Sie zu einem Gespräch einladen. 
Mit freundlichen Grüßen
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Information zur Altenpflegeausbildung
Die ev. Fachschule für Altenpflege der Wilhelmshilfe e.V. wird zukünftig einmal jährlich zum 1. Oktober mit einem Kurs zur staatlich anerkannten Altenpflegerin beginnen. Bisher begann die Ausbildung im Turnus von 1 1/2 Jahren. Die 3-jährige Ausbildung wendet sich an Realschulabsolventen, Abiturienten und Wiedereinsteiger nach der Familienphase und Umschüler. Der große Bedarf an ausgebildeten AltenpflegerInnen in den Heimen und in den Diakonien und Sozialstationen macht den Beruf sehr attraktiv. Viele Weiterbildungsmöglichkeiten ermöglichen das persönliche Fortkommen. Für weitere Informationen steht die Fachschule für Altenpflege der Wilhelmshilfe e.V., Marbachstr. 11, 73035 Göppingen-Bartenbach, Tel. 07161/9112340, Fax 07161/9112341 und gern zur Verfügung. 
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Diakonie?
Was heißt das und was versteht man darunter?
Diakonie kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich "Dienst, Be-dienung", gemeint ist dann die christliche Liebesarbeit an Armen und Kranken. 
Und was man ganz praktisch darunter versteht, zeigt das folgende Beispiel: Angelika T. schiebt Frau M. mit dem Rollstuhl durch die Parkanlage des Pflegeheims in N. Frau M. freut sich sehr über die regelmäßigen Spaziergänge an der frischen Luft. Sie spricht nicht viel, das weiß Angelika T., aber sie weiß auch, daß diese Spaziergänge Frau M. glücklich machen. Angelika T. gehört nicht zum Pflegepersonal. Sie erfüllt diese Aufgabe ehrenamtlich. Als ihre Kinder flügge wurden, suchte Angelika T. nach einer neuen Aufgabe, die sinnvoll ist und sie befriedigen würde. Nun geht sie dreimal die Woche ins Pflegeheim. Ab und zu gibt es einen sog. "Schlemmertag"; da kocht Angelika mit einigen anderen Frauen "Gerichte wie früher". Die Bewohnerinnen und Bewohner sind begeistert. " 's isch halt wie früher", meint eine 80-Jährige, die anderen stimmen ihr zu, und Angelika hat selbst den meisten Spaß dabei. Diese Aktivitäten hier im Heim geben ihr ein Gefühl der Befriedigung und sind ein großer Gewinn für sie wie auch für alle Bewohner des Pflegeheims. 
Mehr als 30.000 Menschen arbeiten ehrenamtlich in der württembergischen Diakonie. Auch die Arbeit von und mit Ehrenamtlichen kostet Geld. Auslagen werden ersetzt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Damit sie aktiv werden können, ist ebenfalls Geld notwendig. So müssen für die Arbeit mit Kindern Räumlichkeiten ausgestattet werden, Sachkosten zur Betreuung von Menschen mit Behinderung sind notwendig und vieles mehr. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Diakonie in unserem Land. 
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Die unbekannte Dame hat im Kirchturm ein Haus gefunden
Große, dunkle Augen, die ihre Umgebung scharf beobachten, blicken durch die herzförmige Federmaske. Hier ist nicht die Rede von einer italienischen Schönheit auf einem venezianischen Maskenball, sondern der Schleiereule. Unter den 13 Eulenarten, die in Europa vorkommen, ist sie in mancherlei Hinsicht eine herausragende Erscheinung. Aufgrund ihrer besonderen Maskenform ist sie mit den übrigen, bei uns lebenden Arten nicht zu verwechseln. Außerdem wählt sie ihre Brutplätze ausschließlich innerhalb menschlicher Siedlungen. Gerade Scheunen, Kirchtürme, Taubenschläge und Ruinen sind unverzichtbare Tagesunterstände und Nistplätze für den Vogel.
Durch immer weniger geeignete Brutplätze und ruhige Tagesschlafplätze ist der Bestand des taubengroßen Vogels in vielen Teilen Deutschlands so stark zurückgegangen, dass er in manchen Bundesländern in die "Rote Liste" der gefährdeten Vogelarten aufgenommen werden musste. Besonders gefährdet sind die Eulen durch Ausbau- und Reinigungsarbeiten auf Dachböden, Scheunen und Kirchtürmen. 
Umso mehr freuen wir uns, dass ein Eulenpaar, das schon seit Längerem in der Nähe unseres Kirchturms beobachtet wurde, im Turm Wohnung gefunden und dabei ist, vier Junge großzuziehen. Wir hoffen und wünschen den Vogeleltern, dass ihnen das auch gelingt! 
