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Gemeindebrief Nr. 87, Dezember 2002
Liebe Gemeindeglieder, liebe
Leserinnen und Leser,
was für eine Botschaft in einer Zeit, in der
sich die schlechten Nachrichten überschlagen und kaum eine Tagesschau
vergeht, in der nicht über die drängenden Finanzsorgen und den
wirtschaftlichen Niedergang unseres Staatswesens geklagt wird.
Seht, die gute Zeit ist nah, Gott kommt auf die
Erde,
kommt und ist für alle da, kommt, dass Frieden
werde. (EG 18)
Es ist wieder so eine Gegenbotschaft. Sie finden
in diesem Gemeindebrief ein Faltblatt, das über die diakonische Arbeit
in unserem Kirchenbezirk berichtet und sie finden eine Spendenbitte für
"Brot für die Welt" - auch das sind Gegenbotschaften. Diakon Putz
von der katholischen Gemeinde hat uns beim ökumenischen Abendforum
über die Erlassjahr-Kampagne berichtet und uns aufgezeigt, wie drängend
die Not in den hochverschuldeten Ländern in Afrika und Lateinamerika
ist. In den Augen dieser Menschen leben wir alle in Saus und Braus und
sie können nicht verstehen, dass wir an tatsächlicher Entwicklungshilfe
nur 0,27 % unseres Bruttosozialproduktes aufwenden können (in einer
Selbstverpflichtung hatten sich die Industrienationen eigentlich auf 0,7
% verabredet).
Anscheinend ist es so, dass uns die Not im eigenen
Land davon abhält, den Allerärmsten auf die Beine zu helfen.
Ich habe dabei den Eindruck, dass wir die ganze Wirklichkeit immer mehr
aus dem Blick verlieren. Umso wichtiger ist es für uns als Kirche
und als Christengemeinde, diese ganze Wirklichkeit wieder in die Mitte
zu rücken. Das heißt zunächst einmal dankbar anzuerkennen
wie gut es uns immer noch geht. Und es heißt, die Augen nicht zu
verschließen vor der Not der Ärmsten und darum auch in einem
Jahr, in dem der eigene Geldbeutel vielleicht weniger gefüllt ist
als vorher, die Aktion "Brot für die Welt" großzügig zu
unterstützen.
Die ganze Wirklichkeit in die Mitte zu rücken
das bedeutet aber auch in dieser Welt, in der es fast nur noch ums Materielle
zu gehen scheint, die andere und doch so reale Wirklichkeit hochzuhalten:
Gott ist auf die Erde gekommen um den Menschen in ihrer Verwirrung und
Perspektivlosigkeit eine Richtung aufzuzeigen. Es ist die Richtung der
Barmherzigkeit und der Nächstenliebe, die Richtung der Versöhnung
und der Gerechtigkeit. Diese andere Wirklichkeit ist genauso lebenswichtig
wie das tägliche Brot und erfülltes Leben, zufriedenes Leben
kann nur da gelingen, wo sie nicht ausgeblendet sondern mitten hinein genommen
wird in den Alltag. Und das ist es ja, was wir im Advent und an Weihnachten
feiern: Gottes Wirklichkeit kommt in den Alltag der Menschen herein, wird
ein Teil dieses Alltags, um es uns Menschen zu erleichtern, die ganze Wirklichkeit
eines Lebens unter Gottes Obhut wahrzunehmen und anzunehmen. In diesem
Sinn wünsche ich Ihnen eine friedvolle und zufriedene Advents- und
Weihnachtszeit
Ihr Pfarrer
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Liabe Hattahöfer!
S isch nemme dees! Wia'n i dees moin? Also, zu meim
Aufwachsa, do isch's Chrischtkendle em Dezember komma, dr Oschterhas em
Frühling, ond em Wenter hots gschneit. Ond heit?
Do komm i frisch von meim Urlaub aus Mallorca ond
will mir endlich wieder amol a rechta Brezg kaufa. Ond was sähn i
do? Do hocket doch lauter Schoklad-Nikläus rom ond schtieret Löcher
en d'Luft! Dees ko doch schier ed sei, denk i mir! Hend dia Leit seit Weihnachte
nemme uffgräumt ond dia arme Kerle dr ganza Sommer über hockaglasst?
