Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser,
mit dieser Szene, wie sie
Rembrandt in seiner Zeichnung wiedergibt, fängt bei Lukas die Weihnachtsgeschichte
an. Maria bekommt aufregenden Besuch, ein Bote Gottes kommt zu ihr und
kündigt die bevorstehende Schwangerschaft und die Geburt Jesu an.
Auch uns beschäftigt
Jahr für Jahr die Vorbereitung auf diese Geburt, auf das Fest, das
wir zu seiner Erinnerung feiern. Und es gehört zu der Zeit natürlich
eine gewisse Aufregung und Nervosität dazu. Wie bei Maria, die sich
in Gedanken schon das Kind vorstellt, die aber auch ganz verwirrt und durcheinander
ist, weil sie nicht weiß, was das für sie in ihrer Situation
bedeuten soll. Man spürt aus den Zeichenstrichen Rembrandts richtig
die Herzensunruhe Mariens heraus.
Für uns als Kirchengemeinde
ist die Adventszeit in diesem Jahr nicht nur von der Vorbereitung auf das
Weihnachtsfest bestimmt, sondern auch von den Vorbereitungen auf eine ganz
andere Art von Besuch. Nach vielen Jahren steht in unserer Gemeinde nämlich
wieder einmal eine Visitation an. Und Visitation heißt nichts anderes
als Besuch bekommen. Wir bekommen Besuch von den Leitungsverantwortlichen
in unserem Kirchenbezirk und werden mit ihnen über den Gemeindealltag
reden. Visitation ist dabei ganz bewusst als Geben und Nehmen, als Reden
und Hören angelegt: Wir zeigen, was bei uns läuft, präsentieren
vor uns selber und unseren Besuchern unseren Gemeindealltag, reden über
das was uns beschäftigt im Guten wie im Schweren; aber wir sind auch
offen und hören – auf das was andere über uns sagen und denken,
was uns als Kritik und Rat mitgegeben wird.
So ist für Pfarrer,
Kirchengemeinderat und die ganze Gemeinde eine Visitation wohl mit Aufwand
und Mühen und vielleicht auch mit Aufregung verbunden, aber doch auch
mit Chancen. Wann nimmt man sich sonst im Alltagstrubel und -geschäft
schon mal die Zeit innezuhalten und zurück zu schauen? Wann zeiht
man Bilanz und macht sich gezielt Gedanken darüber, wie die Perspektive
der Gemeinde für die kommenden Jahre aussehen könnte? Den Auftakt
der Visitation stellt das Gemeindeforum dar, das am 11. Dezember stattfinden
wird (siehe Seite 18). Im Januar werden dann Dekan Ulmer und Schuldekanin
Leube zu verschiedenen Gesprächen hier am Ort sein, außerdem
wird der Dekan im Gottesdienst am 17. Januar und bei der Kirchengemeinderatssitzung
am 26. Januar unser Gast sein. Ich bin gespannt auf diese Zeit des Nachdenkens
und freue mich auf interessante Gespräche.
Ihnen allen bis dahin gesegnete
Adventstage und eine frohe Vorbereitung auf den weihnachtlichen Besuch.
Ihr Pfarrer
Geschichten aus Hattenhofen
Frau Reyher erzählt
vom Winter
Schlitten fahren konnte man
da! Wir haben uns ganz oben im Ort getroffen, wo es nach Albershausen und
Schlierbach geht. Man ist runtergefahren bis unten hin an die Kreuzung.
Da hat man zwei Schlitten zusammengebunden, einer hat vorne geleitet mit
den Schlittschuhen, man ist in den Schlitten reingelegen, und unten hat
er sich gedreht. Die Straße ist ja nicht geräumt worden, die
war frei! Die Buben sind manchmal auf Fassdauben Ski gefahren.
Wir hatten handgestrickte
Strümpfe an. Die waren aus kratziger Wolle. Anfangs haben die arg
gebissen. Später hat man es nicht mehr so gemerkt. Die hat man halt
anziehen müssen. Wir Mädchen hatten Röcke an, da hat es
gezogen bis oben rauf. Und man hatte Stiefel an. Der Tante Ella ihr Vater,
der war Schuster, der hat die Schuhe angemessen. Die waren in Handarbeit
gemacht. Die haben lange gehoben. Unten sind sie genagelt worden, hinten
ein Eisele, vorne ein Eisele, damit sie nicht kaputtgegangen sind.