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Rückblick und Ausblick der Kinderkirche Hattenhofen.
Man könnte meinen das Jahr 2002 hätte erst begonnen, doch wenn man es genauer betrachtet, liegen schon viele Sonntage, an denen wir gemeinsam Kinderkirche gefeiert haben, hinter uns. Zwei dieser Gottesdienste waren für die Kinder der Kinderkirche ganz besonders wichtig. Im Februar fand ein Taufgottesdienst statt und im Mai wurde ein Gottesdienst zum Muttertag abgehalten. An beiden Gottesdiensten war die Kinderkirche sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung aktiv beteiligt. Mit vielen Liedern, Freude und Bewegung wurde in diesen Gottesdiensten speziell auf die Bedürfnisse der jüngeren Gemeindemitglieder eingegangen, und wir hoffen, daß wir in Zukunft noch viele solcher Familiengottesdienste miteinander feiern können.
Nachdem viele schöne Ereignisse in diesem Jahr bereits hinter uns liegen, richten wir unseren Blick nach vorne und stellen fest, dass wir mit großen Schritten den Sommerferien entgegengehen. In den Ferien selbst wird zwar keine Kinderkirche stattfinden, aber wir beteiligen uns mit einem Programmpunkt am Schülerferienprogramm, dem wir bereits mit Spannung und Vorfreude entgegensehen. 
Wie man unschwer erkennen kann, ist bei uns in der Kinderkirche immer etwas los, umso wichtiger ist es, dass immer genügend helfende Hände dabei sind. Aus diesem Grund freut es uns sehr, dass wir Christiane Sauner nach der Babypause wieder in unserer Mitte begrüssen dürfen. Ausserdem haben sich einige der Neukonfirmierten bereit erklärt, uns in Zukunft bei unserer Arbeit zu unterstützen, worüber wir uns ebenfalls sehr freuen.
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kurz & bündig
Mit 367 Euro unterstützten in diesem Jahr die Konfirmanden das Gustav-Adolph-Werk. Beim Abendmahlsgottesdienst am Vorabend ihrer Konfirmation waren das Opfer und die Konfirmandengabe diesem Hilfswerk gewidmet. Unterstützt werden damit evangelische Kirchen in der Diaspora, also in Ländern, in denen sie eine Minderheit darstellen. So können mit unserer Hilfe auch diese Kirchen diakonische Verwantwortung wahrnehmen, Treffpunkte und Freizeiten für ihre Jugendlichen organisieren und Gemeinderäume erstellen.
Das Opfer am Konfirmationssonntag war für unser Missionsprojekt bestimmt. Über das Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland unterstützen wir ein Projekt in Südindien: "Theologische Ausbildung in Solidarität mit den Armen". 340 Euro wurden dafür gespendet. Für dieses Projekt erbitten wir ein weiteres Gottesdienstopfer beim Gottesdienst im Grünen am 21. Juli.
Inzwischen hat auch der neue Konfirmandenunterricht begonnen und 27 Jungen und Mädchen haben sich dazu angemeldet. Die große Zahl macht es nötig, wieder zwei Konfirmationsfeiern anzubieten. Es wird der erste Teil der Gruppe am 4. Mai 2003 feiern, der zweite am 11. Mai. Der gemeinsame Abendmahlsgottesdienst für beide Gruppen wird am 3. Mai stattfinden. 
Es tut sich was in der Jugendarbeit. Seit 16. April gibt es wieder eine Jungschar in unserer Gemeinde. Ca. zehn Mädchen treffen sich unter der Leitung von Claudia Wagner und Christina Schwarz jeden Dienstag ab 15.30 Uhr im Gemeindehaus.
Auch ein Teil der Neukonfirmierten trifft sich als "Konfitreff" jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr unter der Leitung von Stefanie Jäckel und Steffi Mickan im Gemeindehaus. Das Programm reicht von hitzigen Diskussionen über Themen wie Sexualität oder Drogen bis zum gemeinsamen Spaghettikochen und natürlich -essen.
Einen Schritt weiter sind wir auch mit unserer Kirchenrenovierung. Der Oberkirchenrat hat nun den Architekten Heinz Bauer aus Ebersbach mit der Baumaßnahme beauftragt. Mit Herrn Bauer, der auch die Renovierung der Zeller Kirche geleitet hat, haben wir einen ausgewiesenen Fachmann für die Arbeit an historischen Gebäuden an die Seite bekommen. In nächster Zeit wird er einen Katalog der tatsächlich erforderlichen Maßnahmen vorstellen, so dass hoffentlich bald mit den Arbeiten an der Kirche begonnen werden kann. 
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