Oder isch des scho wieder d'jong Generarzjo von Nikläus, wo's ned
verwarta ko, bis's Zeit isch ond se ens Regal dürfet! Dui hend so
lang romzerft ond g'nervt, bis dui Naseweis ihren Willa kriegt hend! Des
isch scheints bei dene Nikläus au ned anderscht wia bei meine Jonge!
Bloß, was tuan i jetzt?
Kauf i glei an Niklaus, no reißet meine Jonge
dem sei schees Papier auf, ond weg isch'r! No kon i glei an Schoklad ohne
Niklaus drom rom kaufe! Ond der isch billiger! (Wenn mr heit überhaupt
no von billig schwätza ko, seit mr den Eiro nobätscht kriagt
hend!)
Kauf i an Niklaus ond verschiab en, no kommt womeglich
so a hoiß Wetter, ond der arm Kerle verlauft! Kauf i koin, no plogt
mi s "schlechte Gewissen" bei dr Werbong, weil i koine Kenderherze erfrei.
Kauf i koin, aber älle andre kaufet oin, no
send se bis em Dezember ausverkauft, ond i ko gucka, wo n'i so oin Denger
herbreng.
I han also echt a Problem, wia meine Jonge saga
dädet.
I denk rom, ond i denk nom, ond nomol rom, ond no
han i gwisst, was do. I han glei acht Nikläus kauft! Des isch ned
domm, gell? Weil, zwoi hend meine zwoi Jonge glei kriagt, wäga dene
Kenderherze, wo mr erfreie muass, ond dene leuchtende Kenderauga ond meim
Gwissa ond dem Eiro.
Zwoi brauch i no glei am nägschta Dag, weil
dia Schpitzbuaba kennet mei Gwissa ond dend so lang bittla ond bettla,
bis se ihren Willa ond ihre Nikläus hend!
No wird's langweilig, ond se schtandet wieder mehr
auf Überraschongsoier ond Gommibärla. No wird's November. I guck
nach meine Nikläus, ond dui zwoi, mo en dr goldna Oktoberhitz verloffa
ond so schee grau verfärbt send, dia schleck i halt selber.
Ond dia letschte zwoi, dia gibt's no endlich am
Niklaustag- oder besser, am Tag vor em Niklaustag. Wia, Sia moinet, dia
send doch au enna ganz grau? Des macht nex! Meine Jonge hend bis zom Niklaustag
d'Nos voll mit Nikläus, dia könnet koin meh seha ond essa! Dia
zwoi Nikläus kriagt oineweg dr Hond! Ond dem isch's Wurscht, ob dia
schokladbraun oder grau send! So isch's no au wieder! An guate Appetit!
Ihr Butzbächer
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Gottesdienst im Grünen
auf dem Freizeitgelände
Zwei sehr schöne und vom Wetter begünstigte
Gottesdienste im Grünen konnten wir in diesem Jahr auf unserem Freizeitgelände
feiern. Zum Ausklang der Sommerferien gab es am Sonntag, den 8. September,
etwas Besonderes: Nicht nur der Posaunenchor aus Albershausen war zu Gast,
sondern auch die Zeller Kirchengemeinde. Nachdem wir am Himmelfahrtstag
auf dem Aichelberg mitgefeiert haben, waren nun die Zeller hier bei uns.
Diese erstes Treffen in diesem Rahmen auf unserem
Freizeitgelände war in einer Hinsicht auch ein letztes: Das Zeller
Pfarrerehepaar Ursula Schmitz-Böhmig und Mathias Schmitz wechselt
zum neuen Jahr die Stelle und wird das Krankenhauspfarramt in Sindelfingen
übernehmen.
Ich bedanke mich für eineinhalb Jahre freundschaftlicher
und guter Zusammenarbeit und wünsche den beiden gute und erfüllte
Jahre in Sindelfingen.
Daneben hoffe ich natürlich, dass der angefangene
Weg der gemeinsamen Gottesdienste im Grünen so auch im neuen Jahr
seine Fortsetzung findet.
Pfr. G. Häußler
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Nachrichten aus der katholischen
Kirchengemeinde
Oft stand ich in den letzten Wochen im großen
Saal des neuen Gemeindehauses und mein Blick ging hinaus in das Graubachtal.