Dann ist man daheim an den
Ofen gesessen. Es gab einen Herd mit Ringen drin in der Küche und
einen Ofen im Wohnzimmer. Damit wurde das ganze Haus geheizt. Sparsam!
Manche haben die Spälter gezählt! Da ist man schier erfroren.
Aber drunter war ja immer der Stall. Dann ist es von unten rauf schon
ein bisschen warm gewesen. Und in der Schule war ein mordsgroßer
Ofen. Wir mussten Holz mitbringen. Das hat man auf die Bühne tragen
müssen zum Trocknen.
Und Weihnachtsgeschenke?
Man hat etwas gekriegt zum Anziehen. Von den Paten und so. Und da hat man
lauter Lebkuchen gebacken, einen ganzen Wäschekorb voll. Ich hab eine
Puppe gehabt, eine Porzellanpuppe. Die hat ein maschinenge-stricktes Kleid
gehabt. Die hat man nur an Weihnachten gehabt, also am Heiligabend war
die Puppe da, und wenn der sechste Januar vorüber war, ist die Puppe
wieder aufgeräumt worden.
Dorfjugend vor dem 2. Weltkrieg
auf Fassdauben – Bild aus dem „Hattenhofer Bildebogen“
Ganz herzlichen Dank, Frau Reyher! Marianne Fuchs
Unser Brot-für-die-Welt-Beispielprojekt
2009
Überlebenshilfe
für Ureinwohner in Ecuador
In Ecuador haben die christlichen Kirchen eine ökumenische Stiftung für pastorale Ausbildung und Entwicklung mit dem Namen „Quell des Lebens“ (Vertiente de Vista) gegründet. Die Stiftung kümmert sich derzeit um nachhaltige Hilfen für den Stamm der Tsáchilas im Gebiet rund um die Stadt.
Unser Brot-für-die-Welt-Beispielprojekt 2009:
Santo Domingo. Die Tsáchilas
sind Ureinwohner, die im Regenwald als Jäger und Sammler lebten. Nun
sind sie in ihrer Lebensweise und in ihrem Lebensraum bedroht, weil die
Wälder für den Export abgeholzt werden und gesetzwidrige Landnahmen
das ihnen zustehende Gemeindeland immer mehr einengen.
„Quell des Lebens“ unterstützt
fünf Gemeinden der Tsáchilas im Kampf um ihr Lebensrecht.
Ein Entwicklungsprogramm ist ins Leben gerufen worden, das die Eigenversorgung
sichert. Die Tsáchilas lernen, Hausgärten anzulegen und
auf nachhaltige Weise Landwirtschaft zu betreiben. Im ausgedünnten
Wald pflanzen sie neue, widerstandsfähige Bäume an. Verschiedene
Gemüsesorten und Bananen tragen zu ihrem Lebensunterhalt ebenso bei
wie die Haltung von Schweinen und Hühnern. Ein Naturschutzgebiet,
das zehn Hektar Urwald umfasst, soll ausgewiesen und für einen sanften
„Öko-Tourismus“ genutzt werden. So ergeben sich neue Perspektiven
für das Überleben des Stammes, zu dem noch 3.500 Menschen gehören.
Seit dem Jahr 2006 erhält
die Stiftung „Quell des Lebens“ Unterstützug durch Spendenmittel von
Brot-für-die-Welt. Zwölf hauptamtlich angestellte Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter können so mitfinanziert werden. Sie sind als Berater,
Pädagogen und Organisatoren in den Bereichen theologische Bildung,
Sozialarbeit und Landwirtschaftsförderung tätig. Ihre Arbeit
trägt nachweisbare Früchte. Sie ist deshalb von den Experten
von Brot-für-die-Welt als besonders förderungswürdig anerkannt
worden.
Die Gemeinden des Evangelischen
Kirchenbezirks Göppingen stellen dieses Jahr dieses Beispiel
aus Ecuador in den Mittelpunkt ihrer Spendenwerbung für Brot-für-die-Welt.
Die
Spendenaktion für den Kirchenbezirk wird am 2. Advent, 6.12.2009,
im Evangelischen Gemeinde-haus Faurndau, Sommerhalde 21, mit einem Gottesdienst
eröffnet. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Brot-für-die-Welt-Mitarbeiterin
und Lateinamerika-Expertin Ingvild Mathe-Anglas wird mitwirken. Sie kennt
das vorgestellte Hilfsprojekt aus eigener Anschauung und wird darüber
berichten.
In den 36 Gemeinden des
Evangelischen Kirchenbezirks Göppingen sind im vergangenen Jahr 163.000
Euro für die evangelische Hilfsaktion Brot-für-die-Welt gespendet
worden. Wiederum bitten wir um Aufmerksamkeit für ihr Anliegen, Zeichen
der weltweiten christlichen Nächstenliebe zu setzen und den Benachteiligten
in den Ländern des Südens wirkungsvolle Hilfen zur Selbsthilfe
zu geben.
Herzlichen Dank allen, die
mithelfen!
Walter Scheck
Info:
BROT FÜR DIE WELT ist die große Hilfsaktion aller evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland. Jedes Jahr im Advent ruft die Aktion zu Spenden auf. Mit den Spendengeldern fördert BROT FÜR DIE WELT mehr als 1000 Hilfsprojekte in armen Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Die Projekte sollen Zeichen christlicher Weltverantwortung sein. Sie verbessern die Lebensbedingungen der Armen und Benachteiligten und geben Hilfe zur Selbsthilfe.
Schwerpunkte sind:
n Hilfen zur Ernährungssicherung
und für nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung
n Bildungs- und Ausbildungsprogramme
für das Berufsleben
n Ausbau von Gesundheitsfürsorge
und Kampf gegen Aids
n Einsatz für Menschenrechte,
Umweltschutz und ein friedliches Zusammenleben
n Hilfen zur Ernährungssicherung
und für nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung
Dabei arbeitet BROT FÜR
DIE WELT immer mit einheimischen Partnern zusammen. Die Partner sind meistens
die Kirchen vor Ort oder unabhängige Selbsthilfeorganisationen, aber
niemals staatliche Verwaltungen.
BROT FÜR DIE WELT
hat bisher regelmäßig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts
für soziale Fragen (DZI) erhalten. Damit wird von einer unabhängigen
Prüfungsinstanz bestätigt, dass mit den Spenden verantwortlich
und den angegebenen Zwecken entsprechend umgegangen wird.
www.brot-fuer-die-welt.de/projekte
Kinderkirche mittendrin
Ein großer Wunsch wird
endlich wahr!
Seit langem beschäftigte
das Kinderkirchteam die Frage, in welcher Form wir die Kinderkirche verändern
und zugleich die Kinder mehr in das Gemeindeleben miteinbeziehen könnten.
Mit der „ Kinderkirche mittendrin“ hat sich nun einiges verändert
und zwar nicht nur für die Kinder.
Seit dem 20. September 2009
sind wir ein fester Bestandteil im „normalen“ Gemeindegottesdienst.
Nach einem gemeinsamen Beginn ziehen die Kinder nach dem Stillen Gebet
aus der Kirche aus und feiern im Gemeindehaus ihren Kindergottesdienst
weiter. Als Ritual für den Auszug und die Anbindung an den Gemeindegottesdienst
zünden die Kinder eine Kerze an der Osterkerze an und tragen diese
in einer Laterne ins Gemeindehaus.
Ehrlich gesagt waren wir
doch etwas aufgeregt, ob unsere Überlegungen und Vorbereitungen die
Richtigen waren. Aber der erste gemeinsame Gottesdienst, den wir zu einem
kleinen Kinderkirchfest ausgedehnt haben, war ein wunderschöner Auftakt
und wir konnten sogar einige neue Kinder in der Kinderkirche begrüßen.
Wir freuen uns natürlich auch weiterhin über regen Zuwachs, zumal Alt und Jung sich nun zur gleichen Zeit auf denselben Weg in die Kirche begeben können.
Herzliche Einladung zum diesjährige Krippenspiel. Es wird im Gottesdienst am 4. Advent, dem 20. Dezember, um 9.30 Uhr aufgeführt.
Folgende Probetermine sind
noch vorgesehen:
- Samstag, 12. Dezember,
9:30 – 10:30 Uhr
- Samstag, 19. Dezember,
9:30 – 10:30 Uhr
Kontakt:
Nicole Schmidt, Tel.07164-
2140
Rebekka Mayer, Tel. 07163-908331
Es grüßt das
Team der Kinderkirche
Dies und das aus dem Gemeindeleben
Kaffeenachmittage im Gemeindehaus
Erstmals haben wir in diesem Jahr schon im November begonnen. Der erste Kaffeenachmittag wurde vom Küchenteam und dem Besuchsdienst durchgeführt und es hat sich auch gleich wieder gezeigt, dass unser neues Gemeindehaus ein Ort ist, an dem man gern verweilt. Im laufenden Winterhalbjahr sind nun folgende weitere Termine geplant und werden von den genannten Gruppen durchgeführt.
