Gemeindebrief Nr.108 Advent 2009

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser,

mit dieser Szene, wie sie Rembrandt in seiner Zeichnung wiedergibt, fängt bei Lukas die Weihnachtsgeschichte an. Maria bekommt aufregenden Besuch, ein Bote Gottes kommt zu ihr und kündigt die bevorstehende Schwangerschaft und die Geburt Jesu an.
Auch uns beschäftigt Jahr für Jahr die Vorbereitung auf diese Geburt, auf das Fest, das wir zu seiner Erinnerung feiern. Und es gehört zu der Zeit natürlich eine gewisse Aufregung und Nervosität dazu. Wie bei Maria, die sich in Gedanken schon das Kind vorstellt, die aber auch ganz verwirrt und durcheinander ist, weil sie nicht weiß, was das für sie in ihrer Situation bedeuten soll. Man spürt aus den Zeichenstrichen Rembrandts richtig die Herzensunruhe Mariens heraus.

Für uns als Kirchengemeinde ist die Adventszeit in diesem Jahr nicht nur von der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest bestimmt, sondern auch von den Vorbereitungen auf eine ganz andere Art von Besuch. Nach vielen Jahren steht in unserer Gemeinde nämlich wieder einmal eine Visitation an. Und Visitation heißt nichts anderes als Besuch bekommen. Wir bekommen Besuch von den Leitungsverantwortlichen in unserem Kirchenbezirk und werden mit ihnen über den Gemeindealltag reden. Visitation ist dabei ganz bewusst als Geben und Nehmen, als Reden und Hören angelegt: Wir zeigen, was bei uns läuft, präsentieren vor uns selber und unseren Besuchern unseren Gemeindealltag, reden über das was uns beschäftigt im Guten wie im Schweren; aber wir sind auch offen und hören – auf das was andere über uns sagen und denken, was uns als Kritik und Rat mitgegeben wird.
So ist für Pfarrer, Kirchengemeinderat und die ganze Gemeinde eine Visitation wohl mit Aufwand und Mühen und vielleicht auch mit Aufregung verbunden, aber doch auch mit Chancen. Wann nimmt man sich sonst im Alltagstrubel und -geschäft schon mal die Zeit innezuhalten und zurück zu schauen? Wann zeiht man Bilanz und macht sich gezielt Gedanken darüber, wie die Perspektive der Gemeinde für die kommenden Jahre aussehen könnte? Den Auftakt der Visitation stellt das Gemeindeforum dar, das am 11. Dezember stattfinden wird (siehe Seite 18). Im Januar werden dann Dekan Ulmer und Schuldekanin Leube zu verschiedenen Gesprächen hier am Ort sein, außerdem wird der Dekan im Gottesdienst am 17. Januar und bei der Kirchengemeinderatssitzung am 26. Januar unser Gast sein. Ich bin gespannt auf diese Zeit des Nachdenkens und freue mich auf interessante Gespräche.

Ihnen allen bis dahin gesegnete Adventstage und eine frohe Vorbereitung auf den weihnachtlichen Besuch.
Ihr Pfarrer

Geschichten aus Hattenhofen
Frau Reyher erzählt vom Winter

Schlitten fahren konnte man da! Wir haben uns ganz oben im Ort getroffen, wo es nach Albershausen und Schlierbach geht. Man ist runtergefahren bis unten hin an die Kreuzung. Da hat man zwei Schlitten zusammengebunden, einer hat vorne geleitet mit den Schlittschuhen, man ist in den Schlitten reingelegen, und unten hat er sich gedreht. Die Straße ist ja nicht geräumt worden, die war frei! Die Buben sind manchmal auf Fassdauben Ski gefahren.
Wir hatten handgestrickte Strümpfe an. Die waren aus kratziger Wolle. Anfangs haben die arg gebissen. Später hat man es nicht mehr so gemerkt. Die hat man halt anziehen müssen. Wir Mädchen hatten Röcke an, da hat es gezogen bis oben rauf. Und man hatte Stiefel an. Der Tante Ella ihr Vater, der war Schuster, der hat die Schuhe angemessen. Die waren in Handarbeit gemacht. Die haben lange gehoben. Unten sind sie genagelt worden, hinten ein Eisele, vorne ein Eisele, damit sie nicht kaputtgegangen sind.
Dann ist man daheim an den Ofen gesessen. Es gab einen Herd mit Ringen drin in der Küche und einen Ofen im Wohnzimmer. Damit wurde das ganze Haus geheizt. Sparsam! Manche haben die Spälter gezählt! Da ist man schier erfroren. Aber drunter war ja immer der Stall.  Dann ist es von unten rauf schon ein bisschen warm gewesen. Und in der Schule war ein mordsgroßer Ofen. Wir mussten Holz mitbringen. Das hat man auf die Bühne tragen müssen zum Trocknen.
Und Weihnachtsgeschenke? Man hat etwas gekriegt zum Anziehen. Von den Paten und so. Und da hat man lauter Lebkuchen gebacken, einen ganzen Wäschekorb voll. Ich hab eine Puppe gehabt, eine Porzellanpuppe. Die hat ein maschinenge-stricktes Kleid gehabt. Die hat man nur an Weihnachten gehabt, also am Heiligabend war die Puppe da, und wenn der sechste Januar vorüber war, ist die Puppe wieder aufgeräumt worden.


Dorfjugend vor dem 2. Weltkrieg auf Fassdauben – Bild aus dem „Hattenhofer Bildebogen“

Ganz herzlichen Dank, Frau Reyher!                   Marianne Fuchs

Unser Brot-für-die-Welt-Beispielprojekt 2009
Überlebenshilfe für Ureinwohner in Ecuador

In Ecuador haben die christlichen Kirchen eine ökumenische Stiftung für pastorale Ausbildung und  Entwicklung mit dem Namen „Quell des Lebens“ (Vertiente de Vista) gegründet. Die Stiftung kümmert sich derzeit um nachhaltige Hilfen für den Stamm der Tsáchilas im Gebiet rund um die Stadt.

Unser Brot-für-die-Welt-Beispielprojekt 2009:

Santo Domingo. Die Tsáchilas sind Ureinwohner, die im Regenwald als Jäger und Sammler lebten. Nun sind sie in ihrer Lebensweise und in ihrem Lebensraum bedroht, weil die Wälder für den Export abgeholzt werden und gesetzwidrige Landnahmen das ihnen zustehende Gemeindeland immer mehr einengen.
„Quell des Lebens“ unterstützt fünf Gemeinden der  Tsáchilas im Kampf um ihr Lebensrecht. Ein Entwicklungsprogramm ist ins Leben gerufen worden, das die Eigenversorgung sichert. Die Tsáchilas  lernen, Hausgärten anzulegen und auf nachhaltige Weise Landwirtschaft zu betreiben. Im ausgedünnten Wald pflanzen sie neue, widerstandsfähige Bäume an. Verschiedene Gemüsesorten und Bananen tragen zu ihrem Lebensunterhalt ebenso bei wie  die Haltung von Schweinen und Hühnern.  Ein Naturschutzgebiet, das zehn Hektar Urwald umfasst, soll ausgewiesen und für einen sanften „Öko-Tourismus“ genutzt werden. So ergeben sich neue Perspektiven für das Überleben des Stammes, zu dem noch 3.500 Menschen gehören.
Seit dem Jahr 2006 erhält die Stiftung „Quell des Lebens“ Unterstützug durch Spendenmittel von Brot-für-die-Welt. Zwölf hauptamtlich angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können so mitfinanziert werden. Sie sind als Berater, Pädagogen und Organisatoren in den Bereichen theologische Bildung, Sozialarbeit und Landwirtschaftsförderung tätig. Ihre Arbeit trägt nachweisbare Früchte. Sie ist deshalb von den Experten von Brot-für-die-Welt als besonders förderungswürdig anerkannt worden.

Die  Gemeinden des Evangelischen Kirchenbezirks Göppingen stellen dieses Jahr dieses  Beispiel aus Ecuador in den Mittelpunkt ihrer Spendenwerbung für  Brot-für-die-Welt. Die Spendenaktion für den Kirchenbezirk wird am 2. Advent, 6.12.2009, im Evangelischen Gemeinde-haus Faurndau, Sommerhalde 21, mit einem Gottesdienst eröffnet. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Brot-für-die-Welt-Mitarbeiterin und Lateinamerika-Expertin Ingvild Mathe-Anglas wird mitwirken. Sie kennt das vorgestellte Hilfsprojekt aus eigener Anschauung und wird darüber berichten.
In den 36 Gemeinden des Evangelischen Kirchenbezirks Göppingen sind im vergangenen Jahr 163.000 Euro für die evangelische Hilfsaktion Brot-für-die-Welt gespendet worden. Wiederum bitten wir um Aufmerksamkeit für ihr Anliegen, Zeichen der weltweiten christlichen Nächstenliebe zu setzen und den Benachteiligten in den Ländern des Südens wirkungsvolle Hilfen zur Selbsthilfe zu geben.
Herzlichen Dank allen, die mithelfen!

Walter Scheck

Info:

BROT FÜR DIE WELT ist die große Hilfsaktion aller evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland. Jedes Jahr im Advent ruft die Aktion zu Spenden auf. Mit den Spendengeldern fördert BROT FÜR DIE WELT mehr als 1000 Hilfsprojekte in armen Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Die Projekte sollen Zeichen christlicher Weltverantwortung sein. Sie verbessern die Lebensbedingungen der Armen und Benachteiligten und geben Hilfe zur Selbsthilfe.

Schwerpunkte sind:

n Hilfen zur Ernährungssicherung und für nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung
n Bildungs- und Ausbildungsprogramme für das Berufsleben
n Ausbau von Gesundheitsfürsorge und Kampf gegen Aids
n Einsatz für Menschenrechte, Umweltschutz  und ein friedliches Zusammenleben
n Hilfen zur Ernährungssicherung und für nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung

Dabei arbeitet BROT FÜR DIE WELT immer mit einheimischen Partnern zusammen. Die Partner sind meistens die Kirchen vor Ort oder unabhängige Selbsthilfeorganisationen, aber niemals staatliche Verwaltungen.
BROT FÜR DIE WELT  hat bisher regelmäßig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) erhalten. Damit wird von einer unabhängigen Prüfungsinstanz bestätigt, dass mit den Spenden verantwortlich und den angegebenen Zwecken entsprechend umgegangen wird.
 
 

www.brot-fuer-die-welt.de/projekte

Kinderkirche mittendrin

Ein großer Wunsch wird endlich wahr!
Seit langem beschäftigte das Kinderkirchteam die Frage, in welcher Form wir die Kinderkirche verändern  und zugleich die Kinder mehr in das Gemeindeleben miteinbeziehen könnten. Mit der „ Kinderkirche mittendrin“ hat sich nun einiges verändert und zwar nicht nur für die Kinder.
Seit dem 20. September 2009  sind wir ein fester Bestandteil im „normalen“ Gemeindegottesdienst.  Nach einem gemeinsamen Beginn ziehen die Kinder nach dem Stillen Gebet aus der Kirche aus und feiern im Gemeindehaus ihren Kindergottesdienst weiter. Als Ritual für den Auszug und die Anbindung an den Gemeindegottesdienst zünden die Kinder eine Kerze an der Osterkerze an und tragen diese in einer Laterne ins Gemeindehaus.
Ehrlich gesagt waren wir doch etwas aufgeregt, ob unsere Überlegungen und Vorbereitungen die Richtigen waren. Aber der erste gemeinsame Gottesdienst, den wir zu einem kleinen Kinderkirchfest ausgedehnt haben, war ein wunderschöner Auftakt und wir konnten sogar einige neue Kinder in der Kinderkirche begrüßen.

Wir freuen uns natürlich auch weiterhin über regen Zuwachs, zumal Alt und Jung sich nun zur gleichen Zeit auf denselben Weg in die Kirche begeben können.

Herzliche Einladung zum diesjährige Krippenspiel. Es wird im Gottesdienst am 4. Advent, dem 20. Dezember, um 9.30 Uhr aufgeführt.

Folgende Probetermine sind noch vorgesehen:
- Samstag, 12. Dezember, 9:30 – 10:30 Uhr
- Samstag, 19. Dezember, 9:30 – 10:30 Uhr

Kontakt:
Nicole Schmidt, Tel.07164- 2140
Rebekka Mayer, Tel. 07163-908331
Es grüßt das Team der Kinderkirche

Dies und das aus dem Gemeindeleben

Kaffeenachmittage im Gemeindehaus

Erstmals haben wir in diesem Jahr schon im November begonnen. Der erste Kaffeenachmittag wurde vom Küchenteam und dem Besuchsdienst durchgeführt und es hat sich auch gleich wieder gezeigt, dass unser neues Gemeindehaus ein Ort ist, an dem man gern verweilt. Im laufenden Winterhalbjahr sind nun folgende weitere Termine geplant und werden von den genannten Gruppen durchgeführt.

06. Dezember 2009 Landfrauen
17. Januar 2010 Mutter-Kind-Gruppen
21. Februar 2010 Kirchenchor
07. März 2010 Konfirmanden-Eltern

Abschied aus dem Kirchengemeinderat

Schweren Herzens hat Stefanie Palesch ihr Mandat im Kirchengemeinderat zurückgegeben. Die familiäre und berufliche Beanspruchung war zu hoch und immer öfters waren Terminüberschneidungen nicht zu vermeiden. Ihr sei an der Stelle schon einmal ganz herzlich für ihren langjährigen Einsatz in der Jugendarbeit unserer Gemeinde, bei den Konfirmandenfreizeiten, bei den Mutter-Kind-Gruppen und zuletzt auch im Kirchengemeinderat gedankt.
Der Kirchengemeinderat wird dann im neuen Jahr über die Nachwahl eines neuen Mitglieds für das Gremium entscheiden. § 3 der kirchlichen Wahlordnung schreibt dazu vor, dass Nachzuwählende aus dem Kreis der wählbaren Gemeindeglieder auszuwählen sind, aber nicht notwendigerweise vom Wahlvorschlag der letzten Wahl sein müssen.

Pfr. Gerd Häußler

Denkpause bei der Jungschar

Bis zu den Sommerferien gab es noch zwei Jungscharen in unserer Gemeinde. Die „wilden Jungscharkids“, die von Nicole Schmidt unter Mithilfe von Claudia Seyfang geleitet wurde, und die Jungschar mit Corinne und Laura, die von Corinne Weiß und Laura Häußler gemacht wurde.
Da die Beteiligung der Kinder in beiden Gruppen sehr wechselhaft und oft gering war und außerdem ein Teil der Mitarbeiterinnen im neuen Schuljahr keine Zeit mehr hatten, wurde beschlossen, dass nach den Sommerferien mit einer Jungschar weitergemacht wird. Nicole Schmidt, Laura Häußler und Tanja Müller haben sich diese Aufgabe geteilt.
Der Neustart war mühsamer als erhofft und es kamen manchmal nur ein oder zwei Kinder. Darum wird die Jungschararbeit nun zunächst ausgesetzt. Im neuen Jahr soll dann im Kreis der Mitarbeiterinnen und im Kirchengemeinderat überlegt werden, wie wir die Arbeit mit Kindern in unserer Gemeinde neu gestalten könnten.
Ich bedanke mich auf jeden Fall bei allen Mitarbeiterinnen, die sich in den zurückliegenden Jahren mit solchem Einsatz und solcher Ausdauer für die Jugendarbeit in unserer Gemeinde eingesetzt haben. Ich hoffe von Herzen und wünsche mir, dass wir im neuen Jahr wieder Wege finden, um auch mit Kindern Gemeindeleben zu gestalten.

Pfr. Gerd Häußler

Ergebnis „Ihr Beitrag 2009“

Zum dritten Mal nach Abschaffung des Kirchgelds wurde der freiwillige Gemeindebeitrag erbeten.
Wieder konnte unter zwei Projekten der Spendenzweck gewählt werden.
Projekt 1 war für die Finanzierung des Gemeindehausneubaus bestimmt, dafür wurden 5.504,00 € gespendet.
Projekt 2 war für moderne Präsentationstechnik in der Kirche – für die Anschaffung des Beamers und einer Leinwand konnten wir 579,00 € verbuchen.
Für diese Spenden bedanken wir uns recht herzlich.

Kirchenpflegerin Helga Jauernig

Bibelleseplan 2010

Erstmals ist dem Gemeindebrief der Bibelleseplan für das kommende Jahr beigefügt. Sie finden ihn auf den vier Innenseiten dieses Briefes, so ist er leicht herauszunehmen und kann in die eigene Bibel eingelegt werden.
Der Bibelleseplan führt bei der täglichen Bibellese in vier Jahren durch die wichtigsten Teile der Bibel und folgte immer mehrere Tage oder Wochen hintereinander zusammenhängenden Bibelabschnitten. Ich erfahre den Plan seit vielen Jahren als große Hilfe und gewinnbringende Begleitung in den Tag hinein und lade herzlich dazu ein, es auch einmal zu versuchen. Die jeweils zu lesenden Bibelabschnitte sind kurz, es reichen fünf Minuten am Morgen, um den Tag mit einem biblischen Denkanstoß zu beginnen. Neben dem Plan gibt es inzwischen eine Fülle von Literatur, die dem täglichen Bibelleser und der täglichen Bibelleserin als Hilfe, Anregung oder Erläuterung zur Verfügung steht. Wenn Sie Interesse haben fragen Sie einfach im Pfarramt oder gleich im Buchhandel nach.

Pfr. Gerd Häußler

Wir sind KIG

Nach vier interessanten und schönen Veranstaltungen mit „KIG-Kultur im Gewölbe“ möchten wir uns heute vorstellen. Wir sind fünf Frauen, die Lust   haben, etwas für uns und andere zu tun: etwas zum Hören, zum Sehen und zum Erleben. In diesem Jahr ging es um Bücher, ums Pilgern, um eine Künstlerin und um die Panflöte.  Für uns ist es wichtig, einen schönen informativen Abend zu erleben, aber auch genügend Zeit für einen anschließenden Gedankenaustausch mit Anderen zu haben. In diesem Sinne können sich alle auch im nächsten Jahr     wieder auf Kulturelles im Gewölbe freuen. Im Januar werden wir gemeinsam einen Film anschauen, im Mai einen Frühsommerabend mit Gesang und Gedichten erleben, und im Oktober wird eine Lesung stattfinden. Wir würden uns freuen, auch Sie im neuen Jahr bei unseren Veranstaltungen im Gewölbe begrüßen zu dürfen.

Katja Oßner, Susanne Wagner, Edelgard Krohn
Karin Eisenmann, Sandra Allmendinger
 

Aus dem Voralb-Distrikt

Evangelische Kirchengemeinden Dürnau und Gammelshausen

Gospel-Workshop mit Ernest Vaughan in Dürnau, 30.04. bis 02.05.2010. Informationen und Anmeldung (bis spätestens 31.01.2010) bei Andrea Langbuch, Tel.: 07164/148303

Bibelseminar zur Jakobsgeschichte (1. Mose 27 bis 35)
Mo, 01.02., 08.02., 08.03. und 15.03.2010 jeweils 19.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus Dürnau

Evangelische Kirchengemeinde Zell und Aichelberg

Am ersten Advent verkaufen Konfirmanden aus Aichelberg auf dem Weihnachtsmarkt um das Rathaus in Aichelberg selbstgebackenes Holzofenbrot. Ferner gibt es auch eine Auswahl von Eine -Welt -Produkten wie Kaffee, Tee, Schokolade etc. aber auch schöne Kalender und auch einige Bücher. Die Aktion geht am 29.11.09 von 13.30- 15.00 Uhr.
Am dritten Advent - 13. Dezember 2009 - werden die Konfirmanden aus Zell auch einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt haben und dort u.a. Holzofenbrot verkaufen. Auch hier geht der Erlös zu Gunsten der Aktion Brot für die Welt. Wir danken der Bäckerei Funk für ihre Unterstützung.

Die Evangelische Kirchengemeinde Bad Boll

präsentiert am Mittwoch, 23. Dezember 2009, 20 Uhr in der Stiftskirche Bad Boll ein Gospelkonzert der besonderen Art gestaltet durch den Jugendgospelchor „Grooving Church“ (www.grooving-church-projekt.de).
Der Chor wird unter der Leitung von Florian Daferner in der Stiftskirche auftreten. Live-Band und Chor bieten einen Tag vor Weihnachten rockige Spirituals, bekannte Traditionals und stimmungsvolle Balladen. Freuen Sie sich auf insgesamt 15 junge Musiker/innen, die an diesem Abend das Feuer der  Gospelmusik in der Stiftskirche entzünden werden. Der Eintritt ist frei.

11. Märchentag in Eschenbach am 27. Februar 2010
 - Ein Seminar für Frauen und Männer -

Das Märchen ist eine einfache, uralte Erzählform, in der die Lebensweis-heiten alter Völker bis auf den heutigen Tag überliefert werden. Viele Märchen bieten Antwort darauf, wie sich das Glück und insbesondere eine gelungene Partnerschaft finden lassen und sprechen daher die Sehnsucht der Menschen aller Zeiten und Kulturen an. Die Botschaften der Märchen sind in einer wunderschönen Bildersprache verpackt. Nicht alle diese Bilder sind den Menschen unserer Zeit verständlich. Diese verschlüsselte Bilder-sprache zeitgemäß und alltagstauglich zu übersetzen und zu erleben, werden wir uns am Samstag gemeinsam die Zeit nehmen.

Termin und Ort: Samstag, 27. Februar 2010, 9.00 – 17.00 Uhr im Theodor-Engel-Gemeinde-haus. Leitung: Ilse Sonnenburg, Dürnau, Märchen-pädagogin und Erwachsenenbildnerin. Anmeldung und weitere Informationen: Evang. Pfarramt Tel. 07161/4740 oder Johanna Sänger, Tel. 07161/41796

Salbungs- und Segnungsgottesdienste im Distrikt

Seit dem Jahr 2000 können Sie zweimal im Jahr etwas ganz Besonderes in der romanischen Boller Stiftskirche erleben: einen Salbungs- und Segnungsgottesdienst. Sie kommen in den altehrwürdigen Raum, den  viele Kerzen erleuchten. Die Grundstimmung ist ruhig, Musik und Gesang "erheben die Seele". Im Mittelpunkt des Gottesdienstes können die anwesenden Menschen sich persönlich unter Handauflegung oder in Verbindung mit einer Salbung segnen lassen oder zum Abendmahl gehen, während die übrige Gemeinde Taizé- Lieder singt. Die fünf Stationen liegen, diskret verborgen, in den Seitenschiffen oder im Altarraum.

Pfarrer Steiner-Hilsenbeck aus Dürnau hatte mit diesen Formen auf dem Geislinger Lindenhof heilsame Erfahr-ungen gemacht. War doch das Segnen für Jesus und die ersten Christen noch selbstverständlich. Segnen bedeutet: mit heilvoller Kraft begaben. Das können die Laien aus den umliegenden Gemeinden, auch aus Hattenhofen, nicht aus eigener Kraft. Sie geben körperlich weiter, was ihnen zuvor geschenkt wurde. Die Erfahrungen sind "berührend". Heilsame Berührung, in Gottes Namen. Welch eine Verheißung und Erfahrung: "Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein" (1.Mose 12,2).
Sie sind ganz herzlich zu dieser stärkenden Erfahrung eingeladen, in welcher Form auch immer- in der singenden Teilnahme oder im Sich-segnen-Lassen.
Der nächste Termin ist Sonntag, 21. März, um 19 Uhr in der Boller Stiftskirche.

Marianne Fuchs

reformation 09 mit Elke Gelhardt & Band


 

150 Gäste haben einen wunderbaren Reformationsabend in der Ägidiuskirche erlebt. Elke Gelhardt mit ihrer klaren und präzisen Stimme gestaltete ein vielseitiges und stimmungsvolles Programm. Begleitet wurde sie von hervorragenden Musikern, die unsere Kirche mit perfekt abge-stimmtem Sound füllten. Das Publikum dankte es mit begeistertem Applaus.
Anschließend fand der Abend einen geselligen Ausklang im Gemeindehaus bei vielerlei selbstgebackenem “Reformations-gebäck” und interessanten Luther-zitaten, die als Hintergrund-projektion abliefen.

Ein ganz großes Lob und herzlicher Dank geht an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung mit-gearbeitet haben, eben-so an alle, die durch gespendetes Gebäck und belegte Brote zur Verpflegung beige-tragen haben.

Pfarrer Gerd Häußler

jesus.come - Jugendgottesdienst im Evangelischen Jugendwerk

Sonntag, 13. Dezember, 18:30 Uhr in der Oberhofenkirche in Göppingen

Noch in diesem Jahr startet der neue Bezirksjugendgottesdienst des ejgp.
jesus.come ist der Jugo für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Bezirk Göppingen. Es erwarten euch ein alltagsbezogener Impuls mit Tiefgang, verschiedene Gebetsstationen und viele Lieder von und mit unserer Jugo-Band. Im Anschluss trifft man sich zu einem Snack im Bistro. Also kommt vorbei, bringt Freunde mit, lernt neue Gesichter kennen und feiert mit uns einen tollen Jugo.
Termine 2010: 21. März / 26. September / 5. Dezember. Außerdem: 23./24. Mai RöBaNight beim Freizeitheim Rötenbach mit Jugo als Abschluss.

Bezirksjugendreferent Bernd Pfalzer

Am 20. Dezember, dem vierten Advent feiert das Evangelische Jugendwerk wieder Waldweihnacht auf dem Kornberg.
Wie jedes Jahr werden wir um 15:30 Uhr am Parkplatz Kornbergsattel aufbrechen, um uns an verschiedenen Stationen auf dem Weg zum Gipfel auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Pfarrer Michael Hagner aus Rechberghausen wird uns dabei führen. Oben angelangt wird es wieder etwas zum Aufwärmen geben. Herzliche Einladung!

Herzliche Einladung zum Gemeindeforum

Als Auftakt der anstehenden Visitation durch Dekan Rolf Ulmer findet das Gemeindeforum am Freitag, den 11.Dezember 2009 ab 18:00 Uhr in unserem Gemeindehaus statt.
Thomas Meyer-Weithofer von der Erwachsenenbildung des Kirchenbezirks wird den Abend moderieren.

Unter dem Leitgedanken „Was läuft bei uns und wie nehmen Außenstehende unsere Gemeinde wahr“ soll das Gemeindeforum Bestandsaufnahme sein und Perspektiven für das künftige Gemeindeleben entwickeln.

Beginn 18:00 Uhr
Beiträge aus dem Gemeindeleben
Was andere so sagen
Gespräche bei belegten Broten, Häppchen
und Getränken
Meinungsaustausch und Diskussion

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Bei Rückfragen: Pfr. Gerd Häußler, Höfle 10, Tel. 2251,
Mail: pfarramt@ev-kirche.hattenhofen.de

Ausblick Weihnachten und Jahreswechsel 2009/2010

20. Dezember (4. Advent)
09:30 Uhr  Gottesdienst (Pfr. Häußler) mit dem
  Krippenspiel der Kinderkirche;
  musikalische Gestaltung durch den
  Posaunenchor

24. Dezember (Heilig Abend)
17:00 Uhr  Gottesdienst (Pfr. Häußler),
   musikalisch mitgestaltet vom
    Musikverein
22:00 Uhr  Gottesdienst in der von Kerzen
   erleuchteten Kirche

25. Dezember (Christfest I)
09:30 Uhr  Gottesdienst (Pfr. Häußler); musikalisch gestaltet vom Kirchenchor

26. Dezember (Christfest II)
09:30 Uhr  Gottesdienst (Pfrin. Turnacker)

27. Dezember (1. nach Christfest)
09:30 Uhr  Gottesdienst (Pfr. Stahl)

31. Dezember (Altjahrsabend)
17:00 Uhr  Gottesdienst (Pfr. Häußler); in diesem Gottesdienst feiern wir   Abendmahl mit dem Gemeinschaftskelch

01. Januar (Neujahr)
10:00 Uhr  Neujahrsandacht zur Jahreslosung 2010 im Gemeindehaus (Pfr. i.R. Herb); anschließend Sektempfang

03. Januar (2. nach Christfest)
09:30 Uhr  Gottesdienst (Pfrin. Turnacker)

06. Januar (Epiphanias)
09:30 Uhr  Gottesdienst (Pfr. Dr. Freyd)

10. Januar (1. nach Epiphanias)
09:30 Uhr  Gottesdienst (Pfr. Häußler)

17.Januar (2. nach Epiphanias)
09:30 Uhr   Visitations - Gottesdienst (Pfr. Häußler); in diesem Gottesdienst feiern wir Abendmahl mit den Einzelkelchen

Unser Spendenkonto:

Evang. Kirchengemeinde Hattenhofen
Volksbank Göppingen, BLZ 610 605 00, KontoNr. 460 033 000
Kreissparkasse Göppingen, BLZ 610 500 00, KontoNr. 8466
 

Herausgeber des Gemeindebriefes:

 Ev. Kirchengemeinde Hattenhofen
Auflage:  950 Exemplare
Verantwortlich: Pfr. Gerd Häußler, Beate Gölz-Kälberer,
 Ilse Schempp, Marianne Fuchs

Kontakt:  pfarramt@ev-kirche.hattenhofen.de