Dabei empfand ich eine tiefe, tiefe Freude darüber, dass wir es geschafft
haben, dass das neue Gemeindehaus so gut gelungen ist, Freude darüber,
dass unsere Gemeinde jetzt wieder ein "Zuhause" hat.
Die "Feuerprobe für das neue Gemeindehaus",
so titelte die NWZ, haben wir am Erntedanksonntag bestanden. Anstrengende
Wochen des Planens, Rechnens und Bauens liegen hinter uns. Nicht immer
lief alles glatt und problemlos, aber gerade darum war es schön zu
erleben, wie viele Gemeindemitglieder ihre handwerklichen Fähigkeiten
eingebracht und manches in Eigenarbeit vollendet haben.
Schon sehr früh, noch im Rohbau befindlich,
haben wir das Haus in "Besitz" genommen und so wird verständlich,
dass wir jetzt alle Kräfte frei machen, um bald die Einweihung des
Gebäudes zu feiern. Noch fehlen die Türen, noch müssen Tische
und Stühle ausgeliehen werden.
Für die Zeit, in der Sie Ihr Gemeindehaus mit
uns teilten, bedanken wir uns. Und wenn wir am 1.Advent unser Haus einweihen,
es mit Leben füllen, dann wäre es schön, wenn viele von
Ihnen diesen Tag mit uns feiern. Auch unsere Türen und Räume
stehen füreinander offen. Sie sind herzlich eingeladen, wir freuen
uns auf Ihr Kommen.
Brigitte Dursch
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Mitarbeiterabend am 22.10.2002
im ev. Gemeindehaus
"Wählt Euch heute, wem Ihr dienen wollt!
Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen." Unter diese Tageslosung
stellte Herr Pfarrer Häussler seine kurze Ansprache an alle Gemeindemitglieder,
die in irgendeiner Form Teile ihrer Freizeit in den Dienst unserer Kirchengemeinde
stellen.
Zu diesem harmonischen und fröhlichen Abend
waren ca. 40 Gäste gekommen, die sich in den folgenden Arbeitsgruppen
engagieren: - Kirchengemeinderat - Besuchsdienst - Gemeindedienst - Öffentlichkeitsarbeit
- Mesnerdienst, Hausmeisterdienst - Festausschuss - Kirchenchor sowie einige
"Einzelkämpfer", wenn "Not am Mann" ist.
Es wurde ein Abend der guten Unterhaltung: Zwischen
persönlichen Gesprächen wurden Lieder gesungen, es wurde ein
gutes Essen gereicht und bei einem ausgedehnten Quiz sehr viel gelacht.
Künstler der Pantomime waren ebenso gefragt wie Sängerinnen und
Sänger sowie Leute mit "gutem Augenmaß" und "gutem Schätzvermögen".
Dies brauchte man auch, denn es wurde u.a. gefragt:
"Wie hoch ist unser Kirchturm?"
"Wieviele ev. Gemeindemitglieder hat unsere Kirchengemeinde?"
"In welchem Kirchenlied wird ein menschliches Organ
aufgefordert, den Begründer der Psychoanalyse zu suchen?"
Die Antworten sind auf der letzten
Seite unten abgedruckt.
Na, haben Sie richtig geschätzt? Der gelungene
Abend endete mit dem schönen Lied von Reinhard Mey "Gute Nacht, Freunde"
und einem gemeinsamen Vaterunser.
Vielleicht bekommen noch einige unserer Kirchenmitglieder
Lust, in einer unserer Arbeitsgruppen mitzumachen! Nur Mut!
Gisela Bleher
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Abschied
Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von
Liebe,
die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen
und Abschied nehmen müssen.
Albert Schweitzer
Wir mussten Abschied nehmen von Heidi Schmitz,
unvermittelt und viel zu früh, von einem Tag auf den andern. Mitten
aus dem Leben und voller Pläne für die Zukunft wurde sie plötzlich
auf einen anderen Weg gerufen, dessen Geheimnis wir nicht kennen. Es schmerzt
uns, dass wir sie nicht mehr bei uns haben.
Trotz aller Trauer sind wir dankbar, dass sie uns
eine freundliche, engagierte Weggefährtin und Freundin war, die uns
mit ihrer positiven Lebenseinstellung und fröhlichen Art mitgerissen
hat. Wir wissen sie gut aufgehoben in den Händen des Höchsten
im ewigen Licht.