06. Dezember 2009 Landfrauen
17. Januar 2010 Mutter-Kind-Gruppen
21. Februar 2010 Kirchenchor
07. März 2010 Konfirmanden-Eltern
Abschied aus dem Kirchengemeinderat
Schweren Herzens hat Stefanie
Palesch ihr Mandat im Kirchengemeinderat zurückgegeben. Die familiäre
und berufliche Beanspruchung war zu hoch und immer öfters waren Terminüberschneidungen
nicht zu vermeiden. Ihr sei an der Stelle schon einmal ganz herzlich für
ihren langjährigen Einsatz in der Jugendarbeit unserer Gemeinde, bei
den Konfirmandenfreizeiten, bei den Mutter-Kind-Gruppen und zuletzt auch
im Kirchengemeinderat gedankt.
Der Kirchengemeinderat wird
dann im neuen Jahr über die Nachwahl eines neuen Mitglieds für
das Gremium entscheiden. § 3 der kirchlichen Wahlordnung schreibt
dazu vor, dass Nachzuwählende aus dem Kreis der wählbaren Gemeindeglieder
auszuwählen sind, aber nicht notwendigerweise vom Wahlvorschlag der
letzten Wahl sein müssen.
Pfr. Gerd Häußler
Denkpause bei der Jungschar
Bis zu den Sommerferien gab
es noch zwei Jungscharen in unserer Gemeinde. Die „wilden Jungscharkids“,
die von Nicole Schmidt unter Mithilfe von Claudia Seyfang geleitet wurde,
und die Jungschar mit Corinne und Laura, die von Corinne Weiß und
Laura Häußler gemacht wurde.
Da die Beteiligung der Kinder
in beiden Gruppen sehr wechselhaft und oft gering war und außerdem
ein Teil der Mitarbeiterinnen im neuen Schuljahr keine Zeit mehr hatten,
wurde beschlossen, dass nach den Sommerferien mit einer Jungschar weitergemacht
wird. Nicole Schmidt, Laura Häußler und Tanja Müller haben
sich diese Aufgabe geteilt.
Der Neustart war mühsamer
als erhofft und es kamen manchmal nur ein oder zwei Kinder. Darum wird
die Jungschararbeit nun zunächst ausgesetzt. Im neuen Jahr soll dann
im Kreis der Mitarbeiterinnen und im Kirchengemeinderat überlegt werden,
wie wir die Arbeit mit Kindern in unserer Gemeinde neu gestalten könnten.
Ich bedanke mich auf jeden
Fall bei allen Mitarbeiterinnen, die sich in den zurückliegenden Jahren
mit solchem Einsatz und solcher Ausdauer für die Jugendarbeit in unserer
Gemeinde eingesetzt haben. Ich hoffe von Herzen und wünsche mir, dass
wir im neuen Jahr wieder Wege finden, um auch mit Kindern Gemeindeleben
zu gestalten.
Pfr. Gerd Häußler
Ergebnis „Ihr Beitrag 2009“
Zum dritten Mal nach Abschaffung
des Kirchgelds wurde der freiwillige Gemeindebeitrag erbeten.
Wieder konnte unter zwei
Projekten der Spendenzweck gewählt werden.
Projekt 1 war für die
Finanzierung des Gemeindehausneubaus bestimmt, dafür wurden 5.504,00
€ gespendet.
Projekt 2 war für moderne
Präsentationstechnik in der Kirche – für die Anschaffung des
Beamers und einer Leinwand konnten wir 579,00 € verbuchen.
Für diese Spenden bedanken
wir uns recht herzlich.
Kirchenpflegerin Helga Jauernig
Bibelleseplan 2010
Erstmals ist dem Gemeindebrief
der Bibelleseplan für das kommende Jahr beigefügt. Sie finden
ihn auf den vier Innenseiten dieses Briefes, so ist er leicht herauszunehmen
und kann in die eigene Bibel eingelegt werden.
Der Bibelleseplan führt
bei der täglichen Bibellese in vier Jahren durch die wichtigsten Teile
der Bibel und folgte immer mehrere Tage oder Wochen hintereinander zusammenhängenden
Bibelabschnitten. Ich erfahre den Plan seit vielen Jahren als große
Hilfe und gewinnbringende Begleitung in den Tag hinein und lade herzlich
dazu ein, es auch einmal zu versuchen. Die jeweils zu lesenden Bibelabschnitte
sind kurz, es reichen fünf Minuten am Morgen, um den Tag mit einem
biblischen Denkanstoß zu beginnen. Neben dem Plan gibt es inzwischen
eine Fülle von Literatur, die dem täglichen Bibelleser und der
täglichen Bibelleserin als Hilfe, Anregung oder Erläuterung zur
Verfügung steht. Wenn Sie Interesse haben fragen Sie einfach im Pfarramt
oder gleich im Buchhandel nach.
Pfr. Gerd Häußler
Wir sind KIG
Nach vier interessanten und schönen Veranstaltungen mit „KIG-Kultur im Gewölbe“ möchten wir uns heute vorstellen. Wir sind fünf Frauen, die Lust haben, etwas für uns und andere zu tun: etwas zum Hören, zum Sehen und zum Erleben. In diesem Jahr ging es um Bücher, ums Pilgern, um eine Künstlerin und um die Panflöte. Für uns ist es wichtig, einen schönen informativen Abend zu erleben, aber auch genügend Zeit für einen anschließenden Gedankenaustausch mit Anderen zu haben. In diesem Sinne können sich alle auch im nächsten Jahr wieder auf Kulturelles im Gewölbe freuen. Im Januar werden wir gemeinsam einen Film anschauen, im Mai einen Frühsommerabend mit Gesang und Gedichten erleben, und im Oktober wird eine Lesung stattfinden. Wir würden uns freuen, auch Sie im neuen Jahr bei unseren Veranstaltungen im Gewölbe begrüßen zu dürfen.
Katja Oßner, Susanne
Wagner, Edelgard Krohn
Karin Eisenmann, Sandra
Allmendinger
Aus dem Voralb-Distrikt
Evangelische Kirchengemeinden Dürnau und Gammelshausen
Gospel-Workshop mit Ernest Vaughan in Dürnau, 30.04. bis 02.05.2010. Informationen und Anmeldung (bis spätestens 31.01.2010) bei Andrea Langbuch, Tel.: 07164/148303
Bibelseminar zur Jakobsgeschichte
(1. Mose 27 bis 35)
Mo, 01.02., 08.02., 08.03.
und 15.03.2010 jeweils 19.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus Dürnau
Evangelische Kirchengemeinde Zell und Aichelberg
Am ersten Advent verkaufen
Konfirmanden aus Aichelberg auf dem Weihnachtsmarkt um das Rathaus in Aichelberg
selbstgebackenes Holzofenbrot. Ferner gibt es auch eine Auswahl von Eine
-Welt -Produkten wie Kaffee, Tee, Schokolade etc. aber auch schöne
Kalender und auch einige Bücher. Die Aktion geht am 29.11.09 von 13.30-
15.00 Uhr.
Am dritten Advent - 13.
Dezember 2009 - werden die Konfirmanden aus Zell auch einen Stand auf dem
Weihnachtsmarkt haben und dort u.a. Holzofenbrot verkaufen. Auch hier geht
der Erlös zu Gunsten der Aktion Brot für die Welt. Wir danken
der Bäckerei Funk für ihre Unterstützung.
Die Evangelische Kirchengemeinde Bad Boll
präsentiert am Mittwoch,
23. Dezember 2009, 20 Uhr in der Stiftskirche Bad Boll ein Gospelkonzert
der besonderen Art gestaltet durch den Jugendgospelchor „Grooving Church“
(www.grooving-church-projekt.de).
Der Chor wird unter der
Leitung von Florian Daferner in der Stiftskirche auftreten. Live-Band und
Chor bieten einen Tag vor Weihnachten rockige Spirituals, bekannte Traditionals
und stimmungsvolle Balladen. Freuen Sie sich auf insgesamt 15 junge Musiker/innen,
die an diesem Abend das Feuer der Gospelmusik in der Stiftskirche
entzünden werden. Der Eintritt ist frei.
11. Märchentag in
Eschenbach am 27. Februar 2010
- Ein Seminar für
Frauen und Männer -
Das Märchen ist eine einfache, uralte Erzählform, in der die Lebensweis-heiten alter Völker bis auf den heutigen Tag überliefert werden. Viele Märchen bieten Antwort darauf, wie sich das Glück und insbesondere eine gelungene Partnerschaft finden lassen und sprechen daher die Sehnsucht der Menschen aller Zeiten und Kulturen an. Die Botschaften der Märchen sind in einer wunderschönen Bildersprache verpackt. Nicht alle diese Bilder sind den Menschen unserer Zeit verständlich. Diese verschlüsselte Bilder-sprache zeitgemäß und alltagstauglich zu übersetzen und zu erleben, werden wir uns am Samstag gemeinsam die Zeit nehmen.
Termin und Ort: Samstag, 27. Februar 2010, 9.00 – 17.00 Uhr im Theodor-Engel-Gemeinde-haus. Leitung: Ilse Sonnenburg, Dürnau, Märchen-pädagogin und Erwachsenenbildnerin. Anmeldung und weitere Informationen: Evang. Pfarramt Tel. 07161/4740 oder Johanna Sänger, Tel. 07161/41796
Salbungs- und Segnungsgottesdienste im Distrikt
Seit dem Jahr 2000 können Sie zweimal im Jahr etwas ganz Besonderes in der romanischen Boller Stiftskirche erleben: einen Salbungs- und Segnungsgottesdienst. Sie kommen in den altehrwürdigen Raum, den viele Kerzen erleuchten. Die Grundstimmung ist ruhig, Musik und Gesang "erheben die Seele". Im Mittelpunkt des Gottesdienstes können die anwesenden Menschen sich persönlich unter Handauflegung oder in Verbindung mit einer Salbung segnen lassen oder zum Abendmahl gehen, während die übrige Gemeinde Taizé- Lieder singt. Die fünf Stationen liegen, diskret verborgen, in den Seitenschiffen oder im Altarraum.
Pfarrer Steiner-Hilsenbeck
aus Dürnau hatte mit diesen Formen auf dem Geislinger Lindenhof heilsame
Erfahr-ungen gemacht. War doch das Segnen für Jesus und die ersten
Christen noch selbstverständlich. Segnen bedeutet: mit heilvoller
Kraft begaben. Das können die Laien aus den umliegenden Gemeinden,
auch aus Hattenhofen, nicht aus eigener Kraft. Sie geben körperlich
weiter, was ihnen zuvor geschenkt wurde. Die Erfahrungen sind "berührend".
Heilsame Berührung, in Gottes Namen. Welch eine Verheißung und
Erfahrung: "Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein" (1.Mose
12,2).
Sie sind ganz herzlich zu
dieser stärkenden Erfahrung eingeladen, in welcher Form auch immer-
in der singenden Teilnahme oder im Sich-segnen-Lassen.
Der nächste Termin
ist Sonntag, 21. März, um 19 Uhr in der Boller Stiftskirche.
Marianne Fuchs
reformation 09 mit Elke Gelhardt & Band
150 Gäste haben einen
wunderbaren Reformationsabend in der Ägidiuskirche erlebt. Elke Gelhardt
mit ihrer klaren und präzisen Stimme gestaltete ein vielseitiges und
stimmungsvolles Programm. Begleitet wurde sie von hervorragenden Musikern,
die unsere Kirche mit perfekt abge-stimmtem Sound füllten. Das Publikum
dankte es mit begeistertem Applaus.
Anschließend fand
der Abend einen geselligen Ausklang im Gemeindehaus bei vielerlei selbstgebackenem
“Reformations-gebäck” und interessanten Luther-zitaten, die als Hintergrund-projektion
abliefen.
Ein ganz großes Lob und herzlicher Dank geht an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung mit-gearbeitet haben, eben-so an alle, die durch gespendetes Gebäck und belegte Brote zur Verpflegung beige-tragen haben.
Pfarrer Gerd Häußler
jesus.come - Jugendgottesdienst im Evangelischen Jugendwerk
Sonntag, 13. Dezember, 18:30 Uhr in der Oberhofenkirche in Göppingen
Noch in diesem Jahr startet
der neue Bezirksjugendgottesdienst des ejgp.
jesus.come ist der Jugo
für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Bezirk Göppingen.
Es erwarten euch ein alltagsbezogener Impuls mit Tiefgang, verschiedene
Gebetsstationen und viele Lieder von und mit unserer Jugo-Band. Im Anschluss
trifft man sich zu einem Snack im Bistro. Also kommt vorbei, bringt Freunde
mit, lernt neue Gesichter kennen und feiert mit uns einen tollen Jugo.
Termine 2010: 21. März
/ 26. September / 5. Dezember. Außerdem: 23./24. Mai RöBaNight
beim Freizeitheim Rötenbach mit Jugo als Abschluss.
Bezirksjugendreferent Bernd Pfalzer
Am 20. Dezember, dem vierten
Advent feiert das Evangelische Jugendwerk wieder Waldweihnacht auf dem
Kornberg.
Wie jedes Jahr werden wir
um 15:30 Uhr am Parkplatz Kornbergsattel aufbrechen, um uns an verschiedenen
Stationen auf dem Weg zum Gipfel auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Pfarrer
Michael Hagner aus Rechberghausen wird uns dabei führen. Oben angelangt
wird es wieder etwas zum Aufwärmen geben. Herzliche Einladung!
Herzliche Einladung zum Gemeindeforum
Als Auftakt der anstehenden
Visitation durch Dekan Rolf Ulmer findet das Gemeindeforum am Freitag,
den 11.Dezember 2009 ab 18:00 Uhr in unserem Gemeindehaus statt.
Thomas Meyer-Weithofer von
der Erwachsenenbildung des Kirchenbezirks wird den Abend moderieren.
Unter dem Leitgedanken „Was läuft bei uns und wie nehmen Außenstehende unsere Gemeinde wahr“ soll das Gemeindeforum Bestandsaufnahme sein und Perspektiven für das künftige Gemeindeleben entwickeln.
Beginn 18:00 Uhr
Beiträge aus dem
Gemeindeleben
Was andere so sagen
Gespräche bei belegten
Broten, Häppchen
und Getränken
Meinungsaustausch und
Diskussion
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Bei Rückfragen: Pfr.
Gerd Häußler, Höfle 10, Tel. 2251,
Mail: pfarramt@ev-kirche.hattenhofen.de
Ausblick Weihnachten und Jahreswechsel 2009/2010
20. Dezember (4. Advent)
09:30 Uhr Gottesdienst
(Pfr. Häußler) mit dem
Krippenspiel der
Kinderkirche;
musikalische Gestaltung
durch den
Posaunenchor
24. Dezember (Heilig Abend)
17:00 Uhr Gottesdienst
(Pfr. Häußler),
musikalisch
mitgestaltet vom
Musikverein
22:00 Uhr Gottesdienst
in der von Kerzen
erleuchteten
Kirche
25. Dezember (Christfest
I)
09:30 Uhr Gottesdienst
(Pfr. Häußler); musikalisch gestaltet vom Kirchenchor
26. Dezember (Christfest
II)
09:30 Uhr Gottesdienst
(Pfrin. Turnacker)
27. Dezember (1. nach
Christfest)
09:30 Uhr Gottesdienst
(Pfr. Stahl)
31. Dezember (Altjahrsabend)
17:00 Uhr Gottesdienst
(Pfr. Häußler); in diesem Gottesdienst feiern wir
Abendmahl mit dem Gemeinschaftskelch
01. Januar (Neujahr)
10:00 Uhr Neujahrsandacht
zur Jahreslosung 2010 im Gemeindehaus (Pfr. i.R. Herb); anschließend
Sektempfang
03. Januar (2. nach Christfest)
09:30 Uhr Gottesdienst
(Pfrin. Turnacker)
06. Januar (Epiphanias)
09:30 Uhr Gottesdienst
(Pfr. Dr. Freyd)
10. Januar (1. nach Epiphanias)
09:30 Uhr Gottesdienst
(Pfr. Häußler)
17.Januar (2. nach Epiphanias)
09:30 Uhr Visitations
- Gottesdienst (Pfr. Häußler); in diesem Gottesdienst feiern
wir Abendmahl mit den Einzelkelchen
Unser Spendenkonto:
Evang. Kirchengemeinde Hattenhofen
Volksbank Göppingen,
BLZ 610 605 00, KontoNr. 460 033 000
Kreissparkasse Göppingen,
BLZ 610 500 00, KontoNr. 8466
Herausgeber des Gemeindebriefes:
Ev. Kirchengemeinde
Hattenhofen
Auflage: 950 Exemplare
Verantwortlich: Pfr.
Gerd Häußler, Beate Gölz-Kälberer,
Ilse Schempp, Marianne
Fuchs
Kontakt: pfarramt@ev-kirche.hattenhofen.de