Gemeindebrief Nr. 87, Dezember 2002

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser Mitarbeiterabend am 22.10.2002 im ev. Gemeindehaus Neues vom Kirchenchor Hattenhofen 
Liabe Hattahöfer! Abschied Mutter-Kind-Gruppe "Krabbelkäfer"
Gottesdienst im Grünen auf dem Freizeitgelände Brot für die Welt Kinderkirche in Hattenhofen 
Nachrichten aus der katholischen Kirchengemeinde Wann geht's denn los mit der Kirchenrenovierung?

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser,
was für eine Botschaft in einer Zeit, in der sich die schlechten Nachrichten überschlagen und kaum eine Tagesschau vergeht, in der nicht über die drängenden Finanzsorgen und den wirtschaftlichen Niedergang unseres Staatswesens geklagt wird.
Seht, die gute Zeit ist nah, Gott kommt auf die Erde,
kommt und ist für alle da, kommt, dass Frieden werde. (EG 18)
Es ist wieder so eine Gegenbotschaft. Sie finden in diesem Gemeindebrief ein Faltblatt, das über die diakonische Arbeit in unserem Kirchenbezirk berichtet und sie finden eine Spendenbitte für "Brot für die Welt" - auch das sind Gegenbotschaften. Diakon Putz von der katholischen Gemeinde hat uns beim ökumenischen Abendforum über die Erlassjahr-Kampagne berichtet und uns aufgezeigt, wie drängend die Not in den hochverschuldeten Ländern in Afrika und Lateinamerika ist. In den Augen dieser Menschen leben wir alle in Saus und Braus und sie können nicht verstehen, dass wir an tatsächlicher Entwicklungshilfe nur 0,27 % unseres Bruttosozialproduktes aufwenden können (in einer Selbstverpflichtung hatten sich die Industrienationen eigentlich auf 0,7 % verabredet).
Anscheinend ist es so, dass uns die Not im eigenen Land davon abhält, den Allerärmsten auf die Beine zu helfen. Ich habe dabei den Eindruck, dass wir die ganze Wirklichkeit immer mehr aus dem Blick verlieren. Umso wichtiger ist es für uns als Kirche und als Christengemeinde, diese ganze Wirklichkeit wieder in die Mitte zu rücken. Das heißt zunächst einmal dankbar anzuerkennen wie gut es uns immer noch geht. Und es heißt, die Augen nicht zu verschließen vor der Not der Ärmsten und darum auch in einem Jahr, in dem der eigene Geldbeutel vielleicht weniger gefüllt ist als vorher, die Aktion "Brot für die Welt" großzügig zu unterstützen. 
Die ganze Wirklichkeit in die Mitte zu rücken das bedeutet aber auch in dieser Welt, in der es fast nur noch ums Materielle zu gehen scheint, die andere und doch so reale Wirklichkeit hochzuhalten: Gott ist auf die Erde gekommen um den Menschen in ihrer Verwirrung und Perspektivlosigkeit eine Richtung aufzuzeigen. Es ist die Richtung der Barmherzigkeit und der Nächstenliebe, die Richtung der Versöhnung und der Gerechtigkeit. Diese andere Wirklichkeit ist genauso lebenswichtig wie das tägliche Brot und erfülltes Leben, zufriedenes Leben kann nur da gelingen, wo sie nicht ausgeblendet sondern mitten hinein genommen wird in den Alltag. Und das ist es ja, was wir im Advent und an Weihnachten feiern: Gottes Wirklichkeit kommt in den Alltag der Menschen herein, wird ein Teil dieses Alltags, um es uns Menschen zu erleichtern, die ganze Wirklichkeit eines Lebens unter Gottes Obhut wahrzunehmen und anzunehmen. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen eine friedvolle und zufriedene Advents- und Weihnachtszeit
Ihr Pfarrer 
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Liabe Hattahöfer!