Eleonore Frank-Gaul |
Überraschend verstarb am 7. November 2002 im
Alter von 71 Jahren Herr Karl Kälberer.
Neben seiner langjährigen Mitwirkung im Kirchenchor
war er auch vom Dezember 1965 bis zum Dezember 1977 als Kirchengemeinderat
für unsere Gemeinde tätig. Dies waren wichtige Jahre, in denen
er gemeinsam mit Herrn Pfarrer Dukek schwierige Verhandlungen um den Neubau
des jetzigen Gemeindehauses mit dem Oberkirchenrat geführt hatte.
In diese Zeit fiel auch die letzte große Außenrenovierung der
Ägidiuskirche.
Wir trauern mit den Angehörigen um den Verstorbenen
und befehlen ihn und uns der barmherzigen Güte Gottes an.
Pfr. G. Häußler |
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Kampf gegen Aids in Kenia
Weltweit sind 40 Millionen Menschen an der Immunschwäche
AIDS erkrankt. 95 Prozent davon leben in Entwicklungsländern des Südens.
Besonders in Afrika südlich der Sahara breitet sich die Krankheit
seuchenartig aus. In Kenia sind mindestens 30 Prozent der Bevölkerung
davon betroffen. Verheerende Folgen hat die Ausbreitung von AIDS auf Kenias
Jugend. Studenten sterben bevor sie ihr Studium beendet haben. Junge Menschen,
die ihre Dörfer verlassen haben, um in einer Stadt Arbeit zu finden,
kehren zurück nach Hause: Sie verbringen die letzte Phase ihres Lebens
unter der Pflege ihrer Eltern. An AIDS erkrankte Eltern, die erst Anfang
20 sind, wissen nicht, wer ihre Kinder nach ihrem Tod versorgen wird. 300
000 Waisenkinder haben ihre Eltern durch Aids verloren. Viele davon sind
sich selbst überlassen. Die Krankheit hat mittlerweile Auswirkungen
auf die ganze Gesellschaft. Das Gesundheitssystem ist den Anforderungen
nicht gewachsen. Arzneimittel und Krankenhausbehandlung sind für die
meisten AIDS-Kranken unerreichbar. Die Volkswirtschaft erleidet Rückschläge,
weil ein hoher Anteil gut qualifizierter Fachkräfte von der Krankheit
betroffen ist. Kenia gehörte vor 20 Jahren noch zu den Ländern
Afrikas, deren wirtschaftliche und soziale Entwicklung hoffnungsvoll vorankam.
Jetzt kennzeichnen Stillstand und Rückschritt die Situation des Landes.
Regierung und Kirchen Kenias (Dreiviertel der Bevölkerung
bekennt sich zum Christentum) haben das Thema AIDS lange vernachlässigt.
Man scheute sich in der Öffentlichkeit über Ursachen und Abwehr
zu reden. Nun ist unabweislich klar, dass man sich der Herausforderung
stellen muß.
In den letzten Jahren sind viele kirchliche und
andere regierungsunabhängige Initiativen entstanden, die sich dem
Kampf gegen AIDS verschrieben haben. Eine davon ist CISS (Community Initiative
Support Services International). In der Provinz Nyanca am Viktoria-See
hat CISS ein Projekt zur AIDS-Bekämpfung begonnen. Es hat folgende
Ziele:
Aufklärungs- und Beratungsveranstaltung an
allen Schulen
Breite Bewußtseinsbildung für die Gefahren
von AIDS
·Aufbau häuslicher Pflegedienste
Aus- und Weiterbildung von 32 AIDS-Beratern
Versorgung mit Medikamenten
Aufbau von zwei dörflichen AIDS-Informationszentren
BROT FÜR DIE WELT unterstützt CISS mit
174.000,- EUR. Der bisherige Verlauf des Hilfsprogramms ist positiv. Über
den Einsatz der Mittel geben die Partner von CISS genaue Rechenschaft an
die BROT-FÜR-DIE-WELT-Zentrale in Stuttgart.
Mary ist 25 Jahre alt, verheiratet und hat vier kleine
Kinder. Bei einem Test stellte der Arzt fest, dass ihr Mann an AIDS erkrankt
ist. Sofort wurde auch ihr Blut und das ihrer Kinder untersucht. Mit niederschmetterndem
Resultat: Sowohl Mary als auch ihr jüngster Sohn sind HIV positiv.
"Nach der schrecklichen Nachricht dachte ich nur noch an Selbstmord. Doch
Dank der zahlreichen Gespräche bei CISS habe ich Wege gefunden, mit
der Krankheit zu leben" sagt sie heute. Ihre größte Sorge gilt
jetzt dem Leben ihrer Kinder nach dem wahrscheinlichen Tod beider Elternteile.
Die Gemeinden des Evangelischen Kirchenbezirks Göppingen
machen den Kampf gegen AIDS zum Thema ihrer diesjährigen BROT-FÜR-DIE-WELT-Aktion.
Sie rufen zu Spenden auf, damit BROT FÜR DIE WELT das Projekt in Kenia
und andere Projekte dieser Art weiterhin fördern kann. Helfen Sie
mit!
Walter Scheck
Am 8. Dezember 02, 2. Advent, gibt es in Faurndau
Informationen aus erster Hand: Frau Perez Odeira, Leiterin des Anti-AIDS-Projekts
von CISS in Kenia, gibt einen Bericht im evangelischen Gemeindehaus. Beginn
ist um 10 Uhr mit dem Gottesdienst. Herzliche Einladung!
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Wann geht's denn los
mit der Kirchenrenovierung?
Diese Frage höre ich immer wieder in letzter
Zeit und in der Tat ist es ja so, dass bisher immer davon geredet wird,
dass an der Kirche aber noch nichts zu sehen ist. Und trotzdem wurde schon
viel unternommen. Das Gebäude wurde untersucht, Kostenberechnungen
wurden aufgestellt, Anträge formuliert, Finanzierungspläne aufgestellt,
und so sind wir inzwischen immerhin an dem Punkt, dass die Finanzierung
so weit abgesichert ist, dass wir mit der Maßnahme beginnen können.
Herr Architekt Bauer hat zugesagt, bis Ende Februar die Ausschreibung der
einzelnen Gewerke zu veranlassen so dass wir, wenn alles gut geht, im April
des kommenden Jahres mit der Außenrenovierung beginnen können.
Und wenn dann alles klappt wird unsere Kirche bis Oktober 2003 in neuem
Glanz erstrahlen. Dass dies alles so zügig funktioniert haben wir
zum einen natürlich der Förderungszusage vonseiten des Kirchenbezirkes
und der Landeskirche zu verdanken, nicht zuletzt aber auch den Damen und
Herren des Gemeinderates. In ihrer Sitzung am 23. Oktober haben sie nämlich
beschlossen deutliche Verantwortung für das älteste Bauwerk am
Ort zu übernehmen und die gesamte Renovierungsmaßnahme mit 20%
der Gesamtkosten zu unterstützen. Wir sind froh und dankbar für
diese Zusage und hoffen, dass wir damit auch dieses Bauvorhaben zu einem
Ausgang bringen können, an dem sich alle freuen und der auch unserer
Ortsmitte einen Glanzpunkt setzt.
Der folgenden Tabelle können Sie entnehmen,
wie sich der Finanzierungsplan zur Zeit darstellt.
| Gesamtkosten nach der von
Herrn Architekt Bauer aufgestellten Kostenberechnung |
315.000 Euro |
| Beitrag der Landeskirche |
110.000 Euro |
| Beitrag des Kirchenbezirkes |
31.500 Euro |
| Rücklagen der Kirchengemeinde |
82.000 Euro |
| Beitrag der bürgerlichen
Gemeinde |
63.000 Euro |
| Eigenleistungen |
5.000 Euro |
| Restbetrag (aufzubringen durch
Opfer, Spenden, Kirchgeld, Aktionen wie Adventsverkauf und Kaffeenachmittage
und wenn nötig Darlehen) |
23.500 Euro |
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Pfr. Gerd Häußler |
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Neues vom Kirchenchor Hattenhofen
Nachdem unsere bisherige Dirigentin Frau Rau uns
leider verlassen musste, schien der Kirchenchor kurz vor dem Ende. Doch
zu unserer Freude konnten wir in
Frau Katsnelson aus Kirchheim/Teck
eine neue Chorleiterin finden, die unseren Chor seit Anfang November leitet.
Am 1. Weihnachtsfeiertag werden wir unser Debüt
mit ihr geben. Frau Katsnelson wird sich bei dieser Gelegenheit auch der
Gemeinde vorstellen.
Wir freuen uns auf eine gute und hoffentlich lange
Zusammenarbeit.
Natürlich freuen wir uns auch über jedes
neue Gesicht in unseren Reihen. Chorprobe ist jetzt wieder montags von
20.00 bis 21.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus.
Wibke Hattenhauer
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Mutter-Kind-Gruppe "Krabbelkäfer"
November
Wir haben Laternen gebastelt. Dazu haben wir viele
Schnipsel aus gelbem und orangenem Transparentpapier gerissen. Die haben
wir mit Kleister um aufgeblasene Luftballons geklebt. Manche Exemplare
wurden auch mit getrockneten Blättern verziert. Sie sind uns richtig
gut gelungen.
Natürlich machen wir auch einen Laternenumzug.
Beim hellen Schein unserer Laternen singen wir Lieder. Zum Abschluss gibt's
noch Kinderpunsch und Früchtetee.
Dezember
"Tragt in die Welt nun ein Licht"
Einladung zum Kleinkindergottesdienst am Sonntag,
den 8. Dezember 2002, um 11 Uhr in unserer Kirche. Wir möchten in
der Adventszeit einen Erlebnisgottesdienst für kleine Kinder feiern.
Näheres finden Sie auf unseren Plakaten und im Mitteilungsblatt.
Monika Reyher
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Kinderkirche in Hattenhofen
Auf den Spuren Winnetous tanzten wir im Rahmen des
Schülerferienprogramms im August als kleine Rothäute auf dem
Freizeitgelände der Evang. Kirche unseren Naturtanz. Die kleinen Indianerinnen
und Indianer bastelten sich Kopfschmuck, lernten Pfeil- und Bogenschießen,
Hufeisen werfen, töpferten Tonschalen und hörten Geschichten
von anderen Indianern.
Nach den Ferien begann dann die Kinderkirche wie
gewohnt an einem Sonntag um 10.30 Uhr in der Kirche und den anderen um
09.30 Uhr im Gemeindehaus. Nein, etwas war und ist anders! Unser Kinderkirchteam
hat sich verstärkt. So gestalten wir nun zu dritt, das sind Nicole
Schmidt, Christiane Sauner und Anette Trapp-Kleine im Wechsel den Gottesdienst.
Dabei werden wir tatkräftig von Linda Hiller unterstützt, die
vom letzten Konfirmandenjahrgang zu uns gestoßen ist.
So gestärkt gehen wir in die letzten Attraktionen
in diesem Jahr. Zum einen ist das der Adventsverkauf der Evang. Kirche,
an dem sich die Kinderkirche wieder mit einem Stand beteiligt, zum anderen
ist es unser diesjähriges Krippenspiel. Darauf freuen sich die Kinderkirchkinder
immer ganz besonders. Das Stück heißt "Das Hirtenlied" und erzählt
vom Ankommen des Christkindes aus der Sicht einiger Hirten.
Das Krippenspiel wird am vierten Advent, den
22. Dezember 2002 um 10.00 Uhr in der Evang. Kirche aufgeführt. Hierzu
wollen wir an dieser Stelle natürlich wieder ganz herzlich einladen
!!!!!
Ein zahlreiches Erscheinen lohnt den Kindern die
Zeit, die sie für das Einstudieren und Proben mitgebracht haben. Also
kommen Sie alle zuhauf!!!
Im Dezember werden wir an den Sonntagen von Advents-
und Weihnachtsbräuchen hören, die einem das Warten auf das Geburtstagsfest
Jesu leichter machen. Ein schöner Brauch in der Adventszeit ist das
Schmücken der Wohnungen mit Adventskränzen, Gestecken und Kerzen
sowie das weihnachtliche Backen. Vergessen Sie bei all der vorweihnachtlichen
Hektik die schönen Bräuche nicht und genießen Sie die Vorfreude
auf Weihnachten ein wenig. Wir alle von der Kinderkirche möchten Ihnen
bei Kerzenschein und Guatzla-Essen eine schöne und besinnliche Adventszeit
wünschen.
Anette Trapp-Kleine, Nicole Schmidt,
Christiane Sauner, Linda Hiller
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