S isch nemme dees! Wia'n i dees moin? Also, zu meim Aufwachsa, do isch's Chrischtkendle em Dezember komma, dr Oschterhas em Frühling, ond em Wenter hots gschneit. Ond heit?
Do komm i frisch von meim Urlaub aus Mallorca ond will mir endlich wieder amol a rechta Brezg kaufa. Ond was sähn i do? Do hocket doch lauter Schoklad-Nikläus rom ond schtieret Löcher en d'Luft! Dees ko doch schier ed sei, denk i mir! Hend dia Leit seit Weihnachte nemme uffgräumt ond dia arme Kerle dr ganza Sommer über hockaglasst? Oder isch des scho wieder d'jong Generarzjo von Nikläus, wo's ned verwarta ko, bis's Zeit isch ond se ens Regal dürfet! Dui hend so lang romzerft ond g'nervt, bis dui Naseweis ihren Willa kriegt hend! Des isch scheints bei dene Nikläus au ned anderscht wia bei meine Jonge! Bloß, was tuan i jetzt?
Kauf i glei an Niklaus, no reißet meine Jonge dem sei schees Papier auf, ond weg isch'r! No kon i glei an Schoklad ohne Niklaus drom rom kaufe! Ond der isch billiger! (Wenn mr heit überhaupt no von billig schwätza ko, seit mr den Eiro nobätscht kriagt hend!)
Kauf i an Niklaus ond verschiab en, no kommt womeglich so a hoiß Wetter, ond der arm Kerle verlauft! Kauf i koin, no plogt mi s "schlechte Gewissen" bei dr Werbong, weil i koine Kenderherze erfrei.
Kauf i koin, aber älle andre kaufet oin, no send se bis em Dezember ausverkauft, ond i ko gucka, wo n'i so oin Denger herbreng. 
I han also echt a Problem, wia meine Jonge saga dädet.
I denk rom, ond i denk nom, ond nomol rom, ond no han i gwisst, was do. I han glei acht Nikläus kauft! Des isch ned domm, gell? Weil, zwoi hend meine zwoi Jonge glei kriagt, wäga dene Kenderherze, wo mr erfreie muass, ond dene leuchtende Kenderauga ond meim Gwissa ond dem Eiro.
Zwoi brauch i no glei am nägschta Dag, weil dia Schpitzbuaba kennet mei Gwissa ond dend so lang bittla ond bettla, bis se ihren Willa ond ihre Nikläus hend!
No wird's langweilig, ond se schtandet wieder mehr auf Überraschongsoier ond Gommibärla. No wird's November. I guck nach meine Nikläus, ond dui zwoi, mo en dr goldna Oktoberhitz verloffa ond so schee grau verfärbt send, dia schleck i halt selber.
Ond dia letschte zwoi, dia gibt's no endlich am Niklaustag- oder besser, am Tag vor em Niklaustag. Wia, Sia moinet, dia send doch au enna ganz grau? Des macht nex! Meine Jonge hend bis zom Niklaustag d'Nos voll mit Nikläus, dia könnet koin meh seha ond essa! Dia zwoi Nikläus kriagt oineweg dr Hond! Ond dem isch's Wurscht, ob dia schokladbraun oder grau send! So isch's no au wieder! An guate Appetit!
Ihr Butzbächer 
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Gottesdienst im Grünen auf dem Freizeitgelände
Zwei sehr schöne und vom Wetter begünstigte Gottesdienste im Grünen konnten wir in diesem Jahr auf unserem Freizeitgelände feiern. Zum Ausklang der Sommerferien gab es am Sonntag, den 8. September, etwas Besonderes: Nicht nur der Posaunenchor aus Albershausen war zu Gast, sondern auch die Zeller Kirchengemeinde. Nachdem wir am Himmelfahrtstag auf dem Aichelberg mitgefeiert haben, waren nun die Zeller hier bei uns. 
Diese erstes Treffen in diesem Rahmen auf unserem Freizeitgelände war in einer Hinsicht auch ein letztes: Das Zeller Pfarrerehepaar Ursula Schmitz-Böhmig und Mathias Schmitz wechselt zum neuen Jahr die Stelle und wird das Krankenhauspfarramt in Sindelfingen übernehmen.
Ich bedanke mich für eineinhalb Jahre freundschaftlicher und guter Zusammenarbeit und wünsche den beiden gute und erfüllte Jahre in Sindelfingen.
Daneben hoffe ich natürlich, dass der angefangene Weg der gemeinsamen Gottesdienste im Grünen so auch im neuen Jahr seine Fortsetzung findet. 
Pfr. G. Häußler 
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Nachrichten aus der katholischen Kirchengemeinde
Oft stand ich in den letzten Wochen im großen Saal des neuen Gemeindehauses und mein Blick ging hinaus in das Graubachtal. Dabei empfand ich eine tiefe, tiefe Freude darüber, dass wir es geschafft haben, dass das neue Gemeindehaus so gut gelungen ist, Freude darüber, dass unsere Gemeinde jetzt wieder ein "Zuhause" hat. 
Die "Feuerprobe für das neue Gemeindehaus", so titelte die NWZ, haben wir am Erntedanksonntag bestanden. Anstrengende Wochen des Planens, Rechnens und Bauens liegen hinter uns. Nicht immer lief alles glatt und problemlos, aber gerade darum war es schön zu erleben, wie viele Gemeindemitglieder ihre handwerklichen Fähigkeiten eingebracht und manches in Eigenarbeit vollendet haben. 
Schon sehr früh, noch im Rohbau befindlich, haben wir das Haus in "Besitz" genommen und so wird verständlich, dass wir jetzt alle Kräfte frei machen, um bald die Einweihung des Gebäudes zu feiern. Noch fehlen die Türen, noch müssen Tische und Stühle ausgeliehen werden.
Für die Zeit, in der Sie Ihr Gemeindehaus mit uns teilten, bedanken wir uns. Und wenn wir am 1.Advent unser Haus einweihen, es mit Leben füllen, dann wäre es schön, wenn viele von Ihnen diesen Tag mit uns feiern. Auch unsere Türen und Räume stehen füreinander offen. Sie sind herzlich eingeladen, wir freuen uns auf Ihr Kommen. 
Brigitte Dursch 
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Mitarbeiterabend am 22.10.2002 im ev. Gemeindehaus
"Wählt Euch heute, wem Ihr dienen wollt! Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen." Unter diese Tageslosung stellte Herr Pfarrer Häussler seine kurze Ansprache an alle Gemeindemitglieder, die in irgendeiner Form Teile ihrer Freizeit in den Dienst unserer Kirchengemeinde stellen.
Zu diesem harmonischen und fröhlichen Abend waren ca. 40 Gäste gekommen, die sich in den folgenden Arbeitsgruppen engagieren: - Kirchengemeinderat - Besuchsdienst - Gemeindedienst - Öffentlichkeitsarbeit - Mesnerdienst, Hausmeisterdienst - Festausschuss - Kirchenchor sowie einige "Einzelkämpfer", wenn "Not am Mann" ist. 
Es wurde ein Abend der guten Unterhaltung: Zwischen persönlichen Gesprächen wurden Lieder gesungen, es wurde ein gutes Essen gereicht und bei einem ausgedehnten Quiz sehr viel gelacht. Künstler der Pantomime waren ebenso gefragt wie Sängerinnen und Sänger sowie Leute mit "gutem Augenmaß" und "gutem Schätzvermögen". Dies brauchte man auch, denn es wurde u.a. gefragt:
"Wie hoch ist unser Kirchturm?" 
"Wieviele ev. Gemeindemitglieder hat unsere Kirchengemeinde?" 
"In welchem Kirchenlied wird ein menschliches Organ aufgefordert, den Begründer der Psychoanalyse zu suchen?"
Die Antworten sind auf der letzten Seite unten abgedruckt.
Na, haben Sie richtig geschätzt? Der gelungene Abend endete mit dem schönen Lied von Reinhard Mey "Gute Nacht, Freunde" und einem gemeinsamen Vaterunser.
Vielleicht bekommen noch einige unserer Kirchenmitglieder Lust, in einer unserer Arbeitsgruppen mitzumachen! Nur Mut!
Gisela Bleher 
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Abschied
 
Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, 
die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen
und Abschied nehmen müssen. 
Albert Schweitzer

Wir mussten Abschied nehmen von Heidi Schmitz, unvermittelt und viel zu früh, von einem Tag auf den andern. Mitten aus dem Leben und voller Pläne für die Zukunft wurde sie plötzlich auf einen anderen Weg gerufen, dessen Geheimnis wir nicht kennen. Es schmerzt uns, dass wir sie nicht mehr bei uns haben.
Trotz aller Trauer sind wir dankbar, dass sie uns eine freundliche, engagierte Weggefährtin und Freundin war, die uns mit ihrer positiven Lebenseinstellung und fröhlichen Art mitgerissen hat. Wir wissen sie gut aufgehoben in den Händen des Höchsten im ewigen Licht.
Eleonore Frank-Gaul 

Überraschend verstarb am 7. November 2002 im Alter von 71 Jahren Herr Karl Kälberer
Neben seiner langjährigen Mitwirkung im Kirchenchor war er auch vom Dezember 1965 bis zum Dezember 1977 als Kirchengemeinderat für unsere Gemeinde tätig. Dies waren wichtige Jahre, in denen er gemeinsam mit Herrn Pfarrer Dukek schwierige Verhandlungen um den Neubau des jetzigen Gemeindehauses mit dem Oberkirchenrat geführt hatte. In diese Zeit fiel auch die letzte große Außenrenovierung der Ägidiuskirche.
Wir trauern mit den Angehörigen um den Verstorbenen und befehlen ihn und uns der barmherzigen Güte Gottes an. 
Pfr. G. Häußler 

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Brot
für die Welt
http://www.brot-fuer-die-welt.de
Kampf gegen Aids in Kenia
Weltweit sind 40 Millionen Menschen an der Immunschwäche AIDS erkrankt. 95 Prozent davon leben in Entwicklungsländern des Südens. Besonders in Afrika südlich der Sahara breitet sich die Krankheit seuchenartig aus. In Kenia sind mindestens 30 Prozent der Bevölkerung davon betroffen. Verheerende Folgen hat die Ausbreitung von AIDS auf Kenias Jugend. Studenten sterben bevor sie ihr Studium beendet haben. Junge Menschen, die ihre Dörfer verlassen haben, um in einer Stadt Arbeit zu finden, kehren zurück nach Hause: Sie verbringen die letzte Phase ihres Lebens unter der Pflege ihrer Eltern. An AIDS erkrankte Eltern, die erst Anfang 20 sind, wissen nicht, wer ihre Kinder nach ihrem Tod versorgen wird. 300 000 Waisenkinder haben ihre Eltern durch Aids verloren. Viele davon sind sich selbst überlassen. Die Krankheit hat mittlerweile Auswirkungen auf die ganze Gesellschaft. Das Gesundheitssystem ist den Anforderungen nicht gewachsen. Arzneimittel und Krankenhausbehandlung sind für die meisten AIDS-Kranken unerreichbar. Die Volkswirtschaft erleidet Rückschläge, weil ein hoher Anteil gut qualifizierter Fachkräfte von der Krankheit betroffen ist. Kenia gehörte vor 20 Jahren noch zu den Ländern Afrikas, deren wirtschaftliche und soziale Entwicklung hoffnungsvoll vorankam. Jetzt kennzeichnen Stillstand und Rückschritt die Situation des Landes.
Regierung und Kirchen Kenias (Dreiviertel der Bevölkerung bekennt sich zum Christentum) haben das Thema AIDS lange vernachlässigt. Man scheute sich in der Öffentlichkeit über Ursachen und Abwehr zu reden. Nun ist unabweislich klar, dass man sich der Herausforderung stellen muß.
In den letzten Jahren sind viele kirchliche und andere regierungsunabhängige Initiativen entstanden, die sich dem Kampf gegen AIDS verschrieben haben. Eine davon ist CISS (Community Initiative Support Services International). In der Provinz Nyanca am Viktoria-See hat CISS ein Projekt zur AIDS-Bekämpfung begonnen. Es hat folgende Ziele:
Aufklärungs- und Beratungsveranstaltung an allen Schulen
Breite Bewußtseinsbildung für die Gefahren von AIDS
·Aufbau häuslicher Pflegedienste
Aus- und Weiterbildung von 32 AIDS-Beratern
Versorgung mit Medikamenten
Aufbau von zwei dörflichen AIDS-Informationszentren 

BROT FÜR DIE WELT unterstützt CISS mit 174.000,- EUR. Der bisherige Verlauf des Hilfsprogramms ist positiv. Über den Einsatz der Mittel geben die Partner von CISS genaue Rechenschaft an die BROT-FÜR-DIE-WELT-Zentrale in Stuttgart.

Mary ist 25 Jahre alt, verheiratet und hat vier kleine Kinder. Bei einem Test stellte der Arzt fest, dass ihr Mann an AIDS erkrankt ist. Sofort wurde auch ihr Blut und das ihrer Kinder untersucht. Mit niederschmetterndem Resultat: Sowohl Mary als auch ihr jüngster Sohn sind HIV positiv. "Nach der schrecklichen Nachricht dachte ich nur noch an Selbstmord. Doch Dank der zahlreichen Gespräche bei CISS habe ich Wege gefunden, mit der Krankheit zu leben" sagt sie heute. Ihre größte Sorge gilt jetzt dem Leben ihrer Kinder nach dem wahrscheinlichen Tod beider Elternteile.

Die Gemeinden des Evangelischen Kirchenbezirks Göppingen machen den Kampf gegen AIDS zum Thema ihrer diesjährigen BROT-FÜR-DIE-WELT-Aktion. Sie rufen zu Spenden auf, damit BROT FÜR DIE WELT das Projekt in Kenia und andere Projekte dieser Art weiterhin fördern kann. Helfen Sie mit!
Walter Scheck 

Am 8. Dezember 02, 2. Advent, gibt es in Faurndau Informationen aus erster Hand: Frau Perez Odeira, Leiterin des Anti-AIDS-Projekts von CISS in Kenia, gibt einen Bericht im evangelischen Gemeindehaus. Beginn ist um 10 Uhr mit dem Gottesdienst. Herzliche Einladung!
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Wann geht's denn los mit der Kirchenrenovierung?
Diese Frage höre ich immer wieder in letzter Zeit und in der Tat ist es ja so, dass bisher immer davon geredet wird, dass an der Kirche aber noch nichts zu sehen ist. Und trotzdem wurde schon viel unternommen. Das Gebäude wurde untersucht, Kostenberechnungen wurden aufgestellt, Anträge formuliert, Finanzierungspläne aufgestellt, und so sind wir inzwischen immerhin an dem Punkt, dass die Finanzierung so weit abgesichert ist, dass wir mit der Maßnahme beginnen können. Herr Architekt Bauer hat zugesagt, bis Ende Februar die Ausschreibung der einzelnen Gewerke zu veranlassen so dass wir, wenn alles gut geht, im April des kommenden Jahres mit der Außenrenovierung beginnen können. Und wenn dann alles klappt wird unsere Kirche bis Oktober 2003 in neuem Glanz erstrahlen. Dass dies alles so zügig funktioniert haben wir zum einen natürlich der Förderungszusage vonseiten des Kirchenbezirkes und der Landeskirche zu verdanken, nicht zuletzt aber auch den Damen und Herren des Gemeinderates. In ihrer Sitzung am 23. Oktober haben sie nämlich beschlossen deutliche Verantwortung für das älteste Bauwerk am Ort zu übernehmen und die gesamte Renovierungsmaßnahme mit 20% der Gesamtkosten zu unterstützen. Wir sind froh und dankbar für diese Zusage und hoffen, dass wir damit auch dieses Bauvorhaben zu einem Ausgang bringen können, an dem sich alle freuen und der auch unserer Ortsmitte einen Glanzpunkt setzt. 
Der folgenden Tabelle können Sie entnehmen, wie sich der Finanzierungsplan zur Zeit darstellt. 
 
Gesamtkosten nach der von Herrn Architekt Bauer aufgestellten Kostenberechnung  315.000 Euro
Beitrag der Landeskirche 110.000 Euro
Beitrag des Kirchenbezirkes 31.500 Euro
Rücklagen der Kirchengemeinde 82.000 Euro
Beitrag der bürgerlichen Gemeinde 63.000 Euro
Eigenleistungen 5.000 Euro
Restbetrag (aufzubringen durch Opfer, Spenden, Kirchgeld, Aktionen wie Adventsverkauf und Kaffeenachmittage und wenn nötig Darlehen)  23.500 Euro 
  Pfr. Gerd Häußler

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Neues vom Kirchenchor Hattenhofen
Nachdem unsere bisherige Dirigentin Frau Rau uns leider verlassen musste, schien der Kirchenchor kurz vor dem Ende. Doch zu unserer Freude konnten wir in Frau Katsnelson aus Kirchheim/Teck eine neue Chorleiterin finden, die unseren Chor seit Anfang November leitet.
Am 1. Weihnachtsfeiertag werden wir unser Debüt mit ihr geben. Frau Katsnelson wird sich bei dieser Gelegenheit auch der Gemeinde vorstellen.
Wir freuen uns auf eine gute und hoffentlich lange Zusammenarbeit.
Natürlich freuen wir uns auch über jedes neue Gesicht in unseren Reihen. Chorprobe ist jetzt wieder montags von 20.00 bis 21.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus.
Wibke Hattenhauer 
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Mutter-Kind-Gruppe "Krabbelkäfer"
November
Wir haben Laternen gebastelt. Dazu haben wir viele Schnipsel aus gelbem und orangenem Transparentpapier gerissen. Die haben wir mit Kleister um aufgeblasene Luftballons geklebt. Manche Exemplare wurden auch mit getrockneten Blättern verziert. Sie sind uns richtig gut gelungen.
Natürlich machen wir auch einen Laternenumzug. Beim hellen Schein unserer Laternen singen wir Lieder. Zum Abschluss gibt's noch Kinderpunsch und Früchtetee. 

Dezember
"Tragt in die Welt nun ein Licht"
Einladung zum Kleinkindergottesdienst am Sonntag, den 8. Dezember 2002, um 11 Uhr in unserer Kirche. Wir möchten in der Adventszeit einen Erlebnisgottesdienst für kleine Kinder feiern. Näheres finden Sie auf unseren Plakaten und im Mitteilungsblatt. 
Monika Reyher 
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Kinderkirche in Hattenhofen
Auf den Spuren Winnetous tanzten wir im Rahmen des Schülerferienprogramms im August als kleine Rothäute auf dem Freizeitgelände der Evang. Kirche unseren Naturtanz. Die kleinen Indianerinnen und Indianer bastelten sich Kopfschmuck, lernten Pfeil- und Bogenschießen, Hufeisen werfen, töpferten Tonschalen und hörten Geschichten von anderen Indianern.
Nach den Ferien begann dann die Kinderkirche wie gewohnt an einem Sonntag um 10.30 Uhr in der Kirche und den anderen um 09.30 Uhr im Gemeindehaus. Nein, etwas war und ist anders! Unser Kinderkirchteam hat sich verstärkt. So gestalten wir nun zu dritt, das sind Nicole Schmidt, Christiane Sauner und Anette Trapp-Kleine im Wechsel den Gottesdienst. Dabei werden wir tatkräftig von Linda Hiller unterstützt, die vom letzten Konfirmandenjahrgang zu uns gestoßen ist.
So gestärkt gehen wir in die letzten Attraktionen in diesem Jahr. Zum einen ist das der Adventsverkauf der Evang. Kirche, an dem sich die Kinderkirche wieder mit einem Stand beteiligt, zum anderen ist es unser diesjähriges Krippenspiel. Darauf freuen sich die Kinderkirchkinder immer ganz besonders. Das Stück heißt "Das Hirtenlied" und erzählt vom Ankommen des Christkindes aus der Sicht einiger Hirten.
Das Krippenspiel wird am vierten Advent, den 22. Dezember 2002 um 10.00 Uhr in der Evang. Kirche aufgeführt. Hierzu wollen wir an dieser Stelle natürlich wieder ganz herzlich einladen !!!!!
Ein zahlreiches Erscheinen lohnt den Kindern die Zeit, die sie für das Einstudieren und Proben mitgebracht haben. Also kommen Sie alle zuhauf!!!
Im Dezember werden wir an den Sonntagen von Advents- und Weihnachtsbräuchen hören, die einem das Warten auf das Geburtstagsfest Jesu leichter machen. Ein schöner Brauch in der Adventszeit ist das Schmücken der Wohnungen mit Adventskränzen, Gestecken und Kerzen sowie das weihnachtliche Backen. Vergessen Sie bei all der vorweihnachtlichen Hektik die schönen Bräuche nicht und genießen Sie die Vorfreude auf Weihnachten ein wenig. Wir alle von der Kinderkirche möchten Ihnen bei Kerzenschein und Guatzla-Essen eine schöne und besinnliche Adventszeit wünschen. 
Anette Trapp-Kleine, Nicole Schmidt, 
Christiane Sauner, Linda Hiller